Ich finde es schon schlimm wenn ich mir als Jäger überlegen muss ob ich lieber den Verlust der Blätter plus den vorderen Rückens in Kauf nehme oder so schiesse dass ich wenig Wildbrettzerstörung habe aber dafür lange Fluchten in Kauf nehme. Wobei die langen Fluchten ja wohl auch wieder mehr Hämatome verursachen. Bis da jeder Jäger sein passendes Werkzeug (Waffe, Kaliber, Geschoss, Treibladung zu dem jeweiligen Wild und der wahrscheinlichen Entfernung passend) findet wird wohl einige Zeit vergehen.
Beiträge von Sventje
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Blei ist halt giftig und soll deshalb soweit möglich vermieden werden. Bei Schrot hat man festgestellt dass es bei Wildtieren (z. Beispiel Seeadler oder Fuchs die mit Bleischrot beschossenes Wild aufnehmen) zu Bleivergiftungen kommt).
Menschen könnten Blei mit dem Wildbret aufnehmen wenn der Schußkanal nicht sauber entfernt wird.
Die Industrie bemüht sich um gute Alternativen zum Bleigeschoß. Bis jetzt ist da leider noch nichts wirklich brauchbares herausgekommen und das Verbot wird sicher kommen.
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Blei in Jagdmunition wird wahrscheinlich bald EU-weit verboten sein,. Dann dürfen die Jäger damit nicht mehr jagen und diese Munition darf dann auch nach einer Schonfrist zum Abverkauf der Restbestände nicht mehr ge- und verkauft werden.
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Die gibt es nicht für die dicke Murmel.
Es bleibt nur die Möglichkeit verschiedene Geschosse zu verladen und zu verschießen. Mir geht es so gegen den Strich das Wild als Versuchsobjekt zu benutzen.
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Mein Standartkaliber ist die 9,3. Die reagiert mit alternativen Geschossen komplett anderes wie die gewohnt zuverlässige, gutmütige Bleimurmel. Es wird ein langer Weg werden.
Mein Anspruch an mich ist dass das Wild im Schuss liegt.
Das ist jetzt wohl nicht mehr so selbstverständlich.
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Ich habe mit einem Deutsch Drahthaar, also mit einem Vollblutjäger, angefangen. Nach einem Jahr hab ich mich für die Jägerprüfung angemeldet weil ich diesen Hund sonst hätte ein Leben lang vergewaltigen müssen.
Dieser Hund war ein guter Lehrmeister und ich bin heute noch froh dass ich ihn haben durfte.
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Wer hat Erfahrungen mit bleifreier Jagdmunition? Also Kugel, kein Schrot.
In meinem ganzen Bekanntenkreis ist niemand glücklich mit diesen neuen Geschossen.
Viele haben damit lange Totfluchten und andere haben Geschosse die sich im Wildkörper fast pulverisieren oder eine viel zu große Wildbretterstörung durch Geschosssplitter und Hämatome zeigen.
An der Umstellung wird kein Weg vorbeiführen und die Treffergenauigkeit reicht auch für den Jagdgebrauch, aber den neuen Umgang muss man wohl erst lernen.
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Hab mich schlau gemacht
Die Anzahl der zugelassenen antibiotisch wirksamen Stoffe beträgt laut WHO mindestens 296 in der Humanmedizin (WHO 2018) bzw. laut OIE 124 in der Tiermedizin (OIE 2019). Von diesen Wirkstoffen sind in Deutschland insgesamt 22 Wirkstoffe in der Tiermedizin im Einsatz, die den Klassen der Fluorchinolone, Cephalosporine der 3. und 4. Generation, Polypeptide und Makrolide der WHO-CIA-Liste zugeordnet werden können. Von diesen 22 Wirkstoffenwerden in Deutschland fünf Wirkstoffe (Erythromycin, Spiramycin, Bacitracin, Polymyxin B und Colistin) in der Human- und Tiermedizin genutzt.
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Ich hab es irgendwo gelesen, müsste aber noch einmal suchen. Viele dieser 16 Antibiotikaklassen werden schon jetzt nicht in der Vet.Medizin verwendet weil sie nicht verträglich sind oder es bereits jetzt keine Genehmigung dafür gibt.