Beiträge von SabethFaber

    Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Japanspitze mehr jagen würden, das wurde dann aber auch von allen Seiten als falsch abgetan. Insofern kenne ich sie inzwischen auch als eine der Spitzarten mit dem wenigsten Jagdtrieb. Und auch sonst besonders freundlich. Sehr angenehme Begleiter.

    Wie man sie optisch vom Mittelspitz unterscheidet (anscheinend gibt es einen Unterschied, genauso wie beim Volpino Italiano) hab ich allerdings noch nicht verstanden :lol:

    Ari ist so das Gegenteil von souverän, aber auch überhaupt nicht unsicher/ängstlich/vorsichtig, maximal misstrauisch, wenn er denkt ich will irgendwas unangenehmes mit ihm machen :pfeif::lol: auf fremde Dinge geht er eigentlich frei und neugierig zu. Er ist sogar schussfest.

    Das ist also wirklich Charaktersache. =)

    - selbstsicher / souverän -> von Natur nicht ganz so skeptisch Fremden gegenüber, aber auch kein Retriever, der alle Menschen geil findet. (auch wieder schwer...)

    Das sind aber zwei unterschiedliche Sachen ;):p

    Souverän kann sowohl ein Menschenfreund, als auch ein Menschenhasser sein

    Ich denke du meinst einfach "nicht ganz so reserviert".

    Dann geht aber vermutlich die Wachsamkeit flöten. Es gibt glaube keine Wachhunde die richtig zutraulich sind.

    Wobei das vermutlich auch Charaktersache ist. Viele Spitze sind ja doch sehr freundlich und zutraulich und kommen um sich durchkraulen zu lassen wenn die Besucher genehmigt wurden.

    Aris Mama ist zB auch so. Die hat das sichtlich genossen und sich ordentlich von uns durchkuscheln lassen und die ist genau der Typ Hofspitz wie du ihn suchst - frei auf der Farm, hoftreu und wachsam (allerdings natürlich ein Wolf).

    Nur so. Ich bin mir nicht sicher, ob meiner das auch macht.... :ka: und wenn ja, warum...

    Fiddlen ist eine Konfliktlösungsstrategie - die "nette" aber nervige. Also so nach außen hin für den Unwissenden.

    (die anderen sind: Fight =Angriff, Flight =Flucht, Freeze =Erstarren. Das sind die, die leicht(er) zu erkennen sind, im Normalfall auch für Laien)

    Das heißt, es kann in allen Situationen vorkommen, in denen Hund nicht sicher ist wie er diese jetzt am Besten lösen soll. Allen voran sind das meist Situationen mit Begegnungen - Hund wie Mensch - in denen Hund sich unwohl fühlt.

    Anstatt sich zu entziehen, oder kummunikativ klar zu stellen, dass Hund etwas nicht möchte etc, fängt Hund meist an "zu spielen". Im Prinzip ist es ein "schau, tu mir nichts, ich bin so lieb und spaßig".

    Viele fremde Hunde finden es ziemlich nervig (verständlicherweise, da hibbelt ständig so ein unerwünschter Hund in ihrem Gesicht herum und verbreitet Aufregung) und das sind dann gern auch mal Situationen in denen der andere Hund dann ne Ansage macht und dann vom unwissenden Mensch eine drüber bekommt "weil aus dem Nichts und der arme andere Hund, der wollte doch nur spielen".

    Retriever sind tatsächlich prädestiniert dafür. Denen fehlt halt häufig die Fähigkeit des deutlichen "Nein" sagens weil sämtliche Aggression rausgezüchtet wurden und sowas gleich mit.

    Insgesamt machen das aber viele Rassen.

    Ein Beispiel:

    Mein Rüde mag keine Menschen. Findet er völlig überflüssig und will auch nicht angefasst werden. So richtig "sagen" kann er das aber auch nicht.

    Als anstatt einfach wegzugehen, oder sich hinter mich zu setzen (zumindest nicht von alleine, ich musste ihm das beibringen und teilweise immer noch durchsetzen), fängt er an super aufgeregt um sie herumzuschlawenzeln, sie anzuspringen, abzulecken. Er drängt sich auf. Alles was ein Laie als 'der freut sich so mich zu sehen' ansieht.

    Ich sehe aber nur einen Stress-überdrehten Hund, der keine Ahnung hat wie er sich verhalten soll und es dadurch nicht schafft einfach souverän wegzugehen.

    Wenn er sich tatsächlich freut - zB wenn er uns sieht. Sind seine Bewegungen weich, er hat ein entspanntes Gesicht und kein Stresshecheln.

    Der ganze Hund, der ganze Körper ist einfach komplett anders. Nicht so angespannt.

    Bei anderen Hunden ist es ein bisschen ähnlich. Da kommen noch andere Faktoren dazu, aber das Grundschema - angespannt und überdreht anstatt weich und entspannt ist dasselbe.

    Wenn ich ihn aus so einer Situation nehme bzw dafür sorge, dass solche Situationen möglichst gar nicht aufkommen, dann merkt man ihm richtig an wie froh er ist, dass er da eine Leitlinie hat.

    Bei Leevje entwickelt sich die Sensibilität gerade. Vor 1-2 Monaten fing das an, dass sie plötzlich feiner reagierte (normal ist sie total rotzig und gibt auf Ansagen gerne mal Kontra). Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht zu 'heftig' reagiere. Ansagen, die sie noch vor 4 Monaten mit nem "Boah jaaahaaa, is ja guuut!" abgetan hat, lassen sie jetzt durchaus ins Meiden fallen.

    Ich denke auch, dass das Alter da einen entscheidenden Faktor hat. Cashew verändert sich auch mit dem Alter und ist definitiv weicher geworden.

    Bei Rüden hat man da natürlich nicht die Läufigkeiten und kann dann anhand der Sprünge sowas recht deutlich vergleichen, aber trotzdem. Wenn ich zum Anfang zurück denke, da war er teilweise richtig beratungsresistent. So krass ist es definitiv nicht mehr.

    Egal ob ich wütend, traurig oder krank bin: "los beschäftige dich mit mir, ich will raus/fressen/spielen!" :ugly:

    Genau so ist Cashew auch. Kleiner Egoist.

    Aber er ist dafür beim generellen Führen sehr weich. Man muss ihn aber direkt ansprechen. Ist auch ganz praktisch so.

    Naja, außer das zweite Hirn ist grad am Steuer, dann ist er plötzlich aus Teflon |):pfeif:

    Ich habe keine Ahnung. Ich habe halt auch keinen Vergleich. Aber ich finde Pablo nicht sonderlich sensibel. Ich finde auch nicht dass er Verhalten spiegelt, bzw. kann mir nicht vorstellen wie das bei ihm aussehen soll |)

    Ari wird gestresster, wenn ich gestresst bin (und dann ätzend)

    und wenn ich krank bin, dann wird er arschiger, weil er weiß, dass ich nicht so richtig den Daumen drauf haben kann und fängt zusätzlich an mich zu verteidigen (und wird damit ätzend |)).

    Er spiegelt also nur negative Sachen. Weil Ari uns das Leben halt nur schwerer machen will :pfeif::lol:

    Cashew spiegelt aber eigentlich auch nichts. Wenn ich mir Ari so angucke ist das auch ganz praktisch so (obwohl ich mich ja eigentlich wirklich auf einen Krankenpfleger-Hund gefreut hatte :roll:).

    It would be just his luck to begin his residency by reporting to the hospital as a patient. Jahir Seni Galarr, nascent xenotherapist, Eldritch noble an apparently complete lightweight, sat on a bench just outside the Pad nexus that had delivered him to the surface of the planet Selnor. He had his carry-on in his lap and was trying to be unobtrusive about using it as a bolster until the dizziness stopped. When he'd left his homeworld for the excitement and multicultural adventure that was the Alliance, he'd been unaware of how much gravity affected physiology until he'd begun suffering from Seersana's greater weight.

    Mindline - M.C.A. Hogarth

    Das sind sehr schöne Tiere

    und haben auch eine gewisse Ähnlichkeit (optisch) mit den Eurasier. Es ist allerdings ein Hütehund und kein Begleithund wie der Eurasier.

    Ja, ist ein Hüterich, aber einer, der gut händelbar ist. Islandhunde sind auch nicht so nervös wie so manch anderes Hütetier, aber natürlich schon reizoffener als der Eurasier. Dafür haben die Eurasier oft Probleme mit der Schilddrüse, das kenne ich vom Islandhund nicht.

    Ich mag beide Rassen, der quirlige isländische Klettermax ist mir aber lieber ?.

    Sie sind vor allem auch deutlich kleiner :pfeif: