Beiträge von Sventje

    Das Thema beschäftigt mich auch immer wieder mal.

    Jeder Hund hat hier nur je ein Halsband, Geschirr, Mantel für alte Tage und je eine kurze und eine lange Leine. Die Plastikwannen sind wahrscheinlich auch schon 40 Jahre alt und eine Futterschüssel aus Keramik war schon die Schüssel von meinem ersten Hund, den ich als Kind 1964 bekommen habe.

    Spielies und Wasserspielzeuge hab ich schon immer selbst gebastelt. Alte Handtücher, Strümpfe mit Weinkorken, unbrauchbare Kleidung ist mit etwas Zeit und Geschick wunderbar umzubauen.

    Daran und am Futter kann ich wenig drehen, am Zeckenschutz will ich es nicht und entwurmt wird wenn wirklich was da ist.
    Bei mir ist das Auto für die Gassifahrten die größte Umweltbelastung. Ich will und werde aber nicht nur noch an der kurzen Leine durch die Stadt laufen und die Hunde im Park auf die Wiesen kacken lassen.

    Ich bin mal auf eure Ideen gespannt.

    Solche und ähnliche Gedanken haben jetzt zehntausende Tierbesitzer.

    Und aus diesem Grund sind so viele für die erste Fassung.

    Ob Herr Häusling eine glaubwürdige Antwort gibt auf die Frage vom BPT wie erfolgversprechend es ist dass die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten das bereits beschlossene Tierarzneimittelgesetz innerhalb weniger Monate ändern?

    Oder entgegen aller Wichtigkeit dieses Thema und aller Auflagen wurde sich daran nicht gehalten. Dann ist die Kritik und die Befürchtung, dass hier auch weiterhin „Schlupflöcher“ genutzt werden, mMn nachvollziehbar.

    Das würde die Sache noch mal ärgerlicher machen. Dann hätte (wer auch immer dafür zuständig ist) über viele Jahre vergessen passende Vorschriften zu erlassen und diese auch zu kontrollieren und Verstöße schmerzhaft zu ahnden.

    Gerade wenn ein Landwirt oder jemand aus dem medizinischen Bereich geplant ins Krankenhaus kommt wird ausgiebig auf multiresistente Erreger getestet.

    Ich bin weder Landwirt noch med. Personal, aber ich war in den letzten 3 Jahren 6 mal im KH, davon 2 mal zu einer Gefäßop. 1x bin ich vor der Aufnahme getestet worden, 5 x nicht. Obwohl ich jedesmal angegeben habe dass ich Antibiotika bekommen habe und in den letzten Monaten stationär im KH war.

    Warum dreht man nicht erstmal an solch einfachen Stellschrauben. Wenn es nur Empfehlungen gibt müssen die halt verbindlich werden und ernsthaft kontrolliert werden.

    In den Krankenhäusern, in denen ich war, wird zumindest nicht wie bekloppt am Patienten getestet und im Zimmer geputzt. Zumindest nicht in den 16 Wochen die ich zusammengerechnet in der Zeit im KH war.

    Nach meinem Verständnis (ich kann total falsch liegen, ich habe eigentlich gar keine Ahnung) ist also bisher vollkommen unbekannt ob sich ein Antibiotikaverbot in der Vet.Medizin wirklich so weit auswirkt dass es der Menschheit mehr wie einen kleinen Zeitgewinn erbringt. Vielleicht ist auch der menschliche Antibiotikakonsum für die meisten Resistenzprobleme verantwortlich.