Na ja, die Behandlung für die Katze wird sicher nicht günstig gewesen sein, Hundepensionen sind es auch nicht. 20€/Tag rum? Mach das mal 3 Wochen, sind es schon >400€. Dass man die Kosten dafür vielleicht nicht unbedingt direkt nach so einer OP und Behandlung aufbringen kann, finde ich jetzt nicht total unverständlich.
blöd natürlich, ja, aber so ne Keule muss hier mMn nicht angefangen werden zu schwingen.
Ich möchte positiv anmerken, dass ich finde, dass du,
@Cashdog , im letzten Beitrag schon etwas anders klingst. Ich finde es toll, dass du zumindest anfängst, den Leuten hier (und glaube mir, hier sind maaassenhaft wirklich sachkundige Leute unterwegs, die wissen, wovon sie reden!) Glauben zu schenken. Dass das nach so einem tiefen Schock nicht von jetzt auf gleich geht - vor allem bei so Dingen, von denen du ja augenscheinlich überzeugt warst -, verstehe ich. Und auch die Sache mit "wenn ich ein Tier zu mir hole, gebe ich es nicht mehr weg", denn meine Einstellung ist im Grunde ganz genauso, ich hätte da wohl auch total das Dilemma mit mir selbst.
Aber es ist, wie schon sehr oft erwähnt, einfach so, dass das, was du Cash gerade antust, nicht fair ist. Wieso, weshalb, warum wurde dir schon zu genüge erklärt und ich glaube, langsam kommt's bei dir auch an. Du willst mit diesem Prinzip ja nur das Beste für dein Tier, weil du denkst, Abgaben seien immer blöd und negativ. Versteh ich.
Aber in diesem Fall überlegst du vielleicht doch nochmal, was hier das Beste für Cash sein könnte. Soll er nun weiterhin über Wochen, Monate oder gar Jahre so isoliert leben, deinen Frust und deine Trauer und deine Wut abbekommen, nicht ein noch aus wissen, weil er keine Ahnung hat, was passiert und was du als Nächstes tun wirst? Die Gefahr, dass das natürlich auch noch bei der Rasse richtig gefährlich werden kann, besteht ja auch noch und ist nicht sehr gering.
Jemand hatte es hier schon geschrieben, es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder du verzeihst Cash (und zwar bald!) und das wirklich (dass das schwer ist, versteh ich aber), und lässt die Tiere nie wieder unbeaufsichtigt, oder du gibst ihn ab. Das ist hier keine Schande und es wäre im momentanen Zustand wirklich das Beste für Cash.
Freut mich übrigens für die Katzen, dass sie das anscheinend recht gut wegstecken.
Und jeder versteht hier, dass du geschockt und traurig bist. Aber hier in diesem Hundeforum steht das Wohl des Hundes IMMER an absolut 1. Stelle und dann wird hier auch mal Tacheles geredet und das nicht immer sehr nett. Dass das erstmal befremdlich wirkt und man sich angegriffen fühlt, verstehe ich auch. Aber hier meint es niemand persönlich gegen dich als Person, hier wird halt einfach (fast) ausschließlich auf den Hund und seine Bedürfnisse geachtet - und das ist großartig, weil sie hier die Stimme der Hunde sind, die sich leider nicht selbst so mitteilen können, dass wir Menschen es immer gut verstehen.
Vielleicht versuchst du ja mal, dir vorzustellen, wie es dir in einer ähnlichen Situation ginge, wenn du an Cashs Stelle wärst und von einem dir geliebten Menschen so behandelt werden würdest, wie du es gerade mit ihm tust. Und diese Person sagt dir aber auch nicht, wieso. Wie würde es dir damit gehen? Nur weil ein Hund nicht verstehen kann, wieso etwas passiert, bedeutet das aber nicht, dass er nicht auch so (ähnlich) fühlen kann, wie du es tun würdest. Vielleicht sogar noch stärker, schließlich bist du im Grunde ja die einzige Person, die er hat.