Beiträge von Stachelschnecke

    Ich frag mal für eine Freundin (nein, sie wohnt nicht in der Schweiz 🤪).

    Sie hat Haus, Garten, Mann, zwei kleinere Kinder, Grundschulalter und Hundebetreuung. Als Kind hatte sie einen Rauhhaardackel und sie würde am liebsten auch wieder was ähnliches haben, wenn auch gesünder. Nicht so kurze Beine. Sie mag die Art Hunde wie Dackel, Beagle, BGS, Hannoversche Schweißhund, aber auch Cairn Terrier . Allzu groß soll der Hund nicht sein. Zur Jagd will sie def. Nicht gehen, es geht eher um die Optik oben genannter Hunde. Habt ihr Vorschläge, die sich als Familienhunde eignen und so bisschen Beagle, Dackelmässig sind?

    Ich fände einen Beagle sehr passend... das sind tolle Familienhunde. :nicken:

    Stachelschnecke Bretonen mag ich sehr! Bin auf fB auch in einer Gruppe, die Bretonen ausm Tierschutz vermittelt. Ich glaube, sie könnten ihr eventuell etwas zu klein sein, aber ich denke mal, schauen kann man mal. Schließlich mag sie zB auch Beagles und Spaniels :D

    Da gibt es ja auch ne riesige Bandbreite... von ziemlich großen Rüden von 55cm mit richtigen Bollerköppen bis zu Minispitzmäuschen von 40cm, hab ich alles schon gesehen. Und da du ja echt egal welchen Typ von der Rasse tonnenweise davon im Tierschutz findest, könnte man da sicher fündig werden wenn man was größeres sucht.

    Wie ist das denn bei den Papillons, frieren sie leicht? Hier werden die Winter schon oft sehr frostig, ist für mich natürlich kein Problem dem Hund etwas anzuziehen, es würde mich nur interessieren :-)

    Nein, eher im Gegenteil. Kälte ist in der Regel kein Problem... aber bei Hitze ziehen sie den Schatten auf jeden Fall vor. Bei viel Schnee kannst du natürlich wie bei allen Langhaarhunden Probleme mit den Schneebommeln bekommen- wir tragen im Winter einen leichten Overall, damit der Schnee nicht riesige Kugeln im Fell bildet. Wärmend muss der Overall aber nicht sein hier, diese Hunde flitzen eh andauernd und rennen sich warm.

    Papillons sind wirklich toll, und vor allem überall gerne gesehen. Die haben einen Charme dem selbst Leute erliegen die Hunde eigentlich nicht mögen.

    Das stimmt. Wir haben schon Leute bekehrt die eigentlich keine Hunde mögen, waren in Läden in denen Hunde eigentlich nicht erlaubt sind ("Oh bitte bringen sie ihn mit rein, wir wollen ihn gerne dabei haben! Er ist so toll..."). Fahrradfahrer bleiben verzückt stehen (oder fahren wo gegen, wie einmal im Welpenalter) und Wanderer fangen an zu quieken. In der Stadt drehen sich die Leute um.

    Ich nenne ihn manchmal meinen kleinen Feenhund, weil er irgendwie was ätherisches hat. Leichtfüßigkeit, ein schwebender Gang und wehendes weißes Seidenfell- ich würde mich manchmal nicht wundern wenn er einfach vom Boden abheben würde. Immer wenn ich die Rasse empfehle überlege ich, vor welchen negativen Seiten ich warnen könnte, aber mir fällt nix ein. Diese Hunde sind wirklich einfach nur unkompliziert und machen Spaß und man lacht einfach so oft, wenn sie sich Blödsinn ausdenken. Was für manche vielleicht ein negativer Punkt ist: Papillons hassen Grobheit. Spätestens wenn auf der Hundewiese der erste Labrador oder Franz.Bulldogge über sie drüber walzen haben die keinen Bock mehr. Die Welpen sind oft schüchtern und zurückhaltend, in Welpenstunden muss man das bedenken- sie hassen körperbetontes Spiel von Fremden. Lieber Rennen, Hüpfen, Springen, Fliegen. Also ggf. gestaltet es sich nicht ganz einfach, passende Spielpartner zu finden. Und ich würde auch keine Welpenstunde mit großen Hunden besuchen (also Welpen).

    Fremdem gegenüber sind sie generell eher reserviert, die kesseln nirgendwo rein sondern laufen lieber drum herum. Also wenn ein Hund gewünscht ist der sich von jedem Fremden knuddeln lässt, ist der Schmetterling nicht die richtige Wahl. Papillons sind nur in der Familie verschmust. Der Rest der Welt existiert nicht so.

    Stachelschnecke die Papillons hatte ich auch mal auf dem Schirm, fand ich auch unglaublich ansprechend! Meine Tochter ist selbst eher etwas zurückhaltend und sehr sanft zu Tieren, sie beobachtet erst lieber und nähert sich dann langsam. Trotzdem würde ich Kind und Welpe aber nicht zusammen alleine lassen.

    Ich hatte allerdings gelesen dass Papillons doch eher bellfreudig sind, kannst du mir dazu was sagen oder habe ich das falsch abgespeichert? :)

    Kann ich tatsächlich nicht so bestätigen. Das ist generell Erziehungssache, meiner hat es mir aber nie schwer gemacht. Er bellt einmal kurz wenn es klingelt, das wars. Ebenso alle anderen die ich kenne. Man kann Papillons auf jeden Fall nicht in die selbe Schublade stecken wie Shelties oder Spitze oder gar Mudis. Bei uns ist es zum Beispiel so, dass Koalis Havaneserfreundin wesentlich mehr bellt.

    Also nach dem was ich so lese, würde die Rasse super zu euch passen. :nicken: Aber verlass dich nur nicht auf Erwähnungen in der Rassebeschreibung wo sowas drin steht wie "vermeidet Schmutz von sich aus". Das ist eine fiese gemeine Lüge!

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    :hust:

    Ich will jetzt auch einen Papillon!

    Ich kann es nur empfehlen. Die Kleinen machen glücklich und sie sind halt echt für ALLES zu gebrauchen. Fast jede Hundesportart, Wanderungen, Clickertraining, lange Spaziergänge... super motivierbar durch Essen oder Spielzeug (oder auch einfach so, weil es Spaß macht mit dir zu arbeiten). Überall problemlos und überall sehr gerne gesehen.

    Aber: Immer unbedingt beim VDH kaufen. Es ist normal, dass die Rasse erst mit 10 Wochen abgegeben wird.