Beiträge von SabethFaber

    "Ich hab schon deutlich schlechtere Sachen gegessen", war in meiner alten Heimat quasi das höchste Lob an die Küche. :ka:

    Schwaben?

    Mein Freund hat ne Weile gebraucht bis er verstanden hat, dass "das ist/war net schlecht" tatsächlich ein ziemlich hohes Lob ist. Am Anfang war er total geknickt, bis ich ihn aufgeklärt hatte, weil ich im Gegenzug nicht verstanden habe, dass er das wörtlich und daher eher negativ aufnimmt. |):pfeif:

    Aber im Schwabenländle gilt halt einfach "net gmotzt ischt globt gnug" :lol:

    Reicht mit dem Thema, ich bin ein unverantwortlicher Mensch und damit kann ich gut leben. :ka:

    Ich persönlich würde es nicht machen (wollen) oder würde auch keinen -/- Hund nehmen wollen - lebe aber auch wirklich in einer Hochburg von Schafen und Pferden und ich hätt immer Angst, dass Hund doch mal in einem unbeobachteten Moment was frisst und die grad entwurt waren oder so :ugly:

    (die Jungs fressen selten was davon, aber gelegentlich kommt es doch mal vor)

    Ich kenne allerdings das Problem mit der kleinen Zuchtbasis durch die Spitze. Und ich kann nachvollziehen, dass es dabei nicht ganz so einfach ist und andere Dinge in Kauf genommen werden müssen. Beim Spitz gibt es auch ein paar Punkte die ich nicht so geil finde, aber eventuell in Kauf nehmen würde wenn dafür andere Dinge hervorragend sind.

    Gerade weil so viele gute Hunde einfach in der Versenkung verschwinden.

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/tedd…323472-134-5818

    Auch sehr speziell. Die sehen gar nicht aus wie Hunde... thinking-dog-face

    braune spitze sehen immer aus wie bärchen so süß

    Wollte grad schreiben, für mich sehen die aus wie ganz normale Pom-Welpen in brauntönen (oder ist das lilac?). Nix exotisches dran.

    Aber niedlich sind sie, es sind aber halt auch Spitz Babies und die sind fast immer entzückend :herzen1:

    Und ja, für Zwerge sind 1800 tatsächlich gar nicht mal so teuer :lol:

    Das sowas vorkommt kann natürlich immer passieren, ich glaube allerdings nicht, dass die Chance so extrem hoch ist. Es gibt doch auch MDR1 unabhängige Unverträglichkeiten bei Narkose, oder nicht?

    Ich wollte Cashew eigentlich auch testen lassen, aber habs letztendlich dann nach einem Gespräch mit der Züchterin doch nicht gemacht.

    Er ist durch die Eltern schon sicher MDR1 +/+ und CEA gen. +/- und klin. frei und PRA glaube entweder +/+ oder +/-.

    Das einzige was ich nicht weiß ist DM und dafür allein muss ich für mich keinen Test machen. Ob ich das Risiko sicher wissen will, weiß ich eh nicht genau.

    Dafür ist Cashew komplett durchgeröngt, wenn auch letztlich nicht offiziell ausgewertet. Er ist kein Sporthund, hatte aber ein paar Anzeichen gezeigt, dass etwas nicht ganz stimmt. Letztendlich ist es harmlos, aber weil ich mit Ari so schlechte Erfahrungen gemacht habe, hätte ich den Zwerg so oder so röntgen lassen. Das ist etwas, dass mir persönlich deswegen sehr wichtig ist.


    corrier ich dachte ja eigentlich auch immer, dass MDR1 +/- auch empfindlicher sind als freie Hunde.

    Hier gabs jetzt erst vor kurzem ne Diskussion drüber und da wurde mehr oder weniger gesagt, dass es dafür keine wissenschaftlichen Belege gäbe. Ich glaube Bonadea hat das auch geschrieben?

    Ich hab dann auch mal (allerdings verhältnismäßig oberflächlich) geschaut ob ich eine Studie dazu finden kann, hab aber nur eine gefunden und die hat tatsächlich bestätigt, dass es eher nicht so ist (finde das aber natürlich jetzt gerade nicht mehr |)).

    Du hast in dem Bereich VIEL mehr Erfahrung als ich, wie erlebst du das bei bekannten Hunden?

    Ich würde persönlich wohl trotzdem auch keine Risiken eingehen und +/- Hunde erstmal wie -/- Hunde behandeln, aber mir war vorher nicht mal bewusst dass der Bereich gar nicht so "cut and dry" ist wie ich es eigentlich kennengelernt habe :tropf:

    Ich wurde gerufen :lol:

    Spitze sind wahnsinnig tolle Hunde, also erstmal habt ihr da keine schlechte Wahl getroffen :herzen1:

    Zuerst mal kann ich mich anschließen, wenn der Züchter nicht selbst chipt, dann ist er nicht seriös. Punkt.

    Es gibt beim Spitz zwei Vereine zu denen man gehen kann.

    Zum einen der Verein der Deutschen Spitze, das ist der RZV unter dem VDH.

    Der andere ist der VSNH, das ist die Dissidenz.

    Es gibt noch einen dritten Verband, aber der ist ganz neu und mir fällt der Name gerade nicht ein.

    Im Gegensatz zu manchen anderen Rassen ist die Dissidenz beim Spitz sogar sehr gut und in manchen Bereichen fast sogar mehr zu empfehlen (der VDH hat besonders beim Großspitz mit der Farbreinzucht wirklich Mist gemacht).

    Auch muss ich mich meinen Vorrednern anschließen - beim Spitz, insbesondere beim Großspitz ist die Entfernung von max 100km wirklich nichts. Es gibt dafür einfach nicht genügend Züchter.

    Beim Wolfsspitz hätte man eher Chancen, aber auch da kann es sein, dass man weiter fahren muss.

    Nichtsdestotrotz hab ich damals auch erstmal im näheren Umfeld geschaut - das waren allerdings auch schon bis 3h Entfernung. Irgendwo muss man ja mal anfangen.

    Achten muss man beim Spitz hauptsächlich auf den Inzuchtwert. Insbesondere beim Großspitz, der hat ein recht starkes Inszuchtproblem.

    Insofern ist ein Züchter der bunte Großspitze züchtet sogar sehr empfehlenswert.

    Ansonsten sind die Spitze eigentlich ziemlich gesund.

    Falls mehr Fragen da sind, nur her damit.

    Hier gibt es auch einen Speziellen Spitz Thread:

    Spitze sind spitze! Gibt's noch welche hier?

    Da wird recht viel geschrieben und Fragen beantworten wir gerne :)

    Das Risiko, dass Ari vor einem Geschäft geklaut wird halte ich tatsächlich für ziemlich gering - das Risiko, dass jemand hin geht und er ziemlich unmissverständlich klar macht warum er die Idee schei** findet, ist dafür umso größer.

    Bissigen, wehrhaften 25kg Hund klaut einfach keiner so schnell, auch wenn er hübsch ist.

    Bei Cashew sieht das schon wieder anders aus.

    Ich würde die Jungs ohne Sicht also auch niemals (obwohl, man sollte niemals nie sagen) vor einem Geschäft angebunden lassen.

    Ausnahme ist, wie bei einigen hier, der Bäcker. Da hab ich die Hunde durch die Glasscheibe immer im Blick und bin sofort draußen, wenn einer auch nur zu nah ran kommt. Auch wenn hier zum Glück die Gefahr recht gering ist.

    Die Jungs und ich machen im Sommer zB sehr gern einen großen Spaziergang zum Bäcker mit Café und frühstücken dann dort (ja, wir. Die Herren schätzen es nämlich sehr, dass Frauchen dort ihr Frühstück teilt :lol:). Mit rein zum Bestellen dürfen sie leider nicht, aber ich kann sie draußen vor der Glasscheibe lassen und sehe sie dann. Die Hunde haben von diesem Ausflug definitiv auch sehr viel.


    Ich würde anderen jetzt trotzdem nicht unbedingt einen Strick draus drehen, es gibt bestimmt auch Situationen wo man den Hund aus anderen Gründen nicht daheim lassen kann und er warten muss weil es nicht anders geht.

    Wir sind hier zu zweit und haben Hubde die hervorragend daheim bleiben, ein Auto zur Verfügung und im Zweifel noch meine Eltern mit im Haus. Sowas erleichtert die Situation natürlich in jede Richtung ungemein. Das es andere da nicht so einfach haben weiß ich aber auch. :ka:

    Grad bei Trägerhunden ist ja auch immer die Frage ob sie schon symptomatisch sind oder nicht. Gibt ja verschiedene Varianten.

    Nein, ein Träger( Carrier) trägt nur die Anlagen in sich, vererbt sie weiter aber erkrankt nicht.

    Würde ich so nicht sagen. Träger vom MDR1 Defekt sind zB auch empfindlicher als freie Hunde. Natürlich nicht ganz so wie betroffene Hunde, dennoch werden sie immer gleich wie die betroffenen behandelt.