Beiträge von Stachelschnecke

    Ich möchte ja jetzt eh mehr englisch lesen und mir stellt sich dann natürlich die Frage: Wenn die Übersetzung schon in den Titeln so abenteuerlich ist und nix mehr mit dem Inhalt zu tun hat, wie nah an dem Originaltext sind dann generell Übersetzungen? Das gibt mir schon zu denken...

    Aber da ich mit dem zweiten englischen Buch so wunderbar klarkomme (alles Gewohnheitssache) kann ich mir schon vorstellen nur noch englisch zu lesen, sofern das Buch original englischsprachig ist. Wär schon klasse ohne Verfälschung.

    Bridget Collins – The Binding

    Wie hast du das gefunden?

    Das steht auf meiner Wunschliste.

    Aktualisierter SuB:

    Diana Wynne Jones- Fauler Zauber

    Diana Wynne Jones- Das wandelnde Schloss

    Markus Heitz- Ritus

    Dina Nayeri- Drei sind ein Dorf

    Ulrike Draesner- Kanalschwimmer

    Isabelle Autissier- Klara vergessen

    Stefan Moster- Alleingang

    Olli Jalonen- Die Himmelskugel

    Jan Christophersen- Ein anständiger Mensch

    Selja Ahava- Dinge, die vom Himmel fallen

    Sarah Moss- Schlaflos

    Sarah Moss- Wo Licht ist

    Pip Williams- Die Sammlerin der verbotenen Wörter

    Karen Harter- Der Fluss, der mich trägt

    Karen Harter- Und über uns die Wolken

    Georg Klein- Roman unserer Kindheit

    Diana Menschig- So finster, so kalt

    Jacinta Nandi- Die schlechteste Hausfrau der Welt

    Jacinta Nandi- 50 ways to leave your Ehemann

    Laura Purcell- Der Schattenriss

    Isabel Allende- Violeta

    Anja Jonuleit- Das letzte Bild

    Brian D'Amato- 2012: Das Ende aller Zeiten

    Da musste ich jetzt tatsächlich nachschauen, mein Überblick über gelesene Bücher war mal so gar nicht vorhanden...

    Meine Tops:

    Der Schrecksenmeister- Walter Moers

    Schattengeister- Frances Hardinge

    Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O- Neal Stephenson

    Über Menschen- Juli Zeh

    Das Korsett- Laura Purcell

    Das Schneemädchen- Rene Denfeld


    Flops:

    Ostfriesenblut- Klaus- Peter Wolf

    Eine Frage der Chemie- Bonnie Garmus

    Ritus- Michael Heitz

    Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte- T.J Klune

    Ich komme aus einer Familie in der Gemüse faktisch nicht existierte. Also ernsthaft nicht. Meine gesamte Kindheit und Jugend waren die einzigen Gemüse die auf den Teller kamen Erbsen und Möhren aus der Dose, Blumenkohl und Spargel (alles in Hollandaise ertränkt). Kein Salat, nichts. Suppe nur Linsensuppe. Doch, einmal gab es Feldsalat- aber da der 'ja nach nichts schmeckte' waren da soviele Speckwürfel drin dass man nichts mehr vom Salat bemerkte. Ernährung ist für meine Eltern bestehend aus Fleisch, Milchprodukten, Eiern und (Weißmehl-) Nudeln und Reis. Auch keine alternativen Getreidearten oder Hülsenfrüchte. Und Kartoffeln. Geschält vor dem Kochen selbstverständlich, damit die Nährstoffe aus der Schale nicht mehr dabei sind. :woozy_face: Tonnen von Sahne und Butter.

    Ich musste mir also jedes Gemüse und jedes Obst selbst erkämpfen und erschmecken. Und ich war echt überrascht wie unterschiedlich Vollkornprodukte schmecken (die mag ich heute im Übrigen lieber, sowohl Reis wie auch Nudeln- seit einiger Zeit haben wir den Vollkorn Basmatireis von Reishunger, den liebe ich heiß und innig). Die ganze Buntheit und Zubereitungsart der Gemüseküche war für mich Neuland, aber heute denke ich, dass meine Familie in einer wahnsinnig begrenzten, ungesunden Welt lebt und sich um soviele Geschmackserlebnisse bringt. Rückblickend ist es völlig klar, warum Übergewicht ein großes Thema in meiner Jugend war. Als ich von zuhause auszog mochte ich nichtmal Tomaten und lehnte alles was grün war ab. Es dauerte eine Weile, bis der Geschmackssinn sich umgewöhnt hatte. Und auch visuell ist die Gemüseküche doch viel reizvoller mit all den Farben und Konsistenzen. :smiling_face_with_hearts:


    Es gibt übrigens neues von der Rotkohlsuppenfront.

    Wir haben die heute nochmal gemacht, und alle fanden sie sehr lecker. Die Farbe ist kräftig rot, aber da wir mehr Kokosmilch drin hatten auch etwas 'verwässert'. Ich persönlich würde das nächste Mal nur einen Sternanis statt zweien hinzufügen, der war mir einen Hauch zu dominant. Aber die Zimtbrotwürfel in der Suppe sind der Knaller, die auf keinen Fall weglassen. Das Gericht schmeckt wirklich sehr weihnachtslich winterlich, also für den Sommer ist das nix. Aber es würde sich auf jeden Fall auch als Vorspeise fürs Weihnachtsessen eignen. Sehr lecker.

    Meiner Erfahrung nach hat fast alles mit der richtigen Zubereitung zu tun. Fast alles schmeckt, wenn es mit passenden Partnern und entsprechend fachgerecht zubereitet wird.

    Ich mochte zum Beispiel keinen Fenchel, keine Paprika und keinen Mais. Als wir beim Dunkeldinner waren und ich nicht sah, was ich aß, aß ich ein Gemüse das aus genau diesen Sachen bestand- und es war megalecker. Ingwer habe ich früher immer weggelassen, weil der alleine so scharf ist und ich absolut null scharfes Essen mag. Aber wenn er anständig in einem Gericht ausbalanciert ist, schmeckt er sehr gut und gar nicht scharf.

    Seitdem bin ich der Meinung dass alles mal probiert werden sollte- in der richtigen Zubereitung. Ich lasse nur noch Sachen weg, die von der Konsistenz her eklig sind. Seit ich vegan lebe gibt es da allerdings nichts mehr.