Beiträge von SabethFaber

    Boah, Ari geht mir gerade auf den Senkel. Also heute morgen noch nicht, da war er Herrchens Problem, aber gestern :ugly:

    Dabei kann ich es ihm nicht mal übel nehmen. Er ist halt krank.
    Er darf nichts, atmen ist nicht wie sonst, wahrscheinlich ist ihm generell unwohl und er unausgelastet weil er sich schonen muss.
    Heute ist es schlimmer mit dem Schnupfen als die letzten Tage und jetzt pisst es draußen auch noch... Also fallen die kurzen längeren Runden auch noch flach.

    Platt, krank und gelangweilt. Und das mit nem halben Jahr :lepra:

    Zumindest das Schmusen werde ich ihm aber bestimmt nicht untersagen! Dann werde ich halt auch krank. Mein armes Baby hat ja sonst gar nichts mehr :rotekarte:

    Ari ist auch ein totaler Pfotenhund.

    Generell setzt er seine Pfoten oft und auch sehr geschickt ein.

    Beim fressen und nagen wird alles mit den Pfoten ordentlich festgehalten, damit es nicht entwischt. Mein Freund meinte, so krass hätte er es bei noch keinem Hund gesehen. Ich find es ziemlich gescheit von ihm.

    Aber auch bei uns werden die Pfoten sehr häufig eingesetzt.
    Er spielt teils wie eine Katze fangen, also jagt richtig mit den Pfoten, bevor er die Schnauze einsetzt.
    Und
    beim Kraulen werden die Pfötchen oft am Arm abgesetzt bzw auch schon
    mal ein Arm eingeklammert und festgehalten. Bei Ari ist das aber in
    erster Linie ein: wag es ja nicht aufzuhören. Dabei streckt er sich
    teils auch noch genüsslich und präsentiert seinen Bauch noch mehr zum
    besseren kraulen

    Ich taue einfach eine 500g Portion im Kühlschrank auf und wiege davon das ab, was ich gerade brauche. Der Rest kommt bis zur nächsten Mahlzeit in den Kühlschrank. Das ist für mich einfacher als einzelne Portionen, weil ich für Emil die Menge ja auch noch immer anpassen muss...

    Andere Frage: Wann habt ihr eure Welpen umgestellt, also z.B. von drei auf zwei Mahlzeiten am Tag?

    Wir haben Ari vor ein paar Wochen umgestellt, da war er so 23/24 Wochen?
    In erster Linie weil es dann während der bald wiederkommenden Unizeit einfacher wird.
    Hat erstaunlich gut geklappt. Manchmal kriegt er jetzt mittags noch was zum kauen/nagen, aber insgesamt haben wir keine Probleme.

    Letzten Endes kommt es aber glaub auf dich und auf Hund an. Einige füttern ihre Welpen von Anfang an nur 2x. Hätte wir zB auch können, unser Züchter war gerade beim Umstellen. Wir haben uns dann zwar entschlossen 3x noch ne Weile weiterzuführen, aber es wäre auch so gegangen.

    Und ich habe die Vereinbarung: An manchen Tagen darfst du buddeln (oder gucken) nach Mäusen, an manchen nicht. Geht auch.

    Ja, genau so stelle ich mir das auch eigentlich vor.
    Das ist dann ja auch nicht komplett verbieten, sondern halt eingrenzen. Das finde ich völlig legitim.

    Momentan lässt er sich eigentlich zuverlässig vom Mäuseln abrufen (soweit er sich momentan halt zuverlässig überhaupt abrufen lässt :hust: ).
    Ich hab auf jeden Fall mehr Probleme irgendwelche Kontrolle auszuüben, wenn er Schafsköttel gefunden hat |) .

    Aber das wird auf jeden Fall weiter ausgebaut. Gestern hat er sogar schon seine geliebten Köttel ausgespuckt, also denke ich, sind wir auf einem guten Weg :)

    In mäusereiches Gebiet brauchen wir übrigens nicht fahren... Hier ist ALLES mäusereiches Gebiet :tropf:

    Jeder Hund muss in unserer Welt Instinkte "unterdrücken" - aber ich würde das Wording anders wählen, denn so ist es kein Wunder, dass es für dich ein Problem ist.

    Instinkte / Motivationen kontrollieren lernen. - Gilt ja auch für den Trieb, sich fortzupflanzen (lernen Menschen wie Hunde in der Natur gleichermaßen) - für die Motivation zu Jagen, für die Motivation fremde Hunde oder Menschen zu beißen, wenn sie sich der heimischen Höhle nähern... und so weiter.

    Ein Hund kann lernen, nicht zu mäuseln wenn Mensch das nicht will. Genau wie er auch lernen kann nicht jede läufige Hündin zu begatten und nicht hinter jedem Vogel oder Reh herzugehen.

    Ja, gut, du hast natürlich Recht.
    Ich hab das jetzt vielleicht auch etwas unglücklich ausgedrückt.

    Ganz so hab ichs nicht gemeint.

    Nur generell geht ja immer auch diese Meinung um, dass wenn man sich zB einen Jagdhund kauft, man natürlich versuchen kann das alles zu unterdrücken und ihm das Jagen komplett verbieten kann, aber ist das dann noch fair dem Hund gegenüber?

    Ein paar Dinge müssen zugunsten des friedlichen zusammenlebens natürlich erlernt werden. Aber für die anderen sollte doch zumindest ein Ersatz geschaffen werden.

    So wie zB Dummyarbeit bei Labbis etc.

    Ich gebe auch ehrlich zu, ich will Ari das Mäuseln gar nicht komplett verbieten. Es würde mir leid tun. Und das ist eventuell wieder sehr menschlich gedacht.
    Ich denke wohl, dass es möglich ist, mit etwas Arbeit.
    Aber wenn wir unterwegs sind gibt es für ihn in erster Linie zwei Dinge, die er gerne tut. Schnüffeln (aber nur für sich) und mäuseln. Wenn ich letzteres jetzt komplett verbiete, dann fällt ja die Hälfte seiner Außenbeschäftigung weg.
    Ihn interessiert spielen, Dinge suchen und sonstige Beschäftigung von meiner Seite, außer ein paar Rennspiele, praktisch gar nicht (daheim dann schon).

    Ari hatte am Anfang einen Korb neben dem Bett stehen. Da hat er genau keinmal drin geschlafen :lol:

    Die ersten zwei Nächte hat er im Schlafzimmer genächtigt, weil wir die Tür zu hatten, damit wir mitbekommen wenn er raus muss. Da haben wir leider Teppich. Er hat aber so unruhig geschlafen und ist die ganze Nacht gewandert, dass wir ab Tag drei die Tür offen hatten und seit dem schläft er den Großteil der Nacht im Bad.
    Hat er sich mit knapp 10 Wochen selbst so rausgesucht.

    Einschlafen tut er inzwischen aber meist zum ersten Mal entweder im Türrahmen zum Schlafzimmer, in seiner Box die inzwischen neben dem Bett steht oder seit neuestem unter dem Bett :roll:
    Nach ner Weile wandert er aber unfehlbar weiter ins Bad. Da ist es für ihn einfach am angenehmsten. So sehr, dass er es wie gesagt sogar als kleiner Welpe der Nähe vorgezogen hat.

    Ins Bett dürfte er, geht er aber höchstens für ein paar Minuten zum Wecken und kurz kuscheln. Dann ist ihm zu warm und er zieht wieder ab. Lieber stupst er uns vom Rand aus an :p

    Auftauen ist noch so ein Thema - das mache ich immer in der Auftaustufe in der Mikrowelle.

    Das haben wir - :hust: - einmal gemacht und dabei das Fleisch gekocht :lol: :headbash:

    Seitdem, wenn wir mal vergessen Abends das Futter aus der Tiefkühle rauszunehmen gibt es (zumindest Vormittags) halt mal Dosenfutter.
    Schmeckt Ari auch und wenn wir mal in Urlaub fahren oder so kennt er es schon, man kann das ja viel angenehmer mitnehmen :)

    Ne, das ist noch sein Sommerfell :D Für Winter rechne ich noch mit doppeltem Plüsch, aber er hat noch nicht wirklich mit Winterfell angefangen, ist ihm so auch noch warm genug. :hust:

    Ich dachte gerade, für einen Rüden hat er fast ein bisschen wenig Plüsch um den Hals (wobei das natürlich auch mit am Wind liegen wird).

    Er hat aber tolles Fell muss ich sagen, perfekt wie ich mir das bei einem Wolfsspitz vorstelle. Nicht wie diese explodierten Plüschbomben von Keeshonds :herzen1:
    Ich frage mich echt wie Ari mal rauskommen wird. Seine Mama war perfekt so wie ich mir das wünschen würde, ein richtig typischer Wolfsspitz. Sein Papa hatte mir im Nachhinein schon fast ein bisschen zu viel, fällt aber Gott sei Dank noch nicht unter was ich als Keeshond bezeichne. Darauf hab ich aber von Anfang an auch geachtet. Ich hoffe da hat er mehr von seiner Mama geerbt.