Beiträge von Rollbert

    Meine Oma ist auch schwer an Demenz erkrankt. Wir haben den Punkt verpasst, wo man sie noch in ein Pflegeheim hätte bringen können, jetzt geht aufgrund der massiven Ängste und Desorientierung nicht mal mehr Krankenhaus, wenn was ist. Zum Glück sind wir eine große Familie und meine Mutter und ihre Schwestern alle Krankenschwestern, so geht vieles von daheim aus. Aber die Belastung ist enorm, sie leisten 24h Betreuung in teilweise 48 Stunden Schichten. Ich sehe meine Mutter schon in ein Loch fallen, wenn die Oma irgendwann stirbt.

    Ich habe oft einen oder zwei Hunde dabei, wenn ich sie besuchen gehe. Heute kann sie keinen Kontakt mehr zu ihnen aufnehmen, aber vor einem Jahr ca. ist sie gerne Spazieren gegangen und hat mit erklärt, dass man IMMER stehen bleiben muss, wenn der Hund irgendwo schnüffelt. Der Schnauzer war auch megasüß und hat sich an das Schneckentempo meiner Oma angepasst (bei mir geht das nicht, da hat der Hund es immer eilig). Und die Oma hat pausenlos das Halsband kontrolliert und meinte immer es sei zu fest, ich soll es lockern. Sie ist richtig sauer geworden, wenn man dem nicht nachgekommen ist. Nachkontrolliert hat sie natürlich auch (war dann natürlich immer noch zu fest ;) )


    Mein Bruder ist Handwerker, der sagt, Lehrer sind die schlimmsten Kunden.
    Die stehen nämlich ständig daneben und wollen im Detail wissen, warum man was wie macht. :ops:

    Ehrlich gesagt, hab ich das als ich jünger war auch gemacht. Ich wusste nicht was höflich ist und dachte ich steht halt dabei und unterhalte mich mit meinem "Gast". Und weil mir kein unverfängliches Thema eingefallen ist, hab ich ihn halt zu seiner Arbeit ausgefragt. Fanden glaub alle Beteiligten unangenehm.... :verzweifelt: |) :lol:

    Wir haben eine einjährige intakte Malinoishündin, eine sechsjährige (früh)kastrierte Zwergschnauzerhündin, einen zehnjährigen intakten Border-DSH-Mix und einen ca zehnjährigen kastrierten HSH.
    Die kommen alle trotz sehr unterschiedlichen Charakteren, Hormonstatus, Aktivitätsniveaus, Sozialisierungen u.v.m. ziemlich gut miteinander klar. Ohne uns würden aber nur der Border und der Mali wirklich miteinander interagieren. Der Rest koexistiert und steht nur im vemeindlichen Gefahrenfall füreinander ein. Zickereien (meist ausgehend vom Schnauzer) lassen wir begrenzt zu, wenn wir meinen, dass sie gerechtfertigt sind (ohne Anspruch immer richtig zu liegen, man kriegt nicht immer alles mit), ansonsten bestimmen wir die Regeln des Zusammenlebens.
    Grade sind noch alle fit, außer der HSH. Und das setzt mir schon zu. Ich hätte gerne immer alle dabei. Oft kriegt der Dicke aber seine kurzen Runden alleine, die langen machen wir mit den drei Fitten. Mal schauen wie es wird, wenn der Border mit den Zipperlein anfängt (Wobei der wahrscheinlich einfach irgendwann mitten im Sprint umfällt...).
    Unterschiedliche Charaktere empfinde ich als weniger anstrengend als unterschiedliche Aktivitätslevel.

    WTP ... Ja, solange sie Lust haben. Wenn die Vorstellungen von HH und Hund auseinander gehen macht er eben sein eigenes Ding.

    :lol:
    Das hast du schön beschrieben.

    (Wobei meine Zwergin fremde, überhaupt alle, Menschen liebt und regelmäßig vor allem Kindern und alten Leuten versucht ihre Liebe aufzuzwingen. Nur nachts sollte keiner zu nah kommen)

    Danke, @physioclaudi. Ich glaub, ich musste es auch nur mal "laut aussprechen".
    Nach ein paar Spaziergängen mit dem Mali habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass ich mich auch alleine mit ihr beschäftige. Wir lernen uns besser kennen und einschätzen und ich fühle mich dann irgendwann hoffentlich nicht mehr so unsicher mit ihr. Sie ist so unglaublich schnell, hab immer Bedenken, was falsch zu machen. Dabei achtet sie total auf mich und versucht sich für mich richtig zu verhalten.
    Gehe ich mit ihr alleine, ist ihr Radius im Freilauf viel kleiner, sie spielt sanfter mit mir und ist insgesamt aufmerksamer.
    Und irgendwann krieg ich auch die Kombi Mali-Schnauzer hin :dafuer:

    Ich bin grade etwas deprimiert. Eine große Unperfektheit stört grade massiv meinen Alltag - ich kann nicht mit allen Vieren zusammen spazieren gehen, wenn der Freund nicht dabei ist. Und der beteiligt sich grade an der aktuellen Erkältungswelle und liegt flach.
    Jetzt muss ich immer splitten, die drei Erwachsenen (HSH, Bodermix und Zwergschnauzer) und dann nochmal extra mit dem Malijunghund.
    Alle Vier haben ihre Eigenarten bei Hundebegegnungen, möchten aber am liebsten einfach in Ruhe gelassen werden. Neue Bekanntschaften will eigentlich keiner schließen und sie teilen das dann mehr oder weniger deutlich mit.
    Bleiben der HSH und der Bordermix meist noch distanziert und desinteressiert, dreht der Zwergschnauzer bei jeder Sichtung (oder was auch immer sie so für einen Hund hält) auf und zündet die anderen an.
    Die Drei hab ich trotzdem im Griff, weiß wie ich sie wieder zur Ordnung rufen kann und komme auch in schwierigeren Situationen ohne Eskalation durch.
    Tja...und dann ist da der Turbomali. Für die jeder Wunsch des Zwergschnauzers Befehl ist und Fremdhunden zu erklären, dass sie gefälligst Distanz halten sollen oder gar an einem komplett anderen Ort weiterexistieren der größte Spaß ist. Plus grade läufig und pubertär - ganz schwierig. Ich krieg sie nicht mehr zur Ruhe und dann die anderen auch nicht mehr. Und die kleine Mistkröte von Schnauzer lacht sich hinter ihrer Front aus Bodygards ins Fäustchen und wufft und knurrt immer wieder, den Rest erledigen ja die anderen. :motzen:
    Also getrennte Spaziergänge - alleine ist der Mali super, fremde Hunde werden meist ignoriert, wenn nicht, ist sie trotzdem ansprechbar und konzentriert sich mit mir auf was anderes.

    Um Hundebegegnungen zuzulassen fehlt mir dank Kampfschnauzer echt die Erfahrung.
    Ich träume grade von einer Bande Tutnixe...