Na ja, wenn sie ne Soziopathin ist, ist es eigentlich klar, warum: Musikindustrie hat Status, Prestige; während das Dasein als Mutter jetzt nichts soo "Besonderes" ist und ja auch mehr mit Gefühlen verbunden ist. Dass sie selbst da ihren Fokus eher auf das "Statusobjekt Branche Musikindustrie" setzt, vielleicht sogar unbewusst, als auf " Gefühl Mutterdasein", finde ich aus psychologischer Sicht gesehen nachvollziehbar. Ändert natürlich nichts daran, dass es für den Leser vielleicht andersrum besser gewesen wäre. 😅
Ich habe noch "Gestatten, ich bin ein Arschloch" auf meinem eReader, da geht's um einen Narzissten. Da ich ja auch als eine diagnostiziert bin (bzw. "kombinierte PS u.a. mit narzisstischen Anteilen", also nicht 100%), ist das für mich natürlich auch sehr interessant. Wir sind halt nicht alle so, wie man uns darstellt, und da mal in das Innere eines anderen, auch nicht so bösartigen Narzissten blicken zu dürfen, von denen man sonst ausschließlich hört, wenn man "Narzisst" hört, interessiert mich definitiv sehr. Antisozial bin ich zum Glück nicht, aber auch das ist ein durchaus interessantes Feld, wo ich mich auch für interessieren würde. So wie du ihr Buch schilderst, aber wahrscheinlich nicht unbedingt ihres ![]()