Jaja, es hat schon einen Grund, warum ich hauptsächlich gebundene Bücher habe. ![]()
Beiträge von Stachelschnecke
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25. Lies ein Buch das weniger als 250 Seiten hatFast ein bißchen Frühling- Alex Capus
34 Lies ein Buch, das eine Verneinung im Titel trägt („kein“, „nirgendwo“, „nie“, „nicht“, etc.)Kein Kind wie alle anderen- Torey L. Hayden
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Alex Capus ist ein toller Autor! Ich mag den total gerne. Hast du schon Leon und Louise von ihm gelesen?
Nein, das war mein erstes von ihm. Aber nicht unbedingt das Letzte! Danke für den Tipp.

Ach, habt ihr gesehen? Frank Schätzing bringt im April ein neues Buch raus, 'Tyrannei des Schmetterlings'. Ich bin ja ein absoluter Schätzing- Jünger und finde, dass das sehr interessant klingt. Ich werd's mir also gleich zum Erscheinungsdatum zulegen.

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Wir fangen an, wenn alle Leserinnen gemeldet haben, dass ihre Bücher da sind- ausser @tinybutmighty die explizit gesagt hat, wir sollen ohne sie schonmal loslegen.
Kann jeder der mitliest und auf den wir jetzt noch warten bitte mal Laut geben?
Für den Überblick.Und, @Teetrinkerin kannst du nachvollziehen was ich mit 'schön aufgemacht' meinte?
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Nachtrag: Bei den Preisen für die Boxen kann man ja echt nur wiehern. 599 Dollar für einen von den kleinen Dingern- eine konventionelle Beute mit allem drum und dran und drin (Boden, zwei Bruträume, ein Honigraum, ein Deckel) aus Holz kostet ca. 100€. Das mal so zur Relation.

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Ich hänge mit wirklicher Zuneigung an meinen Damen und bin einfach glücklich, dass ich sie habe. Und noch glücklicher bin ich, dass meine Völker milbenfrei sind, weil ich sie rechtzeitig behandelt habe. Bei mir im Verein sind aber viele, viele Völker dieses Jahr an der Varroa eingegangen (das ist echt ne Pest! Die Milbe wurde aus Asien eingeschleppt, deswegen haben unsere Bienen ihnen kaum was entgegen zu setzen). Warum? Weil die Imker ihre Völker vernachlässigt haben und den Befall zu spät merkten. Leider, leider. Da kommt man nicht drum herum. Ich war heute noch bei meinen Mädels und sie erfreuen sich emsiger Gesundheit. Puh.
Und auch sonst gibt es wirklich einiges zu wissen bei der Imkerei. Einen Beitritt zum Imkerverein halte ich persönlich für zwingend notwendig. Der Verein hilft dann auch bei der Anmeldung der Seuchenkasse etc. Und vor allem hat man immer einen Ansprechpartner, man bekommt Ableger für den Anfang usw. Ich bezweifle übrigens, dass irgendein seriöser Imker einen seiner Ableger in einen solchen Kasten abgeben würde. Ich würde das auf keinen Fall machen und auch keiner, den ich kenne.
Wie überall ist aber nicht alles Gold was glänzt. Wir brauchen mehr Imker! Aber wir brauchen informierte, besonnene Imker. Und nicht jeder Verein ist gleich empfehlenswert. Da muss man ggf. auch mal bei mehreren reinschauen um zu sehen, wo die Wellenlänge stimmt.
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Danke fürs rufen... ich habe mir die Dinger gerade mal angeschaut. Also, schick sind die ja schon. An sich ja eine nette Idee, in der Stadt mehr Bienen anzusiedeln.
Leider sehe ich in der Tat einige Probleme bei diesem Modell. Dass das nur zum Beobachten ist, ist eh klar. Also kein Honig, keine vorgegebenen Waben. Die Bienen bauen wild- soweit so gut, die ursprünglichen Bienenbehausungen sind ja Spechthöhlen und co., da werden auch einfach die Waben kreuz und quer gebaut. Es wäre also ein Bienenaquarium, das man sich einfach anschaut. Nichts schlechtes, es macht großen Spaß den Bienenvölkern bei der Arbeit zuzusehen.
Folgende Probleme stellen sich mir (auf den allerersten Blick) dar:
1.Die Kästen sind durch das Plexiglas zu hell. Bienen kommunizieren in ihrem Stock in absoluter Finsternis- und ihre Sinnesorgane sind darauf ausgelegt. Zum Beispiel die verschiedenen Tänze. Ich habe gesehen dass es so ein Abdeckdings gibt- der Hersteller sagt, für die Nacht. Artgerecht wäre aber, das Ding 24h dunkel zu halten- alles andere ist Stress für das Volk. Damit wäre der Beobachtungseffekt dann dahin. Aber es mag ja auch echte Liebhaber geben die sich damit zufrieden geben, dass die Bienen einfach da sind und sie sie nicht sehen müssen. Das führt zu Punkt
2. Der Kasten ist überhaupt nicht dafür gedacht, in Interaktion zu den Bienen zu treten und Schwarmkontrolle zu machen. Was ist Schwarmkontrolle? Eine kurze Zusammenfassung:
Im Frühling geraten Bienenvölker in Schwarmstimmung. Das bedeutet, sie fangen an Weiselzellen anzulegen (Waben, aus denen junge neue Königinnen schlüpfen). Eine neue Königin nimmt sich die Hälfte des Schwarms und verlässt den Stock, um woanders hinzugehen. Normalerweise entnimmt man alle unnötigen Weiselzellen, damit das Volk nicht in die Bedrängnis kommt, schwärmen zu müssen ('müssen' tun sie es in der Tat- zwei Königinnen gleichzeitig bringen sich um). In diesem Kasten kommt man da überhaupt nicht dran!
Man wird also nicht verhindern können, dass das Volk schwärmt. Und zwar mehrmals hintereinander (denn man hat ja mehrere Königinnen, die neu schlüpfen...). Bienen neigen außerdem dazu zu schwärmen, wenn sie wenig Platz haben. Ich muss also schon genau wissen wann ich was erweitern muss.3. Die größte Gefahr für Honigbienen ist die sogenannte Varroa- Milbe. Dagegen muss jeder Stock dreimal im Jahr behandelt werden, zweimal mit Ameisensäure und einmal mit Oxalsäure. Nichts davon will man in der Wohnung oder in der Nähe seiner Haustiere und Kinder haben. Um die Säure in die Bienenstöcke zu bringen gibt es sogenannte Verdunster, die beständig eben Dunst abgeben, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Es gibt keine Verdunster, die in so ein Ding reinpassen. Milbenbefall kann auch nicht überprüft werden. Das ist ein großes Manko und führt wahrscheinlich dazu, dass der Rest des Volkes der nicht geschwärmt ist einem im ersten Winter wegstirbt.
4. Wärmehaushalt. In der Wohnung ist es im Winter viel zu warm, da werden die Bienen kirre und glauben, es ist Dauerfrühling.
Ich halte diese Kästen also leider nicht für geeignet, obwohl die Idee wirklich toll ist. Es gäbe aber eventuell Alternativen- es gibt noch andere Imkermaße als die üblichen Beuten (=Holzkästen). Ansonsten würde ich sagen, wer einen Balkon hat stellt sich besser einfach ein Volk in handelsüblicher Behausung drauf.
Ich hoffe das war jetzt nicht zu umfangreich.
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Apropos Verfilmung... wusstet ihr, dass 'der Report der Magd' jetzt auch als Serie veröffentlicht wurde? Das Buch werde ich in ganz naher Zukunft lesen (wer weiß, vielleicht sogar als nächstes) und danach, wenn es mir gefallen hat, schaue ich auch mal in die Serie rein. Irgendwie kitzelt es mich!
Ich habe gestern ein schnelles Hörbuch dazwischen geschoben- 'Fast ein bißchen Frühling' von Alex Capus. War wider erwarten niedlich und vergnüglich. Ansonsten bin ich aber noch bei meinem Hayden Buch dran, das ist echt winzig bedruckt.
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Klingt schwedisch die Autorin?
Ist das ein Thriller? Erzähl doch bitte ein bißchen mehr davon. Inwiefern war das Buch gelungen?Ich überlege, mal was ganz anderes zu wagen- 'der Name des Windes' von Patrick Rotfuss. Fantasy. Als Hörbuch. Aber gelesen von meinem absoluten Lieblingssprecher (Stefan Kaminski). Der könnte mir wahrscheinlich auch ein Telefonbuch vorlesen und ich wäre begeistert.

Aber die Hörprobe war sprachlich wirklich wunderschön, sehr farbig und bildhafter Stil. Also ich glaub, ich probier's mal.
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@MEnde, hier wird gerade über dich gesprochen
