Beiträge von SabethFaber

    Vor dem Kauf:

    Wie viel und lang habt ihr euch auf den Hund vorbereitet und informiert?

    Nr1 - Ari: im Prinzip schon ein paar Jahre lang allgemein, aber es waren dann so ca 1-2 Monate als wir uns fest entschlossen hatten einen Hund zu holen und die restliche Wartezeit bis er dann eingezogen ist.

    Nr2 - Cashew: Wir wussten eigentlich ziemlich schnell was wir wollten, aber vom ersten Züchterbesuch bis zum Einzug war es ziemlich exakt ein Jahr.

    Woher ist er/sie?

    Beide Jungs sind vom Züchter.

    Warum genau diese Rasse bzw. Mischling?

    Ari: von der Beschreibung her klang der Wolfsspitz nach genau dem was wir wollten und obwohl wir im Nachhinein einiges eventuell etwas falsch verstanden bzw nicht gewusst haben passt es in meinen Augen heute immer noch (oder eher noch besser).

    Cashew: Collies waren einfach genau das was wir zu dem Zeitpunkt wollten. Nett, verträglich, alles kann, nichts muss und plüschig natürlich :herzen1:


    Hättet ihr auch eine ganz andere Rasse genommen ?

    Jain, zum jeweiligen Zeitpunkt waren wir recht festgelegt, aber es hätten durchaus auch ein paar andere Rassen in Frage kommen können (bis wir uns entschieden hatten).

    Wolltet ihr Welpen oder älteren Hund?

    Beides mal einen Welpen.

    Warum habt ihr euch einen Hund gekauft?

    Ich hab schon ewig von einem Hund geträumt und mein Freund ist mit einer tollen Hündin aufgewachsen und konnte es sich auch gut vorstellen und so kam es :lol:


    Was hattet ihr für Ziele mit hund (zB Agility)?

    Keine "Ziele" außer einfach zusammen glücklich sein und irgendwas machen was uns allen gefällt.


    Nach dem Kauf:


    Habt ihr den Wunschhund bekommen?

    Ari: Nicht mal im Ansatz. Der Anfang war wirklich schwer, es war praktisch nichts so wie wir es uns erhofft hatten.

    Cashew: Absolut. Er ist genau das was wir uns erhofft hatten :herzen1:

    Wie lief tag 1?

    Ari: Zwerglein hat uns die ersten 20 Minuten der Heimfahrt vollgeweint und war dann gestresst. Als wir heim kamen war er auch gestresst. Wir haben es damals noch nicht so recht verstanden, aber das war im Prinzip das Grundproblem das uns auch bis heute weiterhin verfolgt (wenn auch nicht mehr so schlimm wie damals).

    Cashew: Kam, sah und siegte sozusagen. Wackelte auf seinen Weloenbeinen durchs Haus und beschaute alles und beschloss, dass er es hier cool findet und hier gerne wohnen möchte. Und dann hat er sich hingeworfen und geschlafen.


    Was war euer größtes Problem?

    Ari: Stress. Umweltreize. Jagen (auch wenn das erst ein bisschen später kam). Angstaggression.

    Cashew: Verfressen wie blöd, hat ewig gebraucht bis wir ihm verhältnismäßig sicher das Essen klauen abgewöhnt hatten. Und er ist ziemlich laut.

    Aber alles ziemlich harmlos, er ist wirklich ziemlich problemlos und lieb.

    Was ist euer aktuell größtes Problem?

    Ari: Stress, Umweltreize, Angstaggression und Jagdtrieb. Aber insgesamt inzwischen alles händlebar und selten noch problematisch.

    Cashew: dürfte ein bisschen weniger "wachen" und kläffen, aber das ist eher Fadenwischerei.

    Er hat leider einen extrem empfindlichen Magen-Darm-Trakt und hat immer wieder Probleme, aber da kann er ja nichts für.

    Habt ihr es euch leichter/schwerer vorgestellt?

    Ari: so ziemlich alles leichter. Der Anfang war wirklich, wirklich hart. Wir mussten sehr schnell sehr viel über Hunde lernen und er hat uns viel Schweiß, Stress und Tränen gekostet (absolut wert gewesen).

    Cashew: wegen Ari haben wir uns alles schwerer vorgestellt, er war aber insgesamt wirklich problemlos.


    Allgemeines:

    Käme ein weiterer Hund in Frage?

    Für mich an für sich ja, für meinen Freund (zumindest im Moment) eher nicht. Aber die Gegebenheiten passen nicht für einen dritten Hund. Vielleicht in einigen Jahren mal sehen. Aber wahrscheinlich bleibt es bei zweien.

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/poma…829792-134-4761

    Ich grübel die ganze Zeit ob da ein Händler dahinter steckt :denker: Die Mutter sieht zumindest nicht nach Pomeranian aus (außer ich bin inzwischen blind) sondern viel mehr wie meine verstorbene Hündin. Und die war ein typischer Vermehrer Ostblock Hund

    Ich würde ehrlich gesagt nicht von Händler ausgehen, dafür finde ich die Bilder "zu gut".

    Reicht doch völlig wenn der Besitzer die Hündin von fragwürdigen Quellen hat. Aber sie ist so nett und schön und "will" mal Welpen haben und wie @Mrs.Midnight schrieb: Geld könnte man auch gebrauchen.

    Ich finde es übrigens schade, dass man diesen Typ so selten beim seriösen Züchter findet. Ich finde die Ostblockspitze vom Typ her fast durchweg so schön :herzen1:

    syringomyelie z.B. ist sehr verbreitet in der Rasse wegen der Kopfform

    Genau - das erste Problem ist meines Wissens die Chiari Malformation - das Kleinhirn hat im Prinzip nicht genug Platz und die Hirnflüssigkeit kann nicht richtig fließen und das führt zur Syringomyelie, was eine Anstauung der in der oberen Wirbelsäule ist und massive Schmerzen auslöst.

    Dieser Text erklärt es wirklich gut finde ich.

    https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/insti…ri-malformation

    Die Zahlen sind wirklich massiv - wenn ich das richtig verstehe sind wir in Deutschland bei knapp 50% der Hunde (inklusive asymptomisch) und das ist verhältnismäßig wenig. In England/Holland kamen sie wohl irgendwo zwischen 90 und 100% raus (inklusive asymptomisch).

    Die die es nicht haben, haben dafür meistens Herzprobleme.

    Ein gesunder Cavalier ist heute auch mindestens ein 6er im Lotto.

    Es gab hier auch so viele die geschrieben haben, dass es wundervolle Hunde sind, aber sie keinen mehr wollen, weil die Gesundheit der Rasse so mies ist.

    Wow das ist superspannend!

    Wir planen sowieso unsere Züchterin im Herbst zu besuchen. Da machen wir Mal Kontrolle bei ihren Collies :applaus:

    Ich kann zumindest sagen das Cashew getrennte Ballen hat. Aber ganz so eng sind die zwei ja auch wieder nicht verwandt.

    Ist aber echt interessant!

    Ari hat übrigens auch getrennte Ballen, auch wenn er natürlich kein Collie ist.

    Seine Züchterin meinte dann, dass sie das jetzt schon öfters gehört hätte, aber bei ihr gabs wohl nie Probleme. Keine Ahnung woran das liegt

    Geruchsblindheit? Wer weiß, vielleicht hättet ihr den Gestank irgendwann auch nicht mehr bemerkt bei längerer Fütterung.

    Glaub mir, das war nicht, nicht zu bemerken. Das ging nur wenn man gar nichts mehr riecht. Sogar der andere Hund ist gegangen :hust:|)

    Und die Haufen waren auch ziemlich eindeutig. Der kann kaum was davon verwertet haben, so riesig waren die.

    Mindestens das müsste der Züchterin auch aufgefallen sein, selbst wenn sie irgendwie keinen Geruchssinn mehr hätte. Vor allem waren die auch eher weich und es sind Langhaar Collies. Die im Haus wohnen... Da will man nicht auf Dauer Matschekot :pfeif:

    Nummer 3 (die Bluepet) wird hier von beiden verabscheut wie die Pest. |)

    Ist kaum möglich sie damit zu bürsten, weil jeder auf seine Weise seinen Unmut sehr deutlich kundtut (der eine verdreifacht seine Fluchtversuche und der andere wird garstig).

    Am besten funktioniert hier eine Kombination aus der Tuffer Than Tangles (firm) und ActiVet lila. =)

    Kamm verwende ich kaum weil ich selbst mit dem Umgang nie richtig warm geworden (sprich: unfähig) bin :pfeif::lol:

    Manchmal nutz ich noch so eine Harke. Die geht bei beiden auch ganz gut.

    Cashew hatte das 5E - allerdings das normale Welpenfutter - mitbekommen. Seine Züchterin füttert das insgesamt sehr gerne, sowohl Welpen als auch den erwachsenen Hunden.

    Als er hier war hat Cashew dadurch allerdings ständig Gasanschläge auf uns verübt |)

    Ernsthaft, der hat gepupst, das war nicht mehr schön :ugly:

    Haufen waren auch riesig.

    Seine Züchterin meinte dann, dass sie das jetzt schon öfters gehört hätte, aber bei ihr gabs wohl nie Probleme. Keine Ahnung woran das liegt :ka:

    Insgesamt ist es bei kaltgepresstem Futter aber wohl so, dass viele Hunde eine gewisse Zeit brauchen bis sie sich dran gewöhnt haben. Stand damals auch auf deren Website. In unserem Fall wars das allerdings nicht. Der kam ja schon mit dem Futter.

    Also wenn man einfach nur Mops in die Suchmaschine eingibt und gleich auf das erste Ergebnis klickt auf den Wiki Beitrag, wird eigentlich ganz gut auf die gesundheitlichen Probleme und Qualzucht eingegangen find ich.

    Da gibt es aber auch noch ein anderes Problem - Ich zB würde bei so einer Recherche Wikipedia speziell nicht benutzen.

    Ich habe in meinem Studium gelernt - Wikipedia und co sind schön und gut um einen Ersteindruck zu bekommen, aber wenn man seriöse Quellen sucht sollte man das nicht nehmen. Maximal um die Links zu durchzuklicken.

    Ich mag Wikipedia, ich nutze es gern um schnell einen Überblick zu bekommen, aber es ist für mich nicht "zitierfähig". Entsprechend alle ähnlichen, eher allgemeinen Seiten.

    Also gucke ich nach Spezialisten. Und dann landet man schnell bei Züchtern und Clubs oder speziellen Rasseseiten. Und dann landet man schnell bei "man muss nur gucken wo man ihn her nimmt".

    Ich sag nicht, dass jeder das so macht und nicht weiter denkt, aber man lernt teilweise Seiten und Dingen nicht zu vertrauen die theoretisch in dieser Thematik die besseren Quellen wären. Wenn man das zu sehr verinnerlicht...

    Wäre zumindest ein Faktor, nicht die Erklärung, warum manche eigentlich offensichtliche Dinge nicht lesen oder überlesen oder sich beirren lassen.

    Wie krass war das eigentlich vor 6 Jahren?

    Ich bin jetzt seit etwas über 4 Jahren hier im Forum aktiv und ich habe das Gefühl, dass sich gerade in den letzten paar Jahren nochmal deutlich was in dem Bereich getan hat.

    Sie schreibt zB das sie den Bericht verfasst hat weil sie sich gewünscht hätte sowas damals bei ihrer Suche gefunden zu haben.

    Ich kann wirklich nicht richtig einschätzen wie viel spezifische Recherche man damals machen musste um auf sowas zu stoßen. Das es schon existierte bin ich mir sicher, aber wieviel davon und wo ist die Frage.