Alles anzeigenHi,
ein unnatürlich hoher Bestand ist bei einem Elsternnest alle 80-100 m schon gegeben.
Alle im gleichen Jahr besetzt? Wohl kaum bei solch einer territorialen Art! Wieviele Nester sind es denn? Die Nester werden jedes Jahr neu gebaut und verbleiben mitunter jahrelang in den Bäumen. Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass hier ein bis zwei Paare immer wieder in der Nähe neu bauen.
Die Gründe hierfür sehe ich auch nicht unbedingt in einer Verdrängung vom Land sondern eher in den guten Bedingungen in der Stadt. Gleiches gilt übrigens für Füchse.
Natürlich sind die Bedingungen mittlerweile in der Stadt besser. Das liegt aber vor allem an den immer schlechter werdenden Bedingungen im ursprünglichen Lebensraum. Es geht nicht um Verdrängung! Es geht um Abwanderung und Adaption.
Und das Jungvögel kein Hauptnahrungsbestandteil sein können ist klar, der Schaden ist bloss immens. Sie kommen als Nahrung lediglich on top. Klar gibt's weniger Insekten aufgrund des Handelns des Menschen, das setzt den Vögeln zusätzlich zu, aber Druck durch Elstern und Hauskatzen ist in dieser Form einfach auch nur unnnatürlich.
Katzen und Elstern gehören nicht in einen Topf. Denn Katzen sind Haustiere und Elstern sind Wildtiere. Vögel die ums Überleben kämpfen, weil es für sie keine andere Chance gibt. Hauskatzen kämpfen eher nicht ums Überleben. Und ja, deren Anwesenheit ist unnatürlich! Die Anpassung und Abwanderung von Elstern in die Siedlungen sind dagegen eine natürliche Reaktion auf die Gegebenheiten im ursprünglichen Lebensraum.
Wenn ich übrigens "unnatürlich" schreibe meine ich das völlig wertfrei, meine Wahrnehmung ist da völlig in Ordnung. Hier sinds einfach zu viele.
Und wenn der Specht meine gedämmten Nistkästen für Totholz halten sollte, ists mir ziemlich egal, Mist ist Mist.
Ich mag halt Mauersegler und bin parteiisch.
Was hat Dich fertig gemacht?
Ich bin absolut in Ordnung, danke der Nachfrage.
LG
Mikkki
Und damit bin ich auch raus aus dieser Diskussion. Es kann sich jeder seinen Teil aus dem Geschriebenen selbst herausnehmen und seine Meinung bilden.