Papillons sind wirklich toll, und vor allem überall gerne gesehen. Die haben einen Charme dem selbst Leute erliegen die Hunde eigentlich nicht mögen.
Das stimmt. Wir haben schon Leute bekehrt die eigentlich keine Hunde mögen, waren in Läden in denen Hunde eigentlich nicht erlaubt sind ("Oh bitte bringen sie ihn mit rein, wir wollen ihn gerne dabei haben! Er ist so toll..."). Fahrradfahrer bleiben verzückt stehen (oder fahren wo gegen, wie einmal im Welpenalter) und Wanderer fangen an zu quieken. In der Stadt drehen sich die Leute um.
Ich nenne ihn manchmal meinen kleinen Feenhund, weil er irgendwie was ätherisches hat. Leichtfüßigkeit, ein schwebender Gang und wehendes weißes Seidenfell- ich würde mich manchmal nicht wundern wenn er einfach vom Boden abheben würde. Immer wenn ich die Rasse empfehle überlege ich, vor welchen negativen Seiten ich warnen könnte, aber mir fällt nix ein. Diese Hunde sind wirklich einfach nur unkompliziert und machen Spaß und man lacht einfach so oft, wenn sie sich Blödsinn ausdenken. Was für manche vielleicht ein negativer Punkt ist: Papillons hassen Grobheit. Spätestens wenn auf der Hundewiese der erste Labrador oder Franz.Bulldogge über sie drüber walzen haben die keinen Bock mehr. Die Welpen sind oft schüchtern und zurückhaltend, in Welpenstunden muss man das bedenken- sie hassen körperbetontes Spiel von Fremden. Lieber Rennen, Hüpfen, Springen, Fliegen. Also ggf. gestaltet es sich nicht ganz einfach, passende Spielpartner zu finden. Und ich würde auch keine Welpenstunde mit großen Hunden besuchen (also Welpen).
Fremdem gegenüber sind sie generell eher reserviert, die kesseln nirgendwo rein sondern laufen lieber drum herum. Also wenn ein Hund gewünscht ist der sich von jedem Fremden knuddeln lässt, ist der Schmetterling nicht die richtige Wahl. Papillons sind nur in der Familie verschmust. Der Rest der Welt existiert nicht so.