Das ist es eben. Es ist einfach utopisch zu denken dass jeden Abend dann 50 Hunde im Wohnzimmer liegen und man gemeinsam kuschelt/fernsieht/wasauchimmer. Dass alle Hunde mit in Urlaub fahren. Dass bei einzelnen Hunden ein leichtes Unwohlsein oder eine leichte Wesensänderung bemerkt wird. Es gibt Angestellte, die die Grundversorgung übernehmen. Schön, Glückwunsch, die Hunde sehen schön aus und werden sicher auch gefüttert und sauber gehalten und in der Reihe stehend nach Zecken abgesucht. Hübsch aussehen tun se ja. Aber Angestellte wollen auch bezahlt werden- wie wohl?
Wo bleibt die Nähe zum einzelnen Hund? Die mal exklusive Einzelzeit?
Auf der HP steht, die Hunde haben 12000qm zur Verfügung. Das wird es dann eben auch sein. Die Hunde rennen den ganzen Tag rum wie sie wollen, was ja schön ist, aber man kann mir nicht erzählen dass man mit jedem Hund ein Team ist. Und da sie nicht im VDH sind, brauchen sie sich auch nicht an irgendwelche Regeln bzgl. Belegung und Co. zu halten. Ohne Excel Tabelle wer wann wie mit wem verlieren die da vermutlich eh den Überblick.
Und generell: Ich verstehe das einfach nicht- warum fasse ich andauernd neue Hunde ins Auge wenn ich Hunde habe, mit denen ich a.) noch keine richtige Bindung aufbauen konnte und b.) von denen ich weiß, dass sie sich als Einzelhund oder zumindest mit weniger Hunden wohler fühlen würden. Die Bedürfnisse der bereits vorhandenen Hunde sollten immer Vorrang genießen. Warum arbeitest du dann z.B. nicht lieber daran, auch zu Lionn 'was richtiges' aufzubauen?