Beiträge von Maizy

    Ich muss sagen, ich bin gerade ziemlich dankbar diesen Thread gefunden und gelesen zu haben.

    Für mich ist das nochmal Motivation mich mehr hinter die Pflege zu klemmen, als dass wir es eh schon versuchen.

    Wir bürsten den Collie sehr regelmäßig, zur Zeit alle 2 bis 3 Tage. Es filzen die typischen Stellen hinter den Ohren und an den Achseln sowie an den Innenoberschenkeln. Es geht nach wie vor nur zu zweit mit Bestechung aus der Fischpastentube. Aber es MUSS gemacht werden.

    Heute habe ich dann beschlossen, auch dank diesem Thread, endlich richtig an die Krallen ran zu gehen. Auch das ist immer ein einziger Krampf gewesen. Ich muss dazu sagen, dass die Krallen nie so lang waren, dass sie den Boden berührt haben, aber für mich als Anfänger sahen sie rein optisch immer zu lang aus. Die Kralle oben (Daumenkralle?) ist eh immer regelmäßig dran, aber eben die anderen nicht wirklich. Nun sind sie schön kurz und es lief so gut, dass ich gleich noch das Fell um die Ballen ausrasiert habe! Pablo findet das alles ultrablöd, aber zu zweit mit Bestechung, viel Lob und gut Zureden, wenn es klappt haben wir das gut gemeistert.

    Dann habe ich das Zähne putzen wieder angefangen. Das wird jetzt jeden Tag geübt bis ein Gewöhnungseffekt eintritt, so wie bei den anderen Pflegesachen. Pablo hat ganz wunderbare Zähne, er ist aber auch erst 10 Monate alt und von vielen Seiten, auch von meinem Tierarzt, wird betont, dass Collies da anfällig sind. Ich will das versuchen von Anfang an zu vermeiden, dass er wegen sowas in Narkose muss!

    Nun zu der Frage, warum wir das nicht regelmäßig machen oder gemacht haben, liebe @Rübennase. Seit der Hund hier als kleiner Welpe eingezogen ist, üben wir das anfassen, Bürsten usw. Es ist von Anfang an bis heute nicht entspannt möglich. Sicher liegt das nicht am Hund, sondern an uns. Mit fehlender Erfahrung und Unsicherheit macht es das alles nicht besser.
    Ich muss immer schmunzeln, wenn Leute hier schreiben, dass sie abends nebenbei eben mal die Knoten auskämmen, dass ist hier undenkbar, denn es geht einfach nicht entspannt.

    Und dies ist auch schon die Antwort. Die ganzen Prozeduren sind für alle Beteiligten unangenehm und Stress. Dann verschiebt man es immer weiter raus: "So schlimm sind ja die Krallen noch nicht. Die Zähne sehen doch super aus. Dann scheren wir die Knoten morgen einfach raus. Ach, er schläft jetzt, da wecken wir ihn nicht für die Prozedur. Morgen ist auch noch ein Tag." Unangenehme Dinge tut man nicht gern. Und das führt zu einem immer weiter rausschieben. Ja, das ist mir auch etwas peinlich! Wir werden das ändern. Und dann bringe ich dir dieses Frühjahr einen top gepflegten Collie zum Unterwolle raus holen =)

    Ist der Luchs eigendlich geschützt?

    Jepp! Und zwar nicht unerheblich.


    Schutzstatus

    • Jagdbare Tierart nach Bundesjagdgesetz BJG mit ganzjähriger Schonzeit
    • Rote Liste Deutschland: Kategorie 1, d.h. vom Aussterben bedroht
    • Berner Konvention: geschützte Art
    • FFH-Richtlinie (92/43/EWG): Anhang II und IV, d.h. streng geschützte Art von gemeinschaftlichem Interesse
    • Europäische Artenschutzverordnung (EG) Nr. 338/79 – Anhang A
    • Schutz und Förderung nach §§ 39 ff Bundesnaturschutzgesetz BNatSchG und §§ 27 ff Landesnaturschutzgesetz Baden-Württemberg LNatSchG
    • Außerdem Zielartenkonzept des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg

    Ja, genau so würde ich es auch interpretieren. Das macht der Collie genauso. Auch das Kopf weg drehen und beim näher kommen mit der Hand lauter knurren passt für mich zum Spiel.

    So klingt das hier:

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    Aber das aus der Ferne zu beurteilen ohne es gesehen zu haben ist auch irgendwie Kristallkugel lesen.

    Ich würde erstmal keine Gedanken darüber machen.

    Ja, das ist leider so. Ich freue mich immer sehr, wenn Pablo als Collie erkannt wird und auch ernstes Interesse besteht.
    Kurioserweise wird Pablo hier öfter als Sheltie als als "Lassie" angesprochen. Und das bei 61cm Schulterhöhe :headbash:

    Den Vogel abgeschossen hat eine Frau, die sich sicher war, dass er ein Sheltie sein muss, weil Collies ja viel größer seien. Doggengröße oder so :lol:

    Mir würde auch ein Langhaarcollie einfallen. Gibt es als britische Linie oder amerikanische Linie. Je nachdem, was einen optisch mehr zusagt.

    Das schöne beim Collie ist: alles kann, nichts muss. Sie sind mit ausgiebigen Spaziergängen genauso zufrieden wie sie für sportliche Betätigung zu begeistern sind.

    Collies sind in der Regel leichtführig, kinderlieb und gut für Anfänger geeignet. Vom Wesen her sind sie aber schon ziemlich Gegenteilig zum Labrador.

    Vielleicht werdet ihr euch noch klar, was euch charaktermäßig so zusagen würde: wachtrieb erwünscht (Spitz!), reserviert oder jeder Mensch ist Hunds Freund, Jagdtrieb, Bellfreudigkeit?

    Hat hier eigentlich noch jemand so lange auf seinen Welpen gewartet? Also Jahre?


    Wir waren im Herbst bei der Züchterin zu Besuch und im Sommer im Jahr darauf hatten wir unser Colliekind. Das ging an sich schnell, aber die 3 Jahre davor, quasi von der Entscheidung, dass definitiv ein Hund einzieht bis zum Abholtag waren wie Kaugummi. Bei uns war das Umständehalber: ich habe noch studiert und bin mehrmals pro Woche gependelt. Der Berufsweg war noch nicht klar usw. Also es ging schlichtweg nicht eher.

    Jetzt ist es umso schöner :herzen1: