Also wir haben eine Aussi-Hündin, sie hat es generell nicht so mit anderen Hunden - was bedeutet, dass sie nicht aggressiv gegen sie ist aber sie brauch einfach keine anderen Hunde. Sie spielt auch sehr selten mal mit einem anderen Hund.
Nun haben wir innerhalb der Familie (nicht im selben Haushalt) innerhalb von 1 Jahr zwei Welpen.
Der erste Welpe (mittlerweile Junghund) Labbi-Goldi-Mix war immer sehr aufdringlich, distanzlos was natürlich meine Maya sehr genervt hat - aber da habe ich dann geschaut, dass der Welpe nicht ständig nervt. Habe also nicht Maya eingegrenzt sondern dafür gesorgt, dass sie vor dem Welpen Ruhe hatte wenn er sie genervt hat. Maya kommuniziert sehr klar und deutlich, aber wer weiß wie sie reagieren würde wenn man sie nicht vor dem nervigen Hund schützt und sie laufend gereizt wird. Mit ihm spielt sie bis heute nicht wirklich.
Der zweite Welpe (jetzt 13 Wochen alt) Berner-Appenzeller-Mix ist da viel einfacher, wenn er merkt, dass Maya keinen Bock hat und sie ihm das wirklich sehr schön und klar kommuniziert nimmt er sich zurück. Aber dennoch habe ich ein Auge darauf, dass der kleine nicht zu aufdringlich wird. Mit ihm spielt sie auch mal und das auch sehr ausgewogene Jagdspielchen - d.h. mal jagt er sie, mal sie ihn. Aber auch hier habe ich immer ein Auge darauf.
Beide Welpen/Junghunde sind größentechnisch jetzt nicht wirklich unterlegen wie ein Chi-Mix, aber wenn es blöd läuft und Maya doch so sehr gereizt wird könnte es dennoch mal blöd laufen.
Bei einem so kleinen Hund würde ich als Besitzer schauen, dass der den großen Hund nicht zu sehr reizt.
Das hat meiner Meinung nach überhaupt nix mit fehlgeleiteten Beutefangverhalten zu tun.