Beiträge von Stachelschnecke

    Ja, was da aktuell auch an neuen Produkten in alle Supermärkte kommt, ist der Wahnsinn. Wie eine Lawine... In den 90ern konnte man Glück haben wenn irgendeine widerliche Sojamilch zu finden war.

    Hier ist das immernoch Thema... also, bei der Familie meines Freundes. Ich missioniere nicht und gebe auch keine Kommentare ab wenn wir dort sind, ich habe nur gesagt dass ich mir dann einfach selbst was mitbringe damit sie keinen Stress damit haben. War schon witzig da am Tisch zu sitzen und nicht EIN Wort gesagt zu haben.

    "Ja, ich ess ja auch nicht viel Fleisch" (komisch, das sagen irgendwie alle).

    "Woher kriegst du denn dann (bitte Nährstoff einsetzen)?"

    Und, besonders gut:

    "Ich toleriere ja, wenn jemand vegan lebt, aber..."

    Wie nett dass das toleriert wird. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hier markiert keiner, aber Öri kann nicht lange einhalten (meine TÄ meint, bei manchen Hündinnen kann das durch die Kastra kommen). Sie pinkelt aber nicht gerne rein, das kommt selten vor wenn ich es verpeile es sofort zu bemerken, dass sie muss (das kann manchmal halt auch ohne feste Zeiten geschehen- es kann sein, dass sie eine halbe Stunde nachdem wir zurück gekommen sind, wieder dringend muss. Kälte begünstigt das).

    Mal sehen, wie es jetzt mit der neuen Hündin wird. Ich rechne erstmal damit, dass sie da aufgrund der Haltungsbedingungen ein Thema mit haben wird.

    31. Lies ein Buch mit einem Personalpronomen im Titel (ich, mein, unser, euch, ihr, ...)

    Esther Schüttpelz- Ohne mich, Note: 4,0

    Überhaupt nicht mein Fall. Die Hälfte des Buches handelt von Saufgelagen, Party und Drogen und die Protagonistin raucht 24/7. Too much und nervig, Handlung konnte ich kaum erkennen. Und die die da ist, ist nix besonderes.

    Dankeschön. :gut:

    Okay. Also, bei einigen Zitaten muss ich sagen: Da haben die guten Herren das Buch einfach nicht verstanden. Und für mich ist das schlichtes Blabla von Menschen, die wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben mit Gummistiefeln in einem Stall standen. Zu behaupten, dass die Spaltung der Gesellschaft gar nicht existiert, ist schlicht und ergreifend Bockmist. Das Witzige ist, dass diese Männer, die das ganze 'kritisch sehen' genau von dem einen Protagonisten, Stefan, verkörpert werden. Die leben in Großstädten am Puls des Geschehens, am Puls des sogenannten Fortschritts. Keiner von denen weiß, wie es in der Provinz wirklich abgeht.

    Ich zum Beispiel komme aus der Großstadt, bzw. habe in verschiedenen Großstädten gelebt, die sich des Fortschritts und einer gewissen Diversität rühmen (Köln, Aachen, Dortmund). Ich war in Berlin und oft in Hamburg. Jetzt lebe ich im thüringischen Hinterland.

    Es liegen WELTEN dazwischen. Damit meine ich nicht das offensichtliche, sondern die Mentalität. Die Landwirte hier, die Menschen im Dorf, die alten Personen, alle fühlen sich von der Politik vergessen und von den Großstädtern mißverstanden. Und: Sie sind es auch. Während sich in den hochgestylten Machtzentren der Großstädte über Sternchen und Political Correctness gestritten wird, verursacht das hier nur ein riesiges Fragezeichen über den Köpfen. Dieser ganze Diskurs ist von der Lebenswirklichkeit der Menschen auf dem Land hier soweit entfernt wie der Mars. Hier denken die Landwirte darüber nach wie sie ihre Tiere füttern sollen, weil die Ernte wegen der Trockenheit so schlecht war. Es geht um Existenzängste- fängst du hier an, aufs Gendern zu bestehen, schaut man dich an wie ein Mondkalb. Ich bezweifle, dass das in der brandenburgischen Provinz anders ist- sogar schlimmer, weil noch weiter im Osten gelegen. Da leben doch eh nur die unzivilisierten Nazis, mit denen man nix anfangen kann. Das ist in sehr vielen westlichen Köpfen immernoch verhaftet.

    Zu behaupten, es gäbe keine Spaltung mit Konfliktpotential und Kommunikationsproblemen ist daher einfach nur dumm und kurzsichtig. Aber das ist ja genau, was das Buch kritisiert. Witzig, dass die Herren genau auf diesen Zug aufspringen.