Aber so zieht sich das schon seit ich sie habe durch.
Ich mag den Spruch eigentlich nicht weil ich der Meinung bin einem Hund sollte das Futter schon gut schmecken, aber in dem Falle wenn man so viel ausprobiert und alles tut und macht und die Mäkeligkeit ggf sogar anerzogen ist: "Ein Hund verhungert nicht vorm vollen Napf".
Was bei uns auch noch funktioniert hat war dem Futter generell ne etwas höhere Bedeutung beizumessen, also das Gegenteil davon was wir bei Chap gemacht haben 😄
Aber nicht durch Verknappung bzw feste Futterzeit und dann Futter wegnehmen wie es oft empfohlen wird (wie gesagt das hat bei uns null funktioniert, am Ende hatte sie Hunger aber es waren noch bspw 6h bis zur nächsten "Futterzeit" und sobald es soweit war war ihr vermutlich schon längst wieder schlecht + Nüchternerbrechen und sie wollte erst recht nix mehr)
Wir trainieren bspw mit Leckerli und bissl TroFu gemischt und am Ende kriegt sie dann 2 Hände voll Trockenfutter hingeworfen und zack Tagesbedarf gedeckt quasi.
Ein Versuch ist es wert. Aber ich habe die Erfahrung bei meinen und bei bekannten Hunden gemacht, dass da Magen/Darmgeschichten oder Anderes gesundheitliches mit reinspielt bei Mäkeligkeit.
Meine Hündin kriegt Bauchgrimmen, Kotzerei, Appetitlosigkeit etc. wenn die nicht in regelmäßigen Abständen frisst. Das wechsel ich lieber täglich die Sorte, als das zu provozieren.
Mit Zweithund ist Futter stehen lassen auch schwierig, weil meine Zweithündin dann halt einfach die andere Portion auch frisst. Ich hatte früher als die Erste noch allein war auch den Trofunapf eindach stehen lassen und sie hat sich dann irgendwann draus bedient, ging dann ab Einzug Zweithund nicht mehr.