Beiträge von SabethFaber

    Es gibt beim "Pseudo-Labrador" auch noch ein... Cremefarben? Ich hab vergessen wie sie das nennen |) , das ebenfalls durch das vom Weimaraner stammende Dilute-Gen kommt. Das ist dann halt das Dilute vom Gelb.

    Wir hatten so einen in der ersten Hundeschule die wir getestet haben und meine jetzige Trainerin hat auch von einem bei ihr erzählt der leider auch Alopezie hatte.

    Ich hab heute Ari einfach mal los gemacht als "Diiiiiinnnnoooo" auf uns zugeschossen kam.
    Dino ist ein waschechter Tut nix-Jagdhundmix, unglaublich lieb, ein bisschen doofelig, viel zu fett. Und Ari hat ihn zum Rammeln gern.
    Jedes Mal muss ich Ari mit Mühe und Not davon abhalten und an der Leine wegdrehen und gleichzeitig Dino versuchen wegzuschieben und auf Cashew umzulenken.
    Er ist halt kastriert was Ari geil findet, aber er tut im nix und charmeurt sogar inzwischen erstmal ein bisschen rum.

    Heute hatte ich auf das ganze Spektakel einfach keine Lust. Ist nicht nett, aber es war jetzt auch kein Weltuntergang und Dino hat sich wahrscheinlich sogar gefreut das er mal mit Ari rennen darf, das will er doch eh die ganze Zeit und die doofe Alte lässt es nie zu. |)

    Jetzt wird es aber langsam abstrus... ich sehe ein, es war falsch, unter Hundebesitzern eine Frage zu stellen.gut, dass man alle Hunde aus der Nothilfe kennt.
    Dass wir einen Welpen bevorzugen (welcher auch von Züchtern mit Katzen kommt z.B.), bei welchem WIR die Vorgeschichte weitestgehends kennen und WIR die Erziehung mit Verantworten (wie auch bei allen anderen Lebewesen, welche bei uns leben -denn das zählt auch für unsere Kinder) ist eigentlich einleuchtend.

    Ich glaube du hast den Teil mit dem Charakter falsch verstanden =)

    Es ist tatsächlich so, dass solche Rasse-Nothilfen ganz gute Anhaltspunkte bieten wie der Charakter einer solchen Hunderasse tatsächlich ist - gerade bei solchen Moderassen wie dem Australian Shepherd.
    Ich finde bei den Aussies ist die Bandbreite heutzutage ziemlich groß.

    Alleine hier bei und kann ich dir einige völlig unterschiedliche Aussis nennen:

    Nr. 1 - Harley - ist ein unheimlich freundlicher, mit allem verträglicher und braver Kerl. Super erzogen, immer für mindestens be kleine Spielrunde zu haben. Eigentlich ein Labrador mit etwas weniger Aufdringlichkeit.

    Nr. 2 - Ruby - generell freundlich, aber sehr zurückhaltend und etwas unsicher. Auch ziemlich gut erzogen.

    Die beiden passen wunderbar in eine Familie und soweit ich weiß leben die auch problemlos als Familienhunde.

    Dann gibt es aber noch

    Nr. 3 - Amy - die ist bei uns in der Hundeschule. Das ist ein Hund der dringend eine Aufgabe und Beschäftigung braucht. An sich freundlich, aber unter falschem Management definitiv ein Hund der anfangen würde andere zu maßregeln und ihre eigenen Regeln aufzustellen. Die braucht deutliche Führung ist aber an sich dennoch noch gut zu führen.

    Nr. 4 - Emil - Bildschönes Tier und die Besitzerin weicht inzwischen bestimmt 10-20 Meter aus wenn sie andere Hunde sieht. Emil ist glaube inzwischen noch keine 2 Jahre alt und bis vor einem Jahr haben er und Ari noch ganz hübsch zusammen gespielt. Jetzt findet er andere Hunde generell eher mäh und Rüden hat er zum Fressen gern. Frauchen trainiert wirklich toll mit ihm und kann ihn mit Abstand inzwischen gut vorberei führen, aber Emil ist definitiv in den meisten Lebenslagen nicht einfach zu händeln, weil er generell ziemlich deutliche Meinungen hat die es zu managen gilt. Andere Menschen findet er glaube ich auch nicht zu prickelnd.

    Worum es mir geht ist halt - beim Aussie kann im Prinzip die ganze Spannbreite raus kommen. Der eigentliche ursprüngliche Aussie ist halt ziemlich kerning und bringt durchaus gute Anlagen nach vorne mit. Und das ist das was viele Leute überrascht die mit einem Harley oder vielleicht einer Ruby rechnen. Und dann haben die halt einen Emil, der die Vorstellung vom Familienhund mit dem man vielleicht noch ein bisschen Spaßsport macht völlig ins Leere laufen lässt.
    Und das sind die Hund die dann gerne mal abgegeben werden und bei diesen Rassenothilfe Seiten auftauchen. Die haben keine schlechte Vergangenheit, aber halt eigentlich rassetypische Verhaltensweisen. Deshalb ist es ganz interessant sich die Beschreibungen auf diesen Seiten mal durchzulesen um zu sehen was auf einen zukommen kann, wenn man solch ein Exemplar bekommt. Und nur wenn man sich das zutraut sollte man sich die Rasse dann holen. :smile:

    Da gibt es aber auch schönere Alternativen als Teppich für die Echtholzstufen. Nachdem Timi im neuen Haus auf der Treppe ausgerutscht ist und wir direkt nach Einzug in die Tierklinik mussten hab ich das bestellt: Any Beauty 15er Pack (10 x 60 cm) rutschfest stufenmatten transparent klar selbstklebend Stufenmatte Treppen stufe antirutsch, Anti Rutsch Clear Adhesive Strips Klebestreifen, Baby/ältere/Pet, Indoor: Amazon.de: Küche & Haushalt

    Aber die werden auch festgeklebt oder?
    Das war nämlich ihr Hauptproblem, nicht die Optik... Sooo schön sind sie dann auch nicht :hust:

    Für mich ist das Alter wichtig, aber nur, weil ich niemals in der Situation sein will, mehrere Hunde relativ zeitgleich zu verlieren. Darum ist für mich grundsätzlich etwa 3 Jahre Abstand so das Maß. Aber... es könnte schon zu einer Ausnahme kommen. Wäre aber eine "Einzelfallentscheidung". Wenn es erziehungstechnisch passt, ist es doch ok.

    Das ist auf jeden Fall auch ein wichtiger Punkt. Ari und Cashew sind nur 1,5 Jahre auseinander. Dazu kommt noch, dass Spitze im Durchschnitt etwas älter werden als Collies und das dürfte den Verlust ziemlich nahe zusammenrücken.

    Das ist auch der Hauptgrund warum ich für in einigen Jahren durchaus über einem dritten Hund spekuliere. Dazu kommt noch, dass ich gerne schon einen zweiten Wolfsspitz hier hätte solange Ari am Leben ist, denn so speziell er ist, so besonders ist er auch und ich weiß nicht was passiert wenn wir erst wieder einen Spitz holen wenn Ari nicht mehr ist und ob ich das verkrafte...

    Über die Konstellation denke ich gerade auch immer mal wieder nach, ob ein weiterer Rüde oder dann doch eine Hündin, aber ich glaube das werde ich dann entscheiden. Erstmal müssen die zwei Jungs jetzt völlig erwachsen werden. In der Zeit kann sich noch so viel ändern, auch in der Dynamik.

    Ari traut sich die Treppen zu Hause und alle anderen glatten Treppen schon ewig nicht mehr zu Laufen.
    Ich kann es nicht genau festmachen, aber er hatte schon immer Probleme damit. Einmal bin ich morgens noch mit Baby Ari auf dem Arm die Treppe runtergefallen (bzw gerutscht). Baby ist nichts passiert, ich war aber blau und es war ein mega Schreck. Ich weiß nicht ob das nicht zu Beginn mit rein gespielt hat und ob er nicht jedes Mal beim kleinsten Mikro-Rutscher wieder zurückerinnert wird oder so.

    Wir haben das mehrfach mini-kleinschrittig trainiert und dann ging es eine Weile, aber er ist spätestens nach 1-2 Monaten wieder zurück ins Verweigern gefallen. Nach dem 3. Mal oder so haben wir das jetzt einfach akzeptiert. Er MUSS nicht zwingend hoch, unsere eigene Wohnung ist im EG, oben sind nur meine Eltern. Gelegentlich läuft er trotzdem mal hoch wenn wir alle oben sind.

    Beim Laminat hat er aber auch manchmal solche Aussetzer wie Henry oder Bonny. Das läuft er problemlos und plötzlich geht gar nichts mehr. Er rutscht auch nicht immer vorher aus, aber das begünstigt solches Verhalten. Meistens ist er auch recht aufgeregt.
    Inzwischen haben wir einfach fast überall Teppich damit der Herr im Zweifel einfach über den nackten Boden springen kann... :hust:
    Ich hätte ja auch einfach die glatten Treppen mit so Teppichdingern beklebt, aber da hat meine Mutter ein Veto eingelegt. Anscheinend ist das nicht so der Hammer auf Echtholztreppen |) :pfeif:

    Ari macht das auch |)

    Plötzlich ist der Boden Lava... :hust:

    Meistens ist er aber vorher mal kurz weggerutscht. Das Problem gibt sich eigentlich von alleine wieder wenn er sich beruhigt hat. Außer die Treppen, mit denen hat er massive Probleme. Da ist eher so das er sie 20x nicht laufen kann und dann geht es plötzlich ein, zwei Mal und dann sind sie wieder eine Ausgeburt der Hölle :headbash:

    @SabethFaber

    Ich habe bei Henry nicht einmal erlebt, dass er null Bock hat zu arbeiten.

    Nur auf der BH Prüfung klappte nichts, aber er ist sehr feinfülig und ich war extrem nervös und das übertrug sich auf ihn.

    Ari wäre wahrscheinlich wie Henry, aber dadurch das sein Hirn so schnell überlädt ist er halt deutlich leichter durch Reize zu beeinflussen (und überfordert). Deswegen ist es völlig ok für mich, wenn er manchmal die Konzentration verliert weil irgendwo was duftet - Gerüche sind eh sein größter Schwachpunkt.
    Aber inzwischen macht er das wirklich schon richtig gigantisch. Ich bin voll stolz auf ihn :herzen1:

    Bei Ari ist es übrigens Druck - Nervosität und Aufregung übertragen sich schon auch, weil er da ja eh anfälliger ist, aber mit Druck kann er gar nicht umgehen. Da hatten wir im Frühjahr ziemlich üble Probleme mit bis ich gerafft habe was das Problem war.

    Henry scheint echt eine Ausnahme zu sein. Selbst bei Gehorsamkeiktsübungen auf dem Platz, wenn es da heißt "Spielt jetzt mit euren Hunden zur Auflockerung." ist Henry regelrecht beleidigt, wenn ich in der Situation spielen will. Er möchte da wirklich nur arbeiten. :ugly:

    Spielen auf dem Platz... Ari guckt mich schon auch immer an als sei ich doof, besonders wenn Spielzeuge involviert sind :hust:

    Allerdings spielt er unterwegs generell sehr wenig, das ist etwas das man zu Hause macht. Da kann er dann nämlich durchaus so richtig loslegen :herzen1:

    Schnüffeln gehen und andere Hunde belästigen würde er aber zu jeder Zeit wenn ich es ihm erlauben würde |)
    Wobei sein "Arbeitsmodus" inzwischen echt gut geworden ist. Es macht gerade echt Spaß mit ihm :herzen1: