Jetzt wird es aber langsam abstrus... ich sehe ein, es war falsch, unter Hundebesitzern eine Frage zu stellen.gut, dass man alle Hunde aus der Nothilfe kennt.
Dass wir einen Welpen bevorzugen (welcher auch von Züchtern mit Katzen kommt z.B.), bei welchem WIR die Vorgeschichte weitestgehends kennen und WIR die Erziehung mit Verantworten (wie auch bei allen anderen Lebewesen, welche bei uns leben -denn das zählt auch für unsere Kinder) ist eigentlich einleuchtend.
Ich glaube du hast den Teil mit dem Charakter falsch verstanden 
Es ist tatsächlich so, dass solche Rasse-Nothilfen ganz gute Anhaltspunkte bieten wie der Charakter einer solchen Hunderasse tatsächlich ist - gerade bei solchen Moderassen wie dem Australian Shepherd.
Ich finde bei den Aussies ist die Bandbreite heutzutage ziemlich groß.
Alleine hier bei und kann ich dir einige völlig unterschiedliche Aussis nennen:
Nr. 1 - Harley - ist ein unheimlich freundlicher, mit allem verträglicher und braver Kerl. Super erzogen, immer für mindestens be kleine Spielrunde zu haben. Eigentlich ein Labrador mit etwas weniger Aufdringlichkeit.
Nr. 2 - Ruby - generell freundlich, aber sehr zurückhaltend und etwas unsicher. Auch ziemlich gut erzogen.
Die beiden passen wunderbar in eine Familie und soweit ich weiß leben die auch problemlos als Familienhunde.
Dann gibt es aber noch
Nr. 3 - Amy - die ist bei uns in der Hundeschule. Das ist ein Hund der dringend eine Aufgabe und Beschäftigung braucht. An sich freundlich, aber unter falschem Management definitiv ein Hund der anfangen würde andere zu maßregeln und ihre eigenen Regeln aufzustellen. Die braucht deutliche Führung ist aber an sich dennoch noch gut zu führen.
Nr. 4 - Emil - Bildschönes Tier und die Besitzerin weicht inzwischen bestimmt 10-20 Meter aus wenn sie andere Hunde sieht. Emil ist glaube inzwischen noch keine 2 Jahre alt und bis vor einem Jahr haben er und Ari noch ganz hübsch zusammen gespielt. Jetzt findet er andere Hunde generell eher mäh und Rüden hat er zum Fressen gern. Frauchen trainiert wirklich toll mit ihm und kann ihn mit Abstand inzwischen gut vorberei führen, aber Emil ist definitiv in den meisten Lebenslagen nicht einfach zu händeln, weil er generell ziemlich deutliche Meinungen hat die es zu managen gilt. Andere Menschen findet er glaube ich auch nicht zu prickelnd.
Worum es mir geht ist halt - beim Aussie kann im Prinzip die ganze Spannbreite raus kommen. Der eigentliche ursprüngliche Aussie ist halt ziemlich kerning und bringt durchaus gute Anlagen nach vorne mit. Und das ist das was viele Leute überrascht die mit einem Harley oder vielleicht einer Ruby rechnen. Und dann haben die halt einen Emil, der die Vorstellung vom Familienhund mit dem man vielleicht noch ein bisschen Spaßsport macht völlig ins Leere laufen lässt.
Und das sind die Hund die dann gerne mal abgegeben werden und bei diesen Rassenothilfe Seiten auftauchen. Die haben keine schlechte Vergangenheit, aber halt eigentlich rassetypische Verhaltensweisen. Deshalb ist es ganz interessant sich die Beschreibungen auf diesen Seiten mal durchzulesen um zu sehen was auf einen zukommen kann, wenn man solch ein Exemplar bekommt. Und nur wenn man sich das zutraut sollte man sich die Rasse dann holen. 