Beiträge von LeoniLisa

    ohje ja das klingt nach viel Spaß in der nächsten Zeit :verzweifelt: wurde die Haut nicht weiter untersucht?

    Bei uns wurde immer ein "Abstrich" der Hautstellen gemacht und mikroskopisch auf Parasiten untersucht. Da hat wahrscheinlich jeder TA eine andere Methode.

    Futterunverträglichkeiten wurden bei uns eher ausgeschlossen, da er sonst mehr mit Magen Darm Problemen reagieren würde, wie sonst auch wenn ihm mal was nicht bekommt. Da Magen/Darm/Verdauung aber nie Teil der Symptome war wurde es eher nicht als realistisch betrachtet.

    Ich bin gespannt wie es weitergeht bei euch!

    Ja ich kenne das Allermyl shampoo sowie auch das spray, das shampoo finde ich gut bei dem spray konnte ich keine große Verbesserung feststellen. Am Anfang ging es ja um die extreme Trockenheit da hat nix davon geholfen und jetzt gegen den Juckreiz auch eher nur bedingt.

    Natürlich hatte ich auch von innen nachgeholfen und es gab virbac megaderm Öl ins Futter. War schon lustig als ich da bei der Dermatologin war und ich absolut alles schon daheim in Verwendung hatte was sie vorschlagen wollte  :ugly: so ist es eben als aktives DF Mitglied, man hat schon alles daheim :pfeif: :dead:

    Finde das Thema sehr interessant, wir haben diesen Sommer auch erstmalig mit ein paar Hautproblemen zu tun und ich frage mich warum/woher das jetzt kommt. Da ich aber bisher (bevor es hier aufkam) noch von niemandem sonst was dazu gehört hatte dachte ich eher wir sind ein Einzelfall.

    Im April wurde Leo kastriert, einen Monat später war auf einmal seine komplette Bauchunterseite rot, heiss und staubtrocken. Kein Juckreiz aber eine solche extreme Trockenheit, kein Öl und keine Creme konnten etwas ausrichten, große Schuppen lösten sich ab. In unserer Klink in München waren die Dermatologen ratlos, selbst die "Koryphäe" vor Ort konnte nichts diagnostizieren außer den Verdacht dass das Desinfektionsmittel das bei der OP genutzt wurde entweder nicht vertragen wird oder den Hautmantel so angegriffen haben könnte dass nun allem Tür und Tor offen steht. Ich habe es dann im Alleingang mit Neurodermitis Produkten in den Griff bekommen, die Mittel der Klinik waren alle nicht wirklich wirksam.

    Dann war Ruhe. Bis Leo auf einmal gerötete Stellen an Außen und Innenseiten der Beine entwickelt hat die auch stark jucken. Ich dachte/denke dass er da eventuell durch gekipptes Wasser oder ähnlichem kurz davor war ein Hot Spot zu entwickeln und behandle die Stellen mit entsprechenden Shampoos und Produkten. Es ist jetzt gerade wieder besser, die Rötungen gehen zurück und er kratzt sich nur moderat bzw lässt sich leicht davon abhalten. An den Stellen ist auch das Fell ein bisschen ausgefallen.

    Was bei uns immer hilft ist zu baden, die Stellen sind nach dem baden 100 mal besser...wenn ich zwei Tage nicht bade wird es wieder schlimmer, also es wird wohl etwas von draußen sein was das hervorruft? Sobald es "abgewaschen" ist ist alles gut.
    Da muss ich aber wieder aufpassen die Haut nicht zu sehr auszutrocknen aber es hilft einfach wirklich.

    Ich habe ein bisschen das Vertrauen in die Klinik verloren und da ich es das letzte Mal im Alleingang geschafft habe (die Dermatologin was begeistert von meinem Verfahren und hat sich die Mittel notiert) schleife ich ihn ungern nochmal zum TA wieder für eine "Dermatitis/Atopie" Diagnose wo niemand weiß was genau los ist und die Mittel eh nix bringen :omg:

    Ich war letztes Jahr in einem Klostergasthof, kein Witz! :ugly:

    Es ist zum einen verboten in einem bestimmten Umkreis Raketen zu schießen und meistens liegen Kloster ja auch abseits oder erhöht auf Hügeln/Bergen. Ich habe gezielt danach gesucht und dann in der Umgebung eins gefunden das sehr abseits lag. Natürlich darf man da keinen speziell Service oder Komfort erwarten aber es war total ok und man hatte nur um 12 bisschen Schießerei in der Ferne, das war total gut aushaltbar und gleich wieder vorbei.

    Kein Vergleich zu dem tagelangen Geschieße hier in der Stadt! Ich kanns also empfehlen, man muss natürlich auf die Lage achten.

    Toller Beitrag @Czarek ! Trifft es sehr gut.

    Und das "schlimme" ist, dass vor allem die Nicht Hundehalter Gesellschaft das so zu sehen scheint, ich habe das in meiner eigenen Familie erlebt. Wenn der Hund nicht die Eigenschaften aufweist wie du sie oben beschrieben hast ist der Hund speziell, anders, problematisch aber definitiv nicht (!) wie man sich einen Hund vorstellt.

    Dass dann darauf vielleicht auch mal Rücksicht genommen werden muss und gewisse Sachen eben keine gute Idee sind oder nicht so ideal für den Hund sind wird nicht verstanden und am besten noch verurteilt. Und dass man trotzdem den Hund behält obwohl er nicht das perfekte Geschöpf ist das er doch sein sollte....tja, schon komisch.

    Zum Thema: ich liebe meinen Hund aber ein zweiter Terrier wird hier nicht wieder einziehen |) das hat aber eher mit meinem Umfeld/Alltag zu tun. Mir liegen aber auch definitiv mehr sanfte Rassen als die "mit dem Kopf durch die Wand" Exemplare.

    Wir hatten das auch schonmal sah identisch aus. Damals standen Demodex Milben im Raum, wir haben aber nie eine richtige Diagnose bekommen... Es ging von alleine wieder weg. Juckreiz war da aber moderat.

    Ich bin mir sicher, dass es dann schnell besser wird wenn der TA einen Blick drauf geworfen hat! Alles Gute!

    Ich lese auch gespannt mit und bewundere euch für euer Durchhaltevermögen! Mein Rüde ist (rassetypisch) sehr territorial und wachsam und ich muss sagen, ich mache es mir da sehr einfach :pfeif: :ugly:

    Wenn Besuch kommt empfangen wir ihn immer gemeinsam draußen ums Eck und gehen dann nach dem Begrüßen zusammen in die Wohnung -> Hund ist ruhig, kein klingeln, kein bellen, kurze Aufregung draußen beim begrüßen die aber durch das gemeinsame reingehen sofort verpufft. Drinnen ist dann stalken verboten und er wird notfalls auf einen festen Platz auf Distanz geschickt.

    Wenn Postboten/Lieferdienste etc kommen darf er melden, ich belohne ihn verbal fürs melden, mache die Tür hinter mir zum Flur zu (Babygitter ist auch praktisch) und er wartet hinter der Tür ab während ich mich kümmere. Um ihn dort ruhig zu halten kann man für jede bellfreie Sekunde großzügig Leckerchen werfen (wenn der Hund fressmotiviert ist) und der Hund hat gut mit dem aufsammeln zu tun. Beim reinkommen werfe ich ihm dann als Belohnung nochmal ein paar Leckerlis hin fürs ruhige warten und er hat so einen positiven Abschluss.

    Bei uns müsste ich wahrscheinlich jahrelang trainieren und hätte doch nie einen "entspannten" Hund der Fremde anstandslos in die Wohnung lässt, das bringt die Rasse ja schonmal irgendwie gar nicht mit. Ich gehe den einfachen Weg und fühle mich durch das draußen begrüßen auch überhaupt nicht eingeschränkt, dafür sind wir alle entspannter.

    ich habe seit zwei Jahren eine gravierte Biothane Marke und man kann alles gut lesen die sieht aus wie am ersten Tag!

    Ich finde es super dass sie nicht so laut klappern und irgendwie weicher sind. Gibt es auch in Neon Farben, das wäre beim Plüschkragen sicher auch noch besser zu sehen als Metall.

    Da kommt er nicht zurück sondern stürmt bellend zu dem Hund hin.

    Kann er auch nicht (bellend) kurz stehen bleiben? Also das Kommando kommt gar nicht zu ihm durch?

    Zurückkommen ist ja für wirklich viele Hunde nicht gut machbar in solchen Momenten, einfrieren kann da der erste Schritt in die Richtung sein.

    Das mit dem danach absitzen und Leckerchen wollen war bei uns auch so. Da hatte ich aber unbewusst auch schon eine Verhaltenskette trainiert. Leo wusste da schon, ich führ mich auf, presche hin, lasse mich dann später rufen und komme -> Keks.

    Ich glaube ich gehe von einer anderen Ausgangssituation aus bzw stelle mir das so vor (bei uns war es zumindest so).

    Man tingelt gemütlich einen Feldweg entlang, Hund ist an einer Schleppleine oder langer lockerer Leine mal vorne/hinten/neben mir. Dann taucht ein Hund auf, kommt um die Ecke oder was auch immer.
    Bei uns war es dann so (und so habe ich das jetzt vorher auch verstanden) dass der erste Impuls ist dahin zu schießen, auch an der Leine natürlich. Mir war es da zu blöd mit der Leine zu kämpfen, ihn zu mir zu hangeln, mich hinzuhangeln wie auch immer. Daher das Kommando Stop, war auch das einzige Kommando was noch funktioniert hat in der Situation - also der Hund muss das natürlich auch gut annehmen können.

    Das Stop war bei mir aber schon aufgebaut da wir das sowieso vor jeder Überquerung oder Kurve brauchen, das war natürlich eine gute Vorraussetzung. Trotzdem war der Impuls immer loszurennen, umorientieren/umdrehen/abwenden undenkbar.
    Sobald er gestoppt hat (der andere Hund wurde erstmal natürlich weiter fixiert) kam viel Lob, ich bin hin, dann Umorientierungssignal, Belohnung und vorbei.

    Wollts nur beschreiben was uns geholfen hat da sie das mit dem hinrennen erwähnt hat, war ja bei uns genauso. Bei uns ist das Thema schon lange durch aber der Ablauf ist der gleiche geblieben.