Beiträge von Isi73

    ich sehe das Problem hauptsächlich auch in der fehlenden Sozialisierung.

    Der Hund hat so wie du schreibst kaum was kennengelernt.

    Das bedeutet er kennt viele Umweltreize nicht, kein Leben im Haus/Wohnung etc., natürlich kann er noch einiges lernen, aber in der wichtigsten Zeit 6-12 Wochen hat er leider kaum was kennen gelernt und das kann zu Problemen führen.

    Ich weiß ja nicht ob ihr ländlich oder in der Stadt wohnt. Aber es kann sehr gut sein, dass dieser Hund in eurem Lebensumfeld total überfordert ist.

    zum Aussi möchte ich noch anmerken, dass er dann doch auch sehr viel Dreck machen kann, das ist auch zu bedenken wenn man den Hund viel mit zur Arbeit nimmt oder im Auto.

    Also ich glaub mein Chef würde sich bedanken wenn ich meine mit ins Büro nehmen würde. Sie ist zwar Menschen gegenüber sehr zugeneigt, aber wie gesagt sie ist auch ein Schmuddelmaus und bringt sehr viel Dreck mit heim. Auch das haaren ist nicht ohne - vor allem natürlich im Fellwechsel. Fellpflege ist bei ihr sehr wichtig.

    Obwohl sie laut Vorbesitzer von einem Hof stammt ist sie Pferden, Kühen etc. nicht wirklich zugetan.

    Mit meiner Aussi-Dame wärst du definitv nicht gut beraten.

    Guten Morgen,

    also bezüglich Tierschutzhund... zu was ich gerade Hundeanfängern jetzt nicht unbedingt raten würde, wäre ein Direkt-"Adoption" aus dem Ausland (meine persönliche Meinung)-

    Falls Auslandshund dann am Besten nach Hunden schauen die auf Pflegestellen in Deutschland sind und man sie dort kennenlernen, mit ihnen Spazierengehen kann etc.

    Zu Tierheimhunden, natürlich sind in TH oft auch Hunde mit nicht so schöner Vorgeschichte und mit evtl. unschönen Vorgeschichten.

    Ich kann nur von unserem TH sprechen, die kennen ihre Hunde sehr gut und beraten auch dementsprechend. Selbst auf der Homepage werden bei unserem TH die Hunde bereits mit einem Ampelsystem versehen vorgestellt.

    Wenn man Interesse an einem Hund hat und es könnte aus Sicht des TH passen, geht man ein paarmal (wie oft kommt auf den einzelnen Hund an) mit dem Hund spazieren und ihn kennen zu lernen. Sind beide Seiten der Meinung es passt, dann gibt es ein Probewohnen. Erst danach wird entschieden ob es zur Übernahme des Hundes kommt.

    Nehmt doch einfach mal Kontakt mit dem Tierheim auf, gerade einfache Hunde sind oftmals ganz schnell vermittelt und schaffen es nicht auf die Homepage.

    Bisher waren alle unsere Hunde bis auf ein Welpe Abgabehunde, entweder aus dem Tierheim oder Privatabgaben welche im TH gelandet wären.

    Ich bereue keinen einzigen Hund - auch wenn teilweise Speziallfälle dabei waren. Aber ich habe seit meiner Geburt mit Hunden zu tun.

    Gehe selbst weiterhin als Gassigänger ins Tierheim.

    Danke Dir. Ja, da gibts noch ganz andere Fälle bzw. auch viel ungeeignetere Umgebungen. Lilly hat gsd. sehr, sehr viel von der anfänglichen blinden Panik bei allem überwunden. Das, was noch da ist, ist hier einfach nicht schlimm. Sie ist zauberhaft so, wie sie ist.

    ja da hast du recht... das kann ganz schöne Ausmaße annehmen. Kenne ich auch aus eigener Erfahrung.

    Danke Phonhaus für die Erfahrungen die ihr gemacht habt und auch weiterhin macht.

    Ich denke, dass viele mit dem Begriff Deprivation nicht wirklich was anfangen können. Vor allem Hundeanfänger.

    Ich finde deine Erzählung erklärt sehr gut was bei einem Hund mit Deprivationsschaden so alles "quer" laufen kann - und Lilly ist da ja noch nichtmal ein schwerer Fall.