Beiträge von Timi2015

    juchhu again :winken: @saminsi

    Weil die Hitze nicht nachlässt (und ich glaube auch, dass das die Konzentration bei allen Beteiligten beeinflusst), habe ich heute früh kurzzeitig beschlossen, unsere morgendliche Route wieder einmal zu verändern. Wie erwartet, hatte das einige Vorteile: Wir sind bei angenehmen Temperaturen länger unterwegs (ca. 45-50 Minuten) und es gibt einige interessante Herausforderungen zu meistern für das Hundekind. Neben dem üblichen auf dem Bürgersteig laufen und Straßen überqueren sowie Schnüffeln hier und da kommen da noch das Meistern von Straßenbahnschienen, ein großer Park mit vielen verschiedenen Untergründen, kurzen schattigen Waldwegen und ein Abstecher zu unserer üblichen Hundewiese dazu. Nemo ist heute mal so, mal so gelaufen. Dafür klappten "warte" und "pfui" sehr gut. Zwei nette Hunde(Besitzer) haben wir auch getroffen.

    Allerdings wollte Nemo mal wieder an der Leine spielen :ugly: Das führte dazu, dass er sich ruckartig um mich herumdrehte udn ich kurz mit ihm Karussell fuhr :lachtot: Das konnten wir aber schnell korrigieren, zumal die beiden anderen Hundebesitzer jeweils sehr verständig waren.

    Aber ich merke schon, dass mir das "Training" mit diesem merkwürdigem Menschen noch etwas nachhängt. So fiel mir zum Beispiel heute früh ein, dass er auch gesagt hat, der Hund solle bei guter Leinenführigkeit immer links gehen. Hielt ich da schon für Quatsch und als ich mir das heute früh noch mal angeschaut habe, sehe ich das noch mehr so. Natürlich soll Hundekind keinen Slalom vor oder hinter mir laufen, aber mir reicht es, wenn er an der Seite geht, an der ich sage, dass er gehen soll. Das hat m.E. den Vorteil, dass ich bestimmen kann, dass er immer von der straßenabseitigen Seite läuft (und naturgemäß ist das nicht immer links). Oder eben auf der Seite, wo keine anderen Leute oder Hunde kommen. Heute früh wollte er nämlich einer fliegenden Plastiktüte auf die Straße hinterherjagen, hätte ich ihn da links gehabt, hätte ich mein Krafttraining für heute schon am 24-Kilo-Hund erledigen können... :flucht:

    Es gibt so viele komische Hundeschulen und Trainer hör einfach auf dein Herz und Bauchgefühl was du selbst von deinem Hund erwartest und wie euer Alltag klappen soll, vergiss den Quatsch und freu dich das du dort nicht weiter geblieben bist oder gar ne 10 Stundenkarte oder ähnliches hast. Wir waren damals in 3 Hundeschulen bis ich endlich ne vernünpftige Welpengruppe hatte und die Welpengruppe war super aber wir sind dann dort in Junghundkurs gewechselt,der von verschiedenen Trainern geführt wurde und eine war auch ne Katastrophe Leinengerucke und körperliches Maßregeln und Klaps auf die Schnautze wenn der freche Junghund schnappt.
    War einfach gar nicht meins und ich bin nie wieder hingegangen, wir sind dann eh umgezogen in anderes Bundesland und ich wollte hier eigentlich nur noch was zum Auslasten machen, bißchen Trickschule oder Longieren. Bei der Kennlernstunde war Timi allerdings so aufgeregt, dass mir gesagt wurde er müsste erst lernen am Gentle Leader zu laufen da ihn das runterfahren und beruhigen würde und erst dann könnten wir überhaupt an anderen Gruppen probeweise teilnehmen.
    Mein Bauchgefühl hat mir nach den zig anderen Hundeschulen abgeraten und ich habs dann irgendwie aufgegeben. :ka:
    Wir kommen auch ganz gut ohne klar und arbeiten lieber in unserem Tempo an uns.

    Nächste Woche ziehen wir in ein neues, größeres Büro.

    Dort gibt es auch nen Keller, den wir als Hundeparadies einrichten werden (bei 4 Bürohunden lohnt sich das) und einen Außenbereich. Werde dann von Anfang an sicherstellen, dass drinnen nur ruhig auf dem Platz gelegen wird und Actions gibt es nur draußen oder im Keller.


    In welcher Branche arbeitest du und sucht ihr Mitarbeiter? xD

    Wir waren gestern noch einmal in Sankt Peter-Ording. Timi konnte vom buddeln laufen und rumrennen nicht genug bekommen. Ab und zu musste ich ihn anleinen damit er Mal zu Ruhe kam.

    Zusätzlich ist ein Wunder geschehen, dass ansonsten Wasserscheue Tier hat sich getraut die Pfoten ins Meerwasser zu halten und nachdem der erste Schreck abgeklungen war, habe ich ihn abgeleint und er ist kamikaze durch das Wasser vor der Sandbank auf und ab geflitzt, bis er im Schlick plötzlich mit den Pfoten feststeckte und sich nicht mehr weiter traute. Trotz rufen und pfeifen meinerseits guckte er mich mit großen Augen an: :shocked:
    Ich wollte grad zur Rettung aufbrechen und ihn holen, da kam ein anderer Hund auf ihn zu gerannt und stupste ihn an, plötzlich konnte er sich doch wieder bewegen... :hust:
    Nach 3 Stunden Strand war er im Restaurant platt und hat wie immer still unterm Tisch gepennt. Danach in der Fußgängerzone war allerdings jegliche Energie und Konzentration weg und er hat mehrere Hunde und Kinder verbellt die ihm zu Nahe kamen.

    Unsere Dauerbaustelle Auto fahren wird auch besser, früher hatte er so Stress, dass er sich klitschnass gesabbert hat. Mittlerweile liegt er oft im Auto schläft zwar nicht aber er ist deutlich entspannter als früher.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Fridolin haben wir relativ früh bekommen, da war er ein gutes halbes Jahr alt und Frida haben wir nun seit einanhalb Jahren. Ich habe von dem Clickern, beruhigenden einreden, hinlassen, umdrehen, auch etwas tadeln und ablenken mit Futter schon alles probiert. All das habe ich oft begonnen, bevor sie den anderen Hund gesichtet hat. Aber sobald dieser dann uns näher kommt/ sie ihn entdeckt kann man die Aufmerksamkeit nicht mehr auf sich lenken. Selbst die tollsten Leckerlies und ihr Lieblingsspielzeug sind dann nebensächlich...

    Wie lange hast du die verschiedenen Dinge ausprobiert? Das dauert wirklich einige Zeit und ist nicht mit ein paar Versuchen erledigt. Vielleicht kannst du es auch erst mit Fridolin üben, sodass er sich nicht anstecken lässt. Ich habs selbst auch mit clickern versucht und bin doch wieder auf Leckerlies gewechselt und es klappt immer besser und wir kommen an vielen Hunden mittlerweile vorbei es hat aber einige Monate gedauert und ich fordere ein fuß laufen und anschauen. Am besten überlegst du dir was bisser ansatzweise mal geklappt hat und bleibst erst einmal konsequent bei einer Sache sonst verwirrst du dich nur selbst.

    Wie lange ist Frida denn schon bei euch und was habt ihr genau alles schon ausprobiert? Vielleicht fehlt es dir am Timing? Schon lange bevor das Gebell und Gemecker los geht, solltest du die Aufmerksamkeit der beiden bei dir haben, bspw. ein "anschau" oder "fußlaufen" oder "ruhe" Kommando und dann mit beiden vorbei laufen. Das muss allerdings erst in ruhiger Umgebung zu Haus geübt werden und ggf. musst du es anschließend auch erst einmal getrennt mit jedem Hund separat draußen üben. So lange es drinnen nicht klappt, würde ich draußen erstmal managen und den anderen Hunden bestmöglich ausweichen.

    Nach den drei Übernachtungen bei meinen Eltern ging es heute zurück mit kleinem Umweg über Sankt Peter-Ording Sonne-Buddeln-Sonne-wieder-Buddeln und Rennen war heut das letzte Tüpfelchen was Timi zur vollendeten Müdigkeit gebracht hat und er schläft nun seelig zu Hause endlich wieder in gewohnter Umgebung.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wir sind ein paar Tage bei meinen Eltern und Timi packt einige seiner bei und zu Hause schon längst abgelegten Verhaltensmuster wieder aus. :lepra:
    Nachts darf sich bitte keiner im Haus bewegen, es soll bitte Nachtruhe herrschen sonst wird gewacht und verbellt. Meine Eltern versuchen schon Nachts nicht mehr auf Klo zu müssen... :hust:
    Wenn mein Freund und ich mich bewegen ist es egal, aber bitte nicht diese anderen Personen auch wenn er sie schon eine Weile kennt.

    Am ersten Abend war er auch extrem unruhig und war sichtlich gestresst, Tag 3 ist er nun doch etwas entspannter aber bewacht hier wie nen großer jedes Geräusche was er von zu Hause nicht kennt wird verbellt und geprüft. Er findet auch schwer Ruhe wenn wir uns alle in verschiedenen Räumen befinden, zu Hause ist ihm das egal aber hier muss überall das Spitznäschen dabei sein. Wenn er zu müde und überdreht, bekommt er ne Auszeit in einem ruhigen Zimmer und ist darüber auch scheinbar sehr froh.

    Ich würde ihn auch wegjagen, vielleicht aber mal härtere Geschütze auffahren. Wurfkette entgegenschmeißen, Wasserspritze mitnehmen - sowas in die Richtung.

    Ich würde es auch mit weg-jagen versuchen je nach Situation kann es ggf. aber auch hilfreich sein ein paar billige Supermarkt Leckerli zu den Fremdhunden zu zu werfen, den eigenen Hund einsammeln und sich ohne Stress aus der Situation zu begeben. Vorallem wenn es zwei sind kann es manchmal schwierig sein beide zu verscheuchen je nachdem wie penetrant sie sind.

    Ich glaub euch geht es wie allen Ersthunde-Besitzern, der Drang alles richtig zu machen und auf viele Tips von anderen zu hören verunsichert einen nur selbst und das übertragt ihr auch auf euren Jungspund. Nur ihr kennt euren Hund und seht ihn jeden Tag und lernt nach und nach seinen Charakter kennen und lernt auch selber in welchen Situationen er deutliche Ansagen braucht oder ob er eher unsicher, unruhig oder überfordert ist. Nehmt euch Zeit genauer hinzuschauen und selbst Lösungen zu überlegen. Es ist nicht falsch etwas auszuprobieren und es auch mal wieder zu werfen wenn es bei eurem Hund nicht klappt. Viel Liebe Geduld und Verständnis :)

    Uns haben auch täglich gleiche Abläufe am Anfang geholfen, da es dann auch für den Hund halbwegs Routine war was passiert. Bspw nach Frühstück und Gassi gehts aufs Kissen\Körbchen und dann muss halt geruht werden und du kannst deinen Haushalt erledigen. Leg das Körbchen erstmal neben dich gib ihm was zu kauen und einge Tage später wenn es gut klappt schiebst es immer weiter weg oder verlässt den Raum usw. Wenn er dir immer hinterher läuft ist es auch für so einen Jungspund anstrengend und er ist ggf. überfordert. Helft ihm zur Ruhe zu kommen. Allein bleiben könnt ihr erst wieder üben wenn er auch Ruhe findet wenn ihr anwesend seit, ansonsten wird er panisch wenn sein Rudel ihn verlässt.
    Erwartet keine Wunder versucht erstmal nur ein Problem anzugehen das euch am meisten stören bspw. das auch mal Ruhe einkehrt und oft ergeben sich dann nach und nach die nächsten Trainingsschritte von selbst.