Beiträge von Stachelschnecke

    Honigwachskerzen. Die sind sooooo toll

    Dafür ist das Wachs tatsächlich zu wertvoll. Das ist ganz sauberes Wachs, das ich wiederverwende. Und es ist auch noch mit viel Honig vermischt, der muss erst davon getrennt werden. Ich mache daraus jetzt Honiglikör- der Kram wird in Schnaps eingelegt, dann löst sich das Wachs vom Honig. Das entnehme ich dann und schmelze es wieder ein, um neue Waben daraus zu machen. Für Kerzen reicht auch wirklicher Müll. Die gibt es dieses Jahr noch nicht, wahrscheinlich im Frühjahr wenn ich alte Waben tauschen muss. Ist das Wachs entfernt, bleibt Honiglikör übrig den ich auf Flaschen ziehe.


    Was würde passieren, wenn man den Honig nicht wegnimmt? Andersrum: welche Konsequenzen hat es für die Bienen, dass er wegkommt?

    Hierzu muss man wissen, warum ein Volk überhaupt Honig einträgt. Eigentlich sind das Vorräte für den Winter. Ein Bienenkasten besteht aus zwei Bruträumen und mindestens einem Honigraum oben drauf. Die Bienen tragen Honig immer zuerst in die Bruträume ein, das ist ihre Reserve. Dazwischen legt die Königin Eier, ist also alles durcheinander dann, als Honig und Brut. Das will man beim Honig machen natürlich nicht, dass da Larven dazwischen sind. Deswegen legt man ein Gitter unter den Honigraum, durch das die Königin nicht durchpasst. Da nur die Arbeiterinnen durchpassen, gibt es dort dann nur Honig. Würde man das nicht machen, würde die Königin im Honigraum auch noch Eier legen, das heißt das Volk würde noch viel größer. Ich möchte im nächsten Jahr gerne genau das mal ausprobieren- also den Honig bei meinem Experimentalvolk nicht weg zu nehmen und mal zu beobachten, wie die Bienen sich dann benehmen. Aber die Logik sagt, wenn ich den Honig nicht wegnehme braucht das Volk keine Hilfe mehr für den Winter und dürfte ziemlich groß werden.
    Nehme ich den Honig weg und füttere im Herbst nichts, dann verhungern die Bienen im Winter. Es wäre also eine Katastrophe ihnen einfach allen Honig weg zu nehmen ohne was anderes zu beachten. Jetzt ist es noch früh im Jahr und es gibt noch genügend Tracht, sodass sie es auf jeden Fall noch schaffen nochmal die gleiche Menge einzutragen.


    Ist das eigentlich ein "Abfallprodukt" das nicht mehr gebraucht wird, weil das Volk sowieso den Winter nicht übersteht?

    Siehe oben, der Honig ist kein Abfallprodukt sondern der Wintervorrat. Aber es ist viel mehr als das Volk braucht, es entstehen große Überschüsse. Das Volk überlebt den Winter auch, nur in geringerer Zahl. Propolis oder Kittharz ist ein Abfallprodukt.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. So, ihr wolltet ja mit, Honig schleudern!
    Also, erst zum Bienenstand...

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Der schicke orangefarbene Zaun ist für Malin, damit sie ihren Rüssel nicht in die Bienenvölker steckt, wenn sie ihre Wachgänge im Garten schiebt.

    Dabei hat man natürlich das Werkzeug

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Und eine Schubkarre, denn ein Honigraum wiegt etwa 25kg- das unterschätzt man gnadenlos.
    So sieht eine volle Honigwabe aus, verdeckelt mit dünnem weißem Wachs:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Ab damit in die Transportkiste-

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Und dann in den Schleuderraum. Der nächste Arbeitsschritt ist das sogenannte Entdeckeln mit der Entdeckelungsgabel. Jede Wabe einzeln von beiden Seiten, um den Wachs zu entfernen. Der wird gesammelt, ich mache aus den Resten dann noch was anderes.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Rechts kann man gut sehen, da ist der pure Honig drin:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Da kann man dann auch mal was raus naschen. :D
    Dann kommen jeweils immer vier von den Waben in die Schleuder. Und dann, der große Moment...

    Externer Inhalt vimeo.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wenn der Honig aus der Schleuder kommt muss er noch zweimal gefiltert werden, bis alle Wachsreste raus sind. Jetzt steht er in großen Eimern bei mir im Keller, denn jetzt muss er noch alle paar Tage gerührt werden, damit er nicht kristallisiert sondern schön cremig wird. In ein paar Tagen wird er dann in Gläser eingefüllt. Es ist alles drumherum wirklich viel Arbeit... viel Geschleppe, viel Geduld mit der Entdeckelungsgabel (zur Vorstellung, ich habe bei zwei Völkern jetzt 36 Waben von beiden Seiten entdeckelt). Aber es macht auch wahnsinnig Spaß, das Ergebnis zu sehen. Und mein Honig schmeckt soooo genial. :cuinlove:

    Die Hündin wohnt ja jetzt auch mit einem Kind (2) zusammen, wenn ich richtig gelesen habe. Das ist natürlich ein Glückstreffer, so kann man das Verhalten direkt sehen. Und auch die Pflegestelle fragen, wie es zwischen den beiden am Anfang gewesen ist.

    Hat man einen HSH in der Familie fände ich es wichtig den Kindern zu erklären, dass sie dem Hund nichts wegnehmen sollen, wenn ich nicht dabei bin. Am besten überhaupt nicht. Und niemals diese Spielchen spielen a la 'ich zeige ihr jetzt, dass ich ihr jederzeit etwas wegnehmen kann'- das untergräbt Vertrauen, das bei einem HSH extrem wichtig ist.

    Aber vielleicht ist ja gar keiner drin oder das Verhalten tritt nicht zu Tage. Dann ist sie nur eine große Kuschelbärin. Ich würde die Pflegestelle löchern. Und einfach offen sein. In welchem PLZ Gebiet wohnst du denn? Vielleicht wäre hier jemand im Forum der dich begleiten könnte zu dem Besuch und ein zweites Paar Augen drauf werfen würde? =)

    und das wäre?Bin kein HSH Experte und wenn Anne noch nie einen Hund hatte, wirsa für sie umso schwerer das Einzuschätzen.

    Kannst du ihr vielleicht helfen und aufschreiben worauf sie achten soll :)

    Herdenschutzhunde verteidigen immer Ressourcen. Ich würde mir also anschauen:

    - wenn man in den Garten geht, fängt der Hund an am Zaun zu patrouillieren oder zu bewachen?
    - wie benimmt sich der Hund, wenn ich als Fremde in den Haushalt komme? Würde er wenn man ihn lässt versuchen mich am Reinkommen zu hindern? Sucht er Rückversicherung bei der Pflegestelle, ob das okay ist? Kontrolliert er mich und will mich verfolgen, wenn ich beispielsweise zur Toilette gehe? Lässt er mich überhaupt aus den Augen?
    - Anschauen, wie die Pflegestelle den Umgang mit Ressourcen regelt- liegen Kausachen oder Spielzeug rum und es gibt keinen Stress deswegen? Oder liegt nichts rum, weil die Dame diese Sachen verteidigen würde? Darf man sich der Pflegestellenfrau nähern, ohne dass sich der Hund dazwischen drängelt?
    - Fragen, wie die Fütterung funktioniert. Fressen die Hunde problemlos nebeneinander oder muss getrennt gefüttert werden? Letzteres ist ja kein Problem für einen Einzelhund. Man sollte es aber wissen. Auch, ob der Hund draußen duldet wenn andere neben ihm Leckeres bekommen?
    - auf jeden Fall einen Spaziergang machen, damit man das Verhalten mit Fremdhunden sieht (HSH unterscheiden extrem zwischen Familie und nicht Familie)

    Generell sind Herdis keine Monster. Und ja, die meisten sind unglaublich verschmust, sowas hab ich noch nie erlebt. Aber ich würde nicht davon ausgehen, dass sie gleich zu einem Fremden knutschen kommen. Vorteil ist, dass der Hund auf Pflegestelle ist- die kann man wunderbar ausquetschen.

    Generell finde ich es bei Mischlingen immer am wichtigsten, wie sie individuell sind. Es hilft mir erstmal gar nix wenn ich weiß, da ist die und die Rasse drin- es gibt genug Hunde, die ihren Standard nicht gelesen haben. Wenn der Hund bei einer Pflegestelle wohnt kann man ihn doch wundervoll kennen lernen und einschätzen- und wenn das Verhalten passt ist es doch Wumpe, welche Rasse drin ist. Das Ganze ist sowieso extrem verwässert bei Mischlingen über mehrere Generationen.