Hm... ich bin eigentlich so der Typ, der alles nur einmal liest. Wenige Bücher bilden eine Ausnahme, die kann ich zu jeder Zeit an jeder beliebigen Stelle aufschlagen und weiß wo ich bin, wie es weitergeht und kann den Satz auswendig rezitieren, weil ich sie unzählige Male gelesen habe. Dabei ist es keine Weltliteratur, aber ich verbinde mit jedem etwas besonderes.
1. Da ich mich nicht festlegen kann, die ganze Hanni und Nanni Reihe. Hat mich so vieles gelehrt, waren die ersten Bücher die ich als Kind gelesen habe, haben mich meine ersten Worte in Französisch gelehrt und verbreiten heute immer noch Kindheitsatmosphäre. Ich habe die erste Auflage von meiner Mutter geerbt.
2. Das Lazarus Kind. Ein Buch das ich liebe, weil es so in die Tiefe geht, emotional und mitreißend, aber auch genug Wissenschaft, um mich völlig zu fesseln.
3. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Wieso? Ehrlich, ich habe keine Ahnung. Die Geschichte von Christiane hat mich immer so sehr fasziniert.
4. Bo und die anderen. Wegen diesem Buch wäre ich beinahe Pädagogin geworden. Ich liebe es über alles.
5. Die Nebel von Avalon. Für mich eines der Bücher, das mich am meisten beeinflusst hat. Es brachte mich damals mit sechzehn zu meiner Religion, der ich noch heute folge.
6. Nicht ohne meine Tochter. Ja, das ging damals richtig durch die Medien. Ich finde es unglaublich mitreißend und kann es immer wieder lesen.
7. Der Strand. Viel besser als der Film und machte mich damals zur Backpackerin. Der Virus plagt mich heute noch.
8. Und gäbe es Hoffnung nicht. War eigentlich kein Buch, sondern nur ein Kurzroman in einem Sammelband. Diese Geschichte macht mir immer wieder Mut wenn ich meine, es ist ein schwarzer Tag.
9. Russendisko. Wer mal im Bus laut und wiehernd lachen will sodass die Leute einen für bekloppt halten, braucht dieses Buch.
10. Die unendliche Geschichte. The one and only. Zum ganz weit weg sein. Je älter man wird, desto mehr sagt einem dieses Buch.