Ich habe das Hexenbuch von Salem auch abgeschlossen und kann mich eurem positiven Fazit nicht anschließen.
Mir kam die Protagonistin irgendwie naiv und dämlich vor; manchmal hab ich mir gedacht, und die studiert in Harvard, ernsthaft??
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Auch die Entwicklung ihres Doktorvaters Professor Chilton kam mir extrem übertrieben und unglaubwürdig vor. Der Schluss und die ganze Dramatik haben mich nicht gefesselt, sondern zum Lachen gebracht.
Positiv vermerken kann ich nur, dass das Thema echt interessant ist und sich das Buch leicht und schnell lesen lässt, weil es schon ziemlich spannend ist. Auch die Rückblenden ins 17. Jahrhundert fand ich nicht schlecht, obwohl ich mir hier detaillierter gezeichnete Charaktere gewünscht hätte.
So, jetzt konnte ich deinen Spoiler auch mal lesen, denn ich bin endlich fertig ![]()
Wenn ich Bücher abbrechen könnte, hätte ich vor etwa 150 Seiten wahrscheinlich abgebrochen. Habe mich jetzt durch die letzten 130 gequält und bin froh, wenn ich demnächst mit den Flüssen von London anfangen kann. Wollte das auch nicht nochmal in 60/70 Seiten oder so aufteilen, ich wollte einfach nur noch fertig werden.
Sehr naiv kam mir Connie aber nicht vor. Da hab ich vielleicht aber auch schon andere Bücher gelesen, in denen mir die krasse Naivität zu sehr ins Auge gesprungen ist
Allgemein blieben aber alle Charaktere ziemlich blass, fand ich.
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Das mit Manning Chilton hat mich auch am meisten genervt. Total unglaubwürdig und überflüssig. Den Charakter und seinen Plot hätte man mMn wirklich komplett streichen und den Fokus evtl nochmal eher auf die Hexerei an sich oder so legen können. Eigentlich wäre für mich fast alles besser gewesen ![]()
Und ehrlich, wenn ich ne Lateinstudentin als beste Freundin haben würde und mir so viel Latein entgegenkommen würde, hätte ich sie doch zuerst danach gefragt, was diese Worte alle bedeuten ![]()
Ich dachte allerdings, die Hexen seien verbrannt und nicht gehängt worden ![]()