Beiträge von SabethFaber

    Ich hab auch eine Notfallkarte, allerdings wohnen wir mit meinen Eltern gemeinsam im Haus, also ist eigentlich eh immer jemand da und falls wir alle 4 gleichzeitig verunglücken wird es generell schwierig.

    Ari ist definitiv auch ein Special Case Hund (und der andere massiv empfindlich was Futter angeht), aber in so einem Fall sehe ich das Tierheim auch als das kleinste Problem. Auch wenn er davon höchstwahrscheinlich auch einen ziemlich Schock zurückbehalten würde.

    Das wir alle lebendig aus der Misere kommen ist mir allerdings deutlich wichtiger.

    Das mit der Einverständniserklärung für die Tierklinik finde ich aber eine gute Idee. Sowas sollte ich vielleicht auch noch dazu legen. :denker:

    Ich denke schon. Die Helfer, egal ob Sanitäter oder Polizei suchen nach dem Namen und evtl. wichtigen Informationen.

    Hm, eher nein. Es kommt natürlich auf die Umstände an, aber bei einem Notfall bin ich jetzt noch nie auf die Idee gekommen, nach der Geldtasche oder sonstigen Informationen zu suchen. Alleine schon deshalb, weil ich ohne Einwilligung mir da nicht einmal die Versicherungskarte herausnehmen dürfte, dann „fehlt“ am Ende vielleicht auch noch Geld und dann wird es unlustig. Also nein. Ich krame eher nicht in den privaten Sachen herum, Hund hin oder her, von dem abgesehen, dass da bei einem Patienten, der sich nicht mehr artikulieren kann, auch einfach die Zeit fehlt.

    Aber eigentlich sollte Sanitätspersonal schon nachschauen - alles andere ist ein bisschen fahrlässig. Vor allem wenn man zB eine Allergiekarte im Geldbeutel hat.

    Mein Vater ist zB massiv und lebensgefährlich allergisch auf diverse Schmerzmittel und Blutverdünner. Wenn die ihm sowas in einer eh schon Notfallsituation geben würden wäre das der Supergau. Im Geldbeutel ist dann halt ein Zettel wo das aufgelistet steht.

    Ich würde es auch machen - wenn jemand ohnmächtig und (schwer) verletzt da liegt und ich den Notdienst rufe will ich ihnen auch so schnell wie möglich so viele Infos wie möglich geben können, damit sie gleich vorbereitet sind was sie zu tun haben. Da geht es ja oft genug um Zeit.

    Ich würde an eurer Stelle wahrscheinlich nach einem großen, dunklen und entsprechend optisch beeindruckendem aber netten Hund ab ca 3 Jahren im Tierschutz schauen.

    Die dürfte es sogar öfters mal geben, denn viele wollen gerade so einen Hund nicht - weil der "so böse aussieht".

    Da gibt es auch garantiert genügend Schäfi(-Mixe) oder zumindest optische Schäfi(-Mixe) die euch gefallen dürften.

    3 Jahre weil Hunde in der Größenordnung da erst wirklich erwachsen werden und die meisten Charaktereigenschaften da recht klar sind und größere "Überraschungen" somit unwahrscheinlicher. Und auf jeden Fall keinen Direktimport.

    Ich glaube das ist eure besten Chancen.

    Es gibt wirklich auch viele Hunde die völlig "unschuldig" im Tierschutz landen - zB Scheidungskinder etc. Und es gibt ja auch noch Rasse-in-Not Seiten bei denen zwar viele "problematische" Hunde (übrigens eine gute Quelle um mal nachzuschauen was ein typischer Abgabegrund ist und was im "Worst Case" auf einen zukommt - 90% dieser Hunde zeigen nämlich meist ganz normales rassetypisches Verhalten), aber auch genügend, die aus anderen Gründen da gelandet sind.

    Schade, aber nachvollziehbar (und ich habs mir eh schon gedacht). Würde ich wahrscheinlich genauso handhaben wie du. Einfach mal die Augen offen halten, ob doch mal was Interessantes auftaucht und solange halt mit der Nervensäge leben.

    Also da denke ich tatsächlich dass die Ernährung die größte Rolle spielt. Was bekommt er für ein Diätfutter? Würde auf jeden Fall Protein zufüttern, z.B. Whey, damit die Muskulatur trotz Gewichtabnahme erhalten bleibt.

    Mit der Bizepsproblematik...hast du eine gute Physio etc.? Weil man da mit so vielen Übungen eher schaden kann, würde ich das alles vorher abklären. Wir haben für die Baustelle leichte Zugarbeit im Lot empfohlen bekommen, aber das muss individuell abgeklärt weeden

    Er hat einen speziell für ihn erstellten Barf Plan einer entsprechenden Ernährungsberaterin (von der LMU München). An dem Punkt mache ich mir eigentlich keine Sorgen.

    Das Problem dürfte wirklich daran liegen, dass er eigentlich mindestens einen langen Spaziergang pro Tag haben sollte, den zu 80-90% eigentlich ich mache. Normalerweise halt. Vor dem Bandscheibenvorfall hatten wir ihn so auch schon wieder fast bei seinem Optimalgewicht gewesen (zugenommen hatte er ja vorher schon) und er hatte schon wieder deutlich abgenommen.

    Dann war ich halt plötzlich außer Kommission und die erste Zeit hatte er kaum lange Spaziergänge und die Hitze hat die generelle Häufigkeit auch nochmal auf 2 pro Tag runtergeschraubt (und mittags kurz in den Garten), oft genug keiner davon lang. War einfach eine Verkettung von wirklich blöden Umständen. Herrchen versucht das jetzt so häufig wie er kann umzusetzen, aber alleine ist es für ihn halt leider nicht immer machbar im Moment.

    Zugarbeit fällt bei ihm definitiv komplett raus.

    Aber wie gesagt, ich werde das morgen definitiv mit der Physio absprechen (lassen - weil ich leider immer noch nicht Autofahren bzw lange genug sitzen kann). Ich hab das erst nicht wirklich bedacht, aber das ist natürlich die logischste Vorgehensweise.

    Man kann halt, wenn man einen beschwerdefreudigen Nachbarn hat, dazu beitragen, dass dieser sich noch mehr aufregt oder man versucht das Gegenteil.

    Indem man einen Hund, der nunmal nachweislich regelmäßig bellt (das letzte mal bellen ist ja auch erst zwei Wochen her), in der Nachtruhe allein lässt, kippt man halt noch Öl ins Feuer.

    So wie ich das verstanden habe ist seit dem 31. Juli oder so das Lärmprotokoll komplett leer, aber das nimmt auch Geräusche auf die man außerhalb eigentlich gar nicht hören kann. Also wann er das letzte Mal wirklich richtig laut gebellt hat sodass es als störend empfunden werden kann ist gar nicht klar. Wahrscheinlich deutlich länger. Und vor allem mit größeren Abständen dazwischen. Das ist was ich hier rauslesen kann.

    Und wenn es tatsächlich in den letzten 2 Jahren insgesamt 5 "rechtmäßige" Beschwerden gab (also bei denen auch wirklich was gehört wurde), dann würde ich das auch nicht gerade als regelmäßig beschreiben.

    Es scheinen ja ziemlich viele Beschwerden eingegangen zu sein, die schlicht falsch waren, weil der Hund nachweislich nicht gebellt hat.

    Dafür mein ganzes Leben auszurichten ist halt schon auch viel gefordert. Vor allem weil es schwer danach klingt, dass das gar nichts bringen würde.

    Ich finde die ganze Situation echt verzwickt. Irgendwie ist man immer der Loser.

    Persönlich würde ich wahrscheinlich einfach Ausschau nach einer neuen Wohnung halten. Vielleicht ergibt sich ja was. Mir würde das ganze, wenn man eigentlich ständig übervorsichtig sein müsste um alles zu verhindern und selbst dann trotzdem regelmäßig unrechtmäßig was angehängt bekommen einfach zu sehr aufs Gemüt und die Lebensqualität gehen.

    wildsurf  persica Oh, sorry, vielleicht hätt ich das dazu schreiben sollen - Futter ist natürlich längst angepasst. Er ist schon auf Diät.

    Es ging mir tatsächlich eher um Sachen die ich zusätzlich machen kann, weil ich selbst noch nicht fit genug bin um wirklich große Runden zu laufen und Herrchen alleine leider nicht immer die Möglichkeit hat das möglichst täglich zu leisten. Also er ist zwar auf Diät, aber leider nicht ganz so körperlich/muskelaufbautechnisch ausgelastet/im Training wie sinnvoll wäre. Diät alleine reicht ja auch nicht wenn er sich nicht genug bewegt (und er ist eh ziemlich faul und dazu so ein Mamakind, dass er beim Herrchen gern mal doppelt bockig ist).

    War bei Ari nicht was mit der Schulter?

    Würde mich daher mal mit einer guten Physiotherapeutin unterhalten, die Ari durchcheckt und dir dann auf ihn zugeschnitten Übungen empfehlen kann :nicken:

    Ja genau, er hat Probleme mit den Schultern bzw Bizepssehnen.

    Eine Physiotherapeutin hat er natürlich auch schon und geht da auch regelmäßig hin.

    Aber morgen hat er wieder einen Termin, dann werde ich Herrchen mal beauftragen das mit ihr anzusprechen ob sie was empfehlen kann.