Ich werde die Aufgabe dann eher mit dem Punkt 'basiert auf einer wahren Geschichte' verbinden. ![]()
Beiträge von Stachelschnecke
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Das find ich aber auch cool

Häng's einfach noch als freiwillige 36. Aufgabe hintendran
muss mal schauen, ob ich da was hätte 
Wobei das ja aber auch in die Aufgabe “komplexes/ernstes Thema“ rein passt

Tabubruch ist immer ein ernstes Thema, aber nicht jedes ernste Thema ist ein Tabubruch. Ist also schon was anderes. Aber mal sehen, ob ich das für mich alleine mit reinnehme.
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Mein Punkt 36 wäre gewesen: Lies ein Buch, das ein gesellschaftliches Tabu thematisiert.

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Wenn das nicht schon festgelegt wäre, würde ich ja echt gerne noch einen Punkt 36 hinzu fügen. Aber dann vielleicht nächstes Jahr.

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Noch sechs Tage bis Januar.

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Ich werde keine Liste im Voraus posten. Dazu bin ich zu sehr Stimmungsleser und möchte mich noch nicht so festlegen. Ich werde das Stückchen für Stückchen machen.
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Ich grüble jetzt schon fleißig über meine Leserunden-Buchliste nach, hach, das macht total Laune
Ich freue mich wie bekloppt auf die neue Leserunde und deine Auswahl. Abgesehen von Jodi Picoult haben wir einen ziemlich ähnlichen Geschmack, und deswegen erhoffe ich mir noch mehr Inspiration für meine Liste.

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Mein Debütroman wird wohl 'die Wohlgesinnten' von Jonathan Littell. Ich finde das sehr mutig als Debüt und freue mich da schon seit Ewigkeiten drauf.
Sonst jongliere ich zwar schonmal so ein bißchen, bin mir aber noch nicht sicher, welche Bücher ich für die Liste lese. Das kommt mit der Zeit.
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Dann schlaf mal schön!
Ich komme tatsächlich mit meinem aktuellen Buch (noch 'Fegefeuer' von Sofi Oksanen) ziemlich gut voran.
Und wie finde ich es bisher, nach der Hälfte?Ich wusste, dass Sofi Oksanen Feministin ist und ihre Bücher sozialkritisch sind, und zwar aus der Sicht der Frauen. Und ich wusste auch, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Ebenso weiß ich, dass finnisch eine komplexe Sprache ist bei der eine Übersetzung sicher viel Feingefühl erfordert.
Der Schreibstil ist schon eigen, muss ich sagen. Aber ich finde ihn auch sehr interessant- auf der einen Seite malt die Autorin emotionale Bilder und verliert sich in feinen Details, dann finden sich aber auch immer wieder krasse Gegensätze bei denen sie sie auch nicht davor zurückschreckt, knallharte Begriffe zu benutzen, die auf den ersten Blick so gar nicht zu dem Rest passen wollen. Ich war zuerst regelrecht erschrocken. Ich hatte beim Schreibstil aber das Gefühl, dass er zur Geschichte passt und auch zu einem gewissen Frauenbild- manchmal etwas spröde und mit Haaren auf den Zähnen, mit Ecken und Kanten und auch irgendwie unangepasst. Oksanen schreibt irgendwie... wild.Auf den ersten Seiten habe ich manchmal den Faden verloren, bis ich mich dran gewöhnt hatte. Jetzt finde ich es passend, wenn auch immer noch sehr eigenwillig. Auch die Kultur ist sehr fremdartig (der Roman spielt in Estland). Ich musste jetzt etwas Recherche betreiben, weil ich über das Land kaum was wusste.
Und die Story? Hart, intensiv, erschütternd, ziemlich unmittelbar. Gefällt mir! Aber das Buch ist schon speziell, man muss sich wirklich darauf einlassen. Ich werde mir wohl die anderen Romane der Autorin auch noch gönnen- also 'Stalins Kühe' und 'als die Tauben verschwanden'. Mir gefällt es, mal in eine ganz andere Ecke der Welt zu kommen.