Es hat viele Vorzüge, einundzwanzig Jahrhunderte alt zu werden, aber das mit Abstand Beste daran ist, dass man Zeuge der seltenen Geburt echter Genialität wird. Das spielt sich ausnahmslos so ab: Jemand wirft den Ballast überkommener kultureller Traditionen ab, ignoriert die unheilschwangeren Blicke der Autoritäten und tut etwas, das seine Landsleute für komplett verrückt halten. Unter diesen Genies war Galileo mein persönlicher Favorit- Van Gogh folgte dicht dahinter auf Rang zwei, wobei dieser tatsächlich komplett verrückt war. Der Göttin sei Dank sehe ich nicht aus wie jemand, der Galileo persönlich die Hand geschüttelt - oder den Uraufführungen von Shakespeare-Stücken beigewohnt hat oder mit den wilden Horden von Dschingis Khan ritt.
Gehetzt- Kevin Hearne (Chronik des eisernen Druiden, Band 1)