Beiträge von SabethFaber

    Ein paar deiner Fragen scheinen mir ein bisschen verschoben, vor allem scheinst du Züchter und Vermehrer gleichzusetzen. Da besteht ein Himmelsweiter Unterschied.

    durch einen neuen thread bin ich wieder aufmerksam geworden, daß doch viele hier zu hunden vom züchter raten....warum ist das so? und warum braucht man (vorausgesetzt natürlich man will nicht züchten) papiere für den hund? abstammung, auszeichnungen der elterntiere etc pp?? ist es wirklich sooo wichtig?

    Nicht jeder, der sich einen Hund vom Züchter kauft macht das weil er speziell Papiere haben muss. An für sich brauche ich die auch nicht. Es ist der Grund warum er die Papiere kriegt, der mich zum Züchter bringt.
    Die Vorraussetzungen die ein gut er Züchter zu erfüllen hat, damit der Hund die Papiere erhält.
    Abgesehen davon ist es gerade interessant wie die Abstammung des HUndes aussieht, gerade dadurch erfahre ich ja mehr über die genetische Veranlagung - und besonders über die Gesundheit mehrere Generationen - oder zB über die Sportlichkeit der ganzen Familie etc
    Das ist schon wichtig.


    also ich kann nur von mir sprechen: für mich ist papier geduldig...was da drauf steht, kann sowieso niemand nachprüfen. und wenn es mit feuer in berührung kommt ist sowieso die ganze vergangenheit des welpen bzw. nachkömmlings weg....und dann??? besorg ich mir neue?? wieder die frage: für was?

    Natürlich kann man nachprüfen was da drauf steht - dafür gibt es schließlich Datenbanken und sogar DNA Hinterlegungen bei vielen Rassen.
    Selbst wenn mein Wisch verbrennt oder sonst was geht die Info ja nicht verloren, die ist beim entsprechenden Zuchtverband natürlich hinterlegt.
    Wenn ich meinen Hund nur als Familienmitgleid halte ist es vermutlich für mich nicht so wichtig die Papiere zu besitzen. Allerdings sollte er mal krank werden ist es von Vorteil die Verwandten zu kennen, das hilft bei der Krankheitsfeststellung durchaus.


    ich habe meinen senior vor knapp 13jahren von einem privatmann (jäger und dipl. landwirt) geholt, aus einer verpaarung von seiner labbi hündin und dem nachbars-labbi. 9 wunderschöne und gesunde welpen kamen da raus! keine papiere- brauch ich nicht :ka:

    Das ist super für dich, aber letztendlich auch nur Glückssache. Man sieht Hunden schließlich nicht an ob sie gesund sind oder nicht und ob da irgendwas in der DNA versteckt ist.
    Ich will damit nicht sagen, dass man solche Welpen nicht nehmen soll aber bei einer richtigen Zucht hat man schon genauere Angaben über den Gesundheitszustand.



    meinen junior habe ich nun wieder speziell nach "privat" gesucht. mag keine züchter-hunde. ich habe ihn mit 2wochen das erste mal gesehen, dann wöchentlich und habe dabei auch erlebt, was die mama durchgemacht hat :omg: und wenn ich mir dann vorstelle, daß beim züchter die welpen gerade ins neue zu hause kommen und die mama wieder gedeckt wird... :shocked: ne wirklich nicht!

    DAS ist kein ordentlicher Züchter.
    Wenn jemand so mit der Zuchthündin umgeht, dann ist das ein Vermehrer, der nicht auf das Wohl der Mutterhündin achtet. Bei so jemandem sollte man auf keinen Fall kaufen.
    Mal ganz davon abgesehen, dass das so im Zuchtverband gar nicht erlaubt ist.



    und was man hier teilweise liest über wartelisten beim züchter :???: !?!?! krass echt....ist ja fast so wie mit mietwohnungen in münchen :lol:

    Warum nicht? Manche wollen halt von einem bestimmten Züchter, weil der seine Arbeit besonders gut macht. Oder sind von einer bestimmten Hündin/Rüden so begeistert, dass es unbedingt ein der Nachkommen sein muss.
    Oder die Rasse ist so selten aber beliebt.
    Man muss ja nicht solch einen Hund bei solch einem Züchter kaufen wenn es einem so nicht passt.



    vielleicht kann mir ja jemand das "pro" einen züchterhundes erklären, ausser daß die eltern auf div. rassetypischen krankheiten gecheckt werden. das werden tiere aus privatabstammung im übrigen auch. ansonsten sehe ich ehrlich gesagt keine vorteile...im gegenteil: habe aus dem bekanntenkreis schon einige fälle mitbekommen, bei denen die welpen sehr krank wurden, obwohl vorher die eltern angeblich "kerngesund" waren.......

    Wir haben uns bewusst für einen Hund vom Züchter entschieden.

    Wir wollten genau wissen was wir bekommen, deswegen keinen Tierschutzhund. Die Anlagen bei Rassehunden sind im Grunde doch immer sehr ähnlich, sodass man bestimmte Dinge voraussagen kann.
    Das war uns sehr wichtig.
    Wir wollten einen Welpen und wir wollten, dass er ordentlich aufgezogen war um einen bestmöglcihen Start ins Leben zu bekommen.
    Hätte uns die Zuchtstätte nicht gefallen hätten wir da auch keinen Hund geholt.

    Die Eltern sind auf mehrere Genereationen auf bestimmte Krankheiten untersucht und entsprechend ist die Wahrscheinlichkeit, dass Baby daran erkrankt sehr gering. Ja, dass ist mir wichtig.

    Die Ärzte die diese Krankheiten untersuchen sind dafür speziell geschult und haben Ahnung. Das hat Dorftierarzt XY nämlich nciht unbedingt.
    Mal ganz abgesehen davon, dass bestimmte Krankheiten auch Generationen überspringen können.

    Ein Hund kann immer trotzdem krank werden. Ein Züchter ist kein Garant, dass der Hund 100% gesund ist. Aber die Wahrscheinlichkeit ist weitaus höher.

    Wenn deine Bekannten bei einem 'Züchter' der Art gekauft haben die du vorher beschrieben hast, dann ist das kein Wunder wenn die Hunde krank sind. Das sind wie gesagt Vermehrer, die geben im Normalfall nicht sonderlich viel auf das Hundewohl und ehrlich sind die dann auch nur bedingt.

    Es gibt ups Würfe, die werden wunderbar aufgezogen und Züchter die richtig schwarze Schafe sind. So ist das nunmal. Pauschalisieren kann man nicht.
    Aber ohne Ahnung von Genetik und Zucht einfach Nachbars Lumpi auf den eigenen Hund hüpfen zu lassen, nur weil beide so hübsch und lieb sind ist definitiv der falsche Weg. Du hattest Glück, aber es kann genauso gut in die Hose gehen.

    Ist es eigentlich immer fiddeln oder gibt es Hunde, die tatsächlich alle irgendwie spannend und interessant finden?

    Beschwichtigen kann ich bei Ari ganz gut erkennen, aber ehrliche Freude und Fiddeln zB finde ich schwer.
    Ich kann auch sagen, wenn etwas von normal in Stress umschlägt, aber von meinem Gefühl her kommt Ari zB immer erstmal tatsächlich aus Neugier und Interesse und freut sich über Aufmerksamkeit. Umschlagen tut es dann erst wenn es zu aufgeregt wird.
    Kurz hallo sagen und durchwuscheln wären zB meist ok, dann aber länger (und entsprechend meist aufgeregter) weitermachen führt zu Aufregung und Stress.

    @Katrin&Ranger
    Die kann man immer geben, ich fütter sie nur nicht ganz so regelmäßig da Shadow beim Training auch Trockenfutter bekommt und die ja eh alle "übermineralisiert" sind. Die normale Ration für den Hund ist täglich eine halbe bei 25kg. Da auch gut zur Stärkung der Abwehrkräfte ess ich über den winter hinweg die andere Hälfte :D

    Oh, wäre das dann auch sinnvoll, wenn Herr Hund vermutlich nicht das beste Immunsystem hat und zu Erkältung und Augenentzündung neigt (trotz eingebautem Pelzmantel...)? :???:

    Ich glaube ich habe das auch gelesen und war dann erstmal auch unsicher (weiß aber gerade auch nicht mehr genau wie der Thread hieß).

    Ari ist auch meist so ein aufgeregtes Sprungteil, wenn wir heim kommen (oder er heim kommt). Und ganz ehrlich mir geht da jedes Mal das Herz auf, wenn sich jemand so freut, dass ich wieder da bin. :ops:
    Ich versuche ihn dann auch nicht unbedingt noch anzustacheln - er darf nicht springen etc (weil dann kriegt er tatsächlich Stress), aber ich mag nicht glauben, dass es sich bei der Freude um Unsicherheit handelt. Die zeigt er ganz anders.


    Pack deinen Hund neben dich an kurzer Leine, wobei du immer zwischen den Leuten und deinem Hund bist. Dann wird auch keiner aufdringlich. Wenn doch, hast du Zeit genug um deutlich zu sagen, dass du das nicht möchtest.

    Das ist übrigens leichter gesagt als getan, wenn Hund der Meinung ist er muss jetzt aber ganz unbedingt auf die andere Seite vom Frauchen um dem Menschen (oder zB in unserem Fall Hund) da auch Hallo zu sagen :hust:
    Es ist möglich, aber nur wenn man wirklich einen perfekten Griff hat und ab nem gewissen Gewicht stelle ich mir das noch schwerer vor. Ich kann die 22 kg aufgeregten Jungspund kaum auf der Seite halten, weils so eine unbequeme Position ist.
    Ari zB läuft mir da halb vor die Füße und ihn auf einer Seite zu behalten ist ein ganz schöner Akt. Wenn dann die Leine nur ein bisschen aus der Hand rutscht ist es fast nicht mehr möglich (weswegen ich aufs großräumig Ausweichen wenns irgendwie möglich ist umgestiegen bin :ops: )

    Grete war nie eine Schlaftablette. Die hat schon ordentlich Zunder und kann auch gut mit meinen Aussies mithalten, wenn es darum geht, sich durchzusetzen oder mal zu powern. Aber sie ist eben auch sehr gut lenkbar, wirklich stressresistent und hat eine extrem hohe Reizschwelle. Das ist ein Hund, den ich mir mit Kindern sehr gut vorstellen kann und ich würde sie wirklich als rassetypisch bezeichnen.

    Hihi, ich wollte nicht sagen, dass sie eine Schlaftablette ist.
    Da hätte eigentlich noch gefehlt 'was ich den Ausführungen entnehemen konnte'.
    Von den Beschreibungen her könnte ich mir deine Grete auch gut als Hund bei Kindern vorstellen.
    Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, dass Ari ordentlich fordernd ist (hab ja keinen Vergleich), aber als Ersthund ist so ein Spitz-Dickkopf definitiv nicht so einfach. Ein Anfängerhund ist es wohl nicht unbedingt.
    Und Ari versucht ja nicht nur sich durchzusetzten, er schnappt richtig ab (zum Glück aber nicht ZU) und droht und knurrt ganz ordentlich wenn er keine Lust hat.
    Er ist dafür aber auch nicht ängstlich, ebenfalls recht stressresistent und seine Reizschwelle ist auch ganz ordentlich (soweit ich Laie das beurteilen kann). Auf jeden Fall konnten wir heute zB mehrfach an unangenehm laut kreischenden Kindern vorbei gehen, ohne, dass es Ari auch nur ansatzweise interessiert hat. Einmal hat er glaube kurz geschaut, dann aber was viel interessanteres erschnüffelt. Feuerwerk lässt ihn auch kalt.
    Mit Kindern ist er grundsätzlich lieb und freundlich.
    Impulskontrolle ist noch nicht so das Wahre und da neigt er auch am meisten laut und deutlich seine Meinung kund zu tun |) aber er ist auch noch jung.
    Er hat auch noch einige Probleme mit dem wieder runterfahren wenn er mal aufgedreht ist - wobei das auch immer besser wird.

    Also wir haben unseren Wolfsspitz innerhalb von 3 Monaten oder so bekommen. Sogar noch früher als eingeplant.
    Allerdings gibt es den auch ein bisschen häufiger als den Großspitz und unser Züchter war nicht ganz so einfach zu finden, da keine Homepage.

    Beim Wolfsspitz zB würde ich allerdings ein bisschen aufpassen (weiß nicht, aber ich glaube die Großspitze sind da nochmal einen Ticken ruhiger?). Meinen Ari würde ich zB definitv nicht als einfachen Hund beschreiben. Er ist absolut kinderlieb und würde sich garantiert über junge menschliche Spielgefährten freuen. ABER er kann auch ganz anders. Wenn er zB jetzt nicht will, dann schnappt er auch mal ab. Wir kriegen das jetzt laaaangsam in den Griff, aber er kann richtig garstig werden. Und mit dem Dickkopf muss man erstmal zurecht kommen. Wir diskutieren hier alles mögliche jeden Tag mehrfach aufs neue aus.
    Auch ist zumindest Ari kein leiser Hund. Er ist definitv kein hysterischer Kläffer, aber er kommentiert sehr gerne. In erster Linie wenn ihm etwas nicht passt :roll:

    Wenn ich also Ari mit der Grete von @Streichelmonster vergleiche, dann ist er nochmal ein ganz anderes Kalieber. Er war aber auch von Anfang an der Unruhestifter im Wurf. Wenn man einen etwas ruhigeren Vertreter nimmt, dann kommen die Beschreibungen von Streichelmonster auch beim Wolfsspitz bestimmt wieder hin :)

    Wir haben bevor Ari zu uns kam einige Regeln aufgestellt. Unter anderem war da nicht in Bett und erstmal nicht aufs Sofa.

    Nun ja, inzwischen hüpft Herr Hund regelmäßig morgens aufs Bett und legt sich nochmal 5 Minuten dazu, bevor er uns dann liebevoll und nass aufweckt XD

    Soviel zur Konsequenz :lol:

    Durchsetzen hätten wir es natürlich können indem wir Hund einfach konstant wieder vom Bett runter gesetzt hätten. Konsequent. Und mehrere Monate lang wenn es sein muss. So ein Kuscheln im Bett ist halt was besonders tolles, dass lässt sich Hund nicht so einfach ausreden.
    Man hat bei uns auch schon einige Erfolge gemerkt, er ist nicht mehr von selbst aufs Bett gesprungen und dann haben wir es schleifen lassen und ihn irgendwann selbst mal eingeladen und dann wars eh vorbei |) :pfeif:

    Man muss da aber halt durchhalten und damit leben, dass es erstmal kein großes Ausschlafen mehr gibt. Ari ist auch ein Frühaufsteher. Spätestens um 7 ist die Nacht vorbei. Egal an welchem Tag.

    Vielleicht kommt es mit dem Erwachsenwerden irgendwann dazu, dass auch Ari mal gerne ausschläft, aber bis dahin müssen wir uns halt (wenn überhaupt) deutlich später wieder hinlegen. Nach einem ausgiebigen Morgenspaziergang und Frühstück für den Hund :roll: