Beiträge von SabethFaber

    Warum hast du gechippt?

    In erster Linie massive Probleme mit der Prostata (schreien vor Schmerzen und das wiederkehrend).

    Wir hatten zwar vorher schonmal darüber nachgedacht ob wir es probieren sollten, weil wir mehrere Fälle mitbekommen haben bei denen es Hunden mit ähnlichen Umwelt- und Stress-Problemen wie seinen geholfen hat (allen voran sein Bruder und ein anderer Spitz, der sich sehr ähnlich vom Verhalten angehört hat), aber das war bis dato nur eine generell Überlegung.

    Ihr Glücklichen xD

    Wie hat sich das bei Ari gezeigt?

    Er war insgesamt nie übermäßig (offensichtlich) an der Damenwelt interessiert. In Phasen mit hohem Läufigkeitsaufkommen war er vielleicht etwas grumeliger, aber sonst eigentlich nicht viel anders. Kein Pipi-Lecken, kein Sabbern, kein Geprolle (zumindest nicht mehr als sonst und das hatten wir eh so gut wie komplett weg) etc. Er tat sich ein bisschen schwer bei direkter Interaktion, aber das war bei allen Hunden so.

    Tja. Mit der Erstverschlimmerung hatte ich dann einen Hund an der Leine, der nur noch überall schlecken wollte, gesabbert hat als wäre er tollwütig und jeden vermuteten Rüden auf gefühlt 100 Meter Entfernung schon aus der Welt tilgen wollte. Einfach ein gigantisches Bündel Stress und überschäumende Hormone, der praktisch komplett unansprechbar war (schlimmer als jemals zuvor außer vielleicht in den absoluten Höhen der Pubertät, was bei ihm schon besonders ist, weil er eh schon ein Stresshund ist und häufiger Probleme mit der Konzentration draußen hat).

    Das Ganze ging glaube so knapp 4 Wochen.

    "Witzig" war, dass das Verhalten wirklich praktisch von einem Tag auf den nächsten (reell vermutlich innerhalb von 2-3 Tagen) komplett weg war als der Chip seine richtige Wirkung entfaltet hat. Das und das Verhalten in so ziemlich jeder Hinsicht wurde besser als je zuvor. Er hat weniger Stress mit der Umwelt und kann sich besser konzentrieren etc.

    Der krasse Wandel war da echt schon fast ein kleiner Schock :lol:

    Ich mache mir immer mehr Gedanken, ob ich nicht eventuell Barfen/ Kochen möchte für Looney.

    Auf Dauer nur reine TroFu Fütterung (falls sie es denn verträgt, das muss ich jetzt erst noch ein paar Tage länger austesten, aber bis jetzt sind die Beschwerden nicht mehr aufgetreten) passt mir irgendwie so gar nicht.

    Ich müsste dann wahrscheinlich vor allem darauf achten, nicht allzu proteinhaltig zu füttern, da sie das im TroFu nicht verträgt. Wobei, vielleicht ist es bei Frischfutter auch wieder anders...

    Was denkt ihr, bei einem so magensensiblem Hund, ist es eine Überlegung wert? Oder würdet ihr es von Vornherein kategorisch ausschliesden, da ja bei dieser Fütterungsform mehr Komponenten in den Napf kommen?

    Ich hab auch so ein Magen-Darm-Sensibelchen, auch einen Collie, allerdings einen Langhaar.

    Bei uns ist es tatsächlich erst besser geworden als wir angefangen haben zu barfen. Ich habe kein einziges Trocken- oder Nassfutter gefunden das er (zumindest halbwegs akzeptabel über längeren Zeitraum) vertragen hat (ich vermute bei ihm, dass er auch starke Probleme mit Konservierungsmitteln hat).

    Ich hab dann extra einen Ernährungsberater gesucht (wir hatten aber auch zusätzlich mit einer Ausschlussdiät angefangen).

    Jetzt hat er endlich, endlich seit langem festen Kot und keine Bauchschmerzen oder Sodbrennen mehr.

    Ich persönlich kanns also empfehlen.

    Habt ihr eigentlich mal auf Helicobacter testen lassen? Die haben bei Cashew nämlich ordentlich Schaden angerichtet und waren ein ganz großes Problem (und wahrscheinlich auch Mit-Auslöser seiner ganzen Misere von da an aus).

    Das auch noch, meiner Meinung nach, viel zu früh als das man etwas bemerken würde. Hab Geduld, ich denke in ca 4-5 Wochen wirst du etwas bemerken.

    Gab es die "Erstverschlimmerung" nicht immer etwas früher? Oder hab ich das falsch im Kopf?

    Bei uns ging die Erstverschlimmerung nach ner knappen Woche längs los und war dann wirklich nicht zu verkennen.

    Aris Bruder hat man überhaupt keinen Unterschied angemerkt bis er den Chip schon über 3 Monate hatte wenn ich mich recht erinnere.

    Der Rüde von Bekannten hat auch ziemlich lange keine Veränderung gezeigt bis es dann deutlich nach der angegeben Zeit doch kam.

    Das ist wahnsinnig individuell.

    Es gibt zwar die offiziellen Zahlen, aber jeder Hund reagiert ein bisschen anders und genügen ganz anders als der Durchschnitt.

    Manche haben massive Erstverschlimmerungen (wir zB, weil Ari keine halben Sachen macht^^), andere leichte, wieder andere gar keine. Manchmal kommen die schnell oder es dauert ein bisschen. Manchmal braucht es länger bis der Chip dann richtig wirkt, manchmal ist es genau in der Zeit (bei uns zum Glück, das war gruselig praktisch auf den nach den offiziellen Angaben geschätzten Tag besser).

    Mein TA hat noch nie Erfahrungen mit Erstverschlimmerung gemacht.

    Sagt er jedenfalls.

    Ich hätte ihm gerne mal Ari vorstellen können. Den hätte ich da teilweise gern mehrfach am Tag ausgesetzt (bei so ziemlich jedem Spaziergang genaugenommen) :ugly:.

    Der war wirklich mega ätzend.

    Hat zufällig jemand ne Idee für einen schönen weiblichen Namen der mit „O“? =)

    Ohhhh, doch eine mögliche Verpaarung gefunden? :applaus:

    O finde ich generell schwer, war bei Cashew auch schon so - wie man merkt heißt er mit C :tropf::lol:

    (wir konnten den Papiernamen eh nicht aussuchen, aber haben erstmal trotzdem mit dem Wurfbuchstaben überlegt um eine Richtlinie zu haben).

    Meine Mädelsliste mit O wäre aber wie folgt:

    Oswin (eher nur für Dr Who Fans)

    Ohana

    Orana

    Ophelia

    Ode

    Odette

    Odile

    Olivia

    Olympia

    Ora

    Ori

    Ottilia/Ottilie

    Orella

    Oreo

    Ich finde auch, dass es gut klingt und würde an eurer Stelle glaube auch ein Mädel dazu nehmen, sofern der Fall eintreten sollte.

    Für mich klingt das durchaus gut machbar.

    Wenn ihr dann noch auf ganz Sicher gehen wollt könnt ihr immer noch überlegen Fynn zu sterilisieren. Ich trau euch absolut zu, dass ihr da keine Probleme haben werdet, aber manchmal fühlt man sich selbst ja einfach wohler wenn man weiß, dass selbst wenn alles schief gehen würde immer noch nichts "Nachhaltiges" passieren kann. :nicken:

    Wir durften auch einmal aussuchen und einmal haben wir umbenannt, weil uns der Papiername nicht gefallen hat. Ist beides ok für mich. Aber der Rufname muss einfach einer sein der mir gefällt.

    Der nächste Hund wird auch höchstwahrscheinlich nicht wie auf dem Papier heißen. Mein Mann darf als "Kompromiss" den Namen aussuchen und ist ein wenig auf Snickers eingestellt :pfeif:

    Mein Mann hätte ja gerne irgendwann einen "Chips"... Nope, einfach nope |):lol:

    Einen Hund zulegen für den eigenen Schutz, ohne geeigneten Trainer, Hundeschule oder Verein, ist und bleibt für mich hochgradig Gefährlich für die Umwelt!

    Ich sehe aber gar nicht, dass der Hund wirklich als Schutzhund angelegt werden soll sondern nur, dass er optisch abschreckend wirken soll. Ich hab nirgends gelesen, dass sie einen Hund als Verteidigung haben will, sondern nur, dass sie eben einen möchte der andere abschreckt (bei Sichtung).

    Das ist wenn man es genau nimmt nochmal was ganz anderes.

    Klar fährt sie sich da auf bestimmte Rassen ein, die auch problematisch vom Verhalten sein können, weil das halt die Rassen sind die diesen optischen Wunsch erfüllen, aber das heißt nicht, dass Hunde die halt groß, dunkel und gefährlich aussehend, aber grundsätzlich freundlich und nett sind, nicht gehen würden.

    Im Prinzip wollen sie doch einen eher netten Hund in abschreckender Optik (was es meiner Meinung nach tatsächlich mal recht häufig im TS gibt, weil die meisten gerade solche Hunde eben nicht wollen).