Winnie82 Ich habe das über Umorientierung gelöst. Also konsequent Schleppleine dran, um ihr kein Erfolgserlebnis zu geben und immer bei Vogelsichtung geclickt, bevor sie durchgestartet ist. Ergebnis ist, dass sie sich jetzt bei großen Reizen (große/nahe/irgendwie besondere) Vögel zu mir umorientiert und kleine ignoriert.
Allerdings habe ich aber auch einen Hütehund, also einen Hund, der auf Zusammenarbeit gepolt ist; ich weiß nicht, ob das bei einem Windhundmix auch so funktioniert.
Sie ist ein Windsprite, also Jagd/Hetztrieb definitiv gut vorhanden, aber vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, wie jetzt bei einem Galgo z.B.
Umorientieren machen wir seit klein auf bei allem, aber der Reiz bei Wild ist momenten höher. An der Leine allerdings nicht, da weiß sie ganz genau dass sie an der Leine ist.
Die gute Nachricht ist, dass die meisten Erwachsenen Windsprites Vögel nicht mehr interessant finden, die Mühe lohnt sozusagen nicht mehr, da sie eh nicht erwischt werden können. Aber das kann ja noch ein zwei drei Jahre dauern.
Wenn sie im Garten z.B. ansetzt die Katzen zu verfolgen (weil die wie bekloppt rumrasen, die haben auch oft ihre wilden fünf Minuten), kann ich das abbrechen, da konnte ich den Abbruch durchsetzen, weil es ja ein sehr begrenzter Raum (sehr kleiner Garten) ist. Aber auf freier Fläche ist sie dann zu weit weg für Abbruch.