Beiträge von Stachelschnecke

    Es fängt eigentlich damit an, dass man selbst schon so einiges im Internet liest- so die Basics. Ich empfehle dazu einfach mal ganz frech die Seite meines Imkervereins, die haben extrem viel Arbeit in die Seite investiert.

    Bienenzuchtverein Merkstein

    Es gibt auch einen Unterpunkt 'Mit Bienen anfangen'. Da ist alles von der Pike auf erklärt.
    Zweiter Schritt ist (wenn ich meine, ich will immer noch unbedingt Bienen haben) in einen Imkerverein einzutreten. Würde ich IMMER empfehlen. Die helfen dir bei allem was auch immer es ist. Egal ob es um die rechtliche Situation geht, den Honigverkauf oder schlicht und ergreifend um Anfängerfragen. Du bekommst dann einen Imkerpaten, der quasi auf Abruf bereit steht und den du immer fragen kannst bzw. der auch zu dir kommt und dir anhand deines eigenen Volkes alles zeigt. Es sieht nie so aus wie im Lehrbuch- es ist superwichtig jemanden von Angesicht zu Angesicht zu haben, der dir helfen kann. Am Anfang fehlt das Auge für bestimmte Sachen- da sollte mal jemand erfahrenes drüberschauen können.
    Ein extra Seminar hab ich nicht gemacht- ausser natürlich die Seminare die nötig sind hinsichtlich des Lebensmittelrechts und so. Ein Verein erklärt dir auch wie das mit Versicherung und Co. läuft, du musst Bienen z.B. auch bei der Seuchenkasse anmelden und beim Veterinäramt. Da nimmt man dich im Verein an die Hand.

    Bzgl. der 'back to the roots' Haltung- ich habe zur Zeit ein Testvolk dem ich gar keinen Honig nehme. Ich will beobachten, ob es da Unterschiede im Bezug auf Varroa und Co. gibt- aber diese Ansätze die meinen man kann doch auf die Milbenbehandlung grundsätzlich verzichten wenn man ein bißchen Minzöl nimmt, sind Bullshit, zumindest im Moment.

    Als absolutes Einsteigerbuch kann ich dir dieses empfehlen:

    Am Anfang ist es gut ein Buch zu haben das dich durchs Jahr leitet- man verliert sonst den Überblick, was an welchen Zeitpunkten zu tun ist.

    Aufgrund von Algorithmen. Man vergleicht dazu das Einkaufsverhalten von Frauen, die sich später als schwanger herausgestellt haben mit allen anderen Frauen. Es sind bestimmte Produkte die in einer bestimmten Zusammenstellung gekauft eine Schwangerschaft sehr wahrscheinlich machen, zunächst aber nichts damit zu tun zu haben scheinen.
    Sehr oft jedoch hat der Algorithmus recht. Und dann bekommst du eben bereits Babywerbung und sonstwas, obwohl du vielleicht nicht einmal selbst etwas davon weißt.

    Wo und bei wem muss ich mir denn grundsätzlich das Okay holen, wenn ich irgendwo eine Beute hinstellen möchte, wenns nicht gerade der eigene Garten ist?

    Ganz simpel: Beim Besitzer des Grundes. Also auch bei deinem Vermieter, wenn du eine Mietwohnung und einen Mietbalkon hast. Grundsätzlich ist es möglich- es gibt inzwischen auch sehr viel Großstadtimkerei auf Dächern von Supermärkten oder Rathäusern oder oder oder. Diese Flachdächer. Da kann man auch nachfragen wenn man kein eigenes Grundstück hat. Momentan ist die Imkerei aber in aller Munde, ebenso die Wichtigkeit der Bienen. Momentan hat man gute Chancen auf offene Ohren zu stoßen.

    Das weiß ich. Aber irgendwie kann ich mir darunter nix vorstellen :???: Was machen die damit? Hat es für mich Nachteile, wenn jemand mein Einkaufsverhalten kennt?

    Das bedeutet, dass du dann unter anderem maßgeschneiderte Werbung bekommst und dass man deine (Einkaufs-)Daten ggf. verkauft, um sich von dir ein noch genaueres Bild zu machen. Wenn dich das Thema interessiert, schau mal nach Big Data. Fakt ist: Nichts gibt's umsonst. Ich finde es geht niemanden etwas an wann ich was warum kaufe, und ich möchte keine Marionette der Werbung sein bzw. Marktforschung dienen ohne eingewilligt zu haben. Aus diesem Grund habe ich mich gegen die Karte entschieden.
    Wie gesagt- am Ende entscheidet jeder selbst welche Prioritäten er setzt. Manche stört es auch nicht, wenn große Konsumkonzerne alles über einen wissen.