Beiträge von LeoniLisa

    Ein wirklich interessantes Thema, ich finde es auch toll und irgendwie mutig wie offen jetzt darüber hier geschrieben wird. Hut ab, ich finde das super...und wenn es nur hilft die Interessenten der "betroffenen" Rassen aufzuklären dann hat es ja schon was gebracht. Für mich hat das die gleiche Wichtigkeit wie über Jagtrieb, Schutz - oder Wachtrieb der Rassen aufzuklären.

    Ich habe auch einen so leichten Schlaf was das Wohlbefinden des Wuffs angeht (alles andere nicht :pfeif: ) dass er mich nur durch anstarren aufwecken kann und wir so noch nie in eine Situation gekommen sind dass er hätte reinmachen müssen.

    Ich wache wirklich sofort auf sobald er neben mir am Bett sitzt und mich anschaut...er schläft immer mit im Bett aber da weckt mich nichts auf, er kann sich drehen und wenden und mich auch dabei berühren, ich kriege es nicht mit.
    Aber wenn er neben dem Bett sitzt und schaut bin ich wach und auf dem Weg zum Garten in einer Sekunde :ugly:

    Er ist ja mit seinen 30 cm auch ein Kleinhund (oder nicht?) und war nach 2 Wochen stubenrein und ist es bis heute geblieben ohne jeglichen Unfall. Von den kleinen Terriern, außer Yorkie anscheinend, hört man auch nicht über derlei Probleme obwohl sie teils genauso klein sind mit kleinen Blasen usw. Der Zuchthintergrund und Zweck ist ja aber komplett anders....ich würde es also auch eher da ansiedeln als es an der Größe festzumachen.

    Der Hund verhält sich in meinen Augen völlig normal....die meisten jagdmotivierten Hunde würden sicher das gleiche Verhalten zeigen in solchen gestellten Situationen.

    CM hatte vor vielen vielen Jahren ganz am Anfang vor seinem Bekanntwerden zumindest noch das Potenzial Leuten in den USA in gewissen Bereichen die Augen zu öffnen (spazieren gehen, auslasten, eigene Körperhaltung etc) und seine Methoden waren auch schon kontrovers und oft nicht vertretbar aber längst nicht so wie der Trend der letzten Jahre zeigt.

    Es wird immer extremer und er immer verzweifelter im Gespräch zu bleiben, so wirkt es auf mich. Es ist wirklich schlimm und alle Beteiligten können einem nur leid tun. Das muss aufhören, ich hoffe langsam wird es sogar für die Amis zu viel

    @miamaus2013 das klingt gut, so hätte ich mir das auch gewünscht anstatt Haut stanzen zu lassen und danach wochenlang mit Benzin übergießen zu müssen. Aber gut....so ist das in anderen Ländern manchmal und man muss sich aktiv dagegen wehren.

    Vielleicht kann man auf den oben beschriebenen Behandlungsablauf bei einem TA vor Ort bestehen (sollte es Demodex sein), auch wenn man denen dort sicherlich in ihrer Kompetenz auf die Füße tritt. Das habe ich zumindest gefühlt aber sowieso ständig :ugly:

    Ich fühle mit euch, als wir noch in Südamerika gewohnt haben kam auch Verdacht auf Demodex bei meinem Rüden und auch wir sollten einen Monat lang mit Amitraz baden....eine total veraltete Methode, wie ich dann durchs Internet erfahren habe.

    Es ist sehr frustrierend in solchen Ländern, ich hatte mit meinem Internetwissen aus deutschen Foren und andere Quellen bereits mehr Hintergrundwissen als so manche Tierärzte dort und kam meistens schon mit der Diagnose in die Behandlung rein da waren immer alle sehr überrascht :ugly:

    Ich kann dir nur raten gezielt nach einem Dermatologen zu suchen, ich dachte lange dass es keinen bei uns gibt und habe dann doch einen gefunden. Die normalen Tierärzte in solchen Ländern haben gar keine ausreichende Ausbildung auf solchen Gebieten meiner Meinung nach.

    Ich weiß nicht wie es in Marokko ist aber in Südamerika gab es immerhin Marken wie Virbac (das Allermyl Shampoo zB) die auch Produkte führen die generell der Haut helfen können und man weiß was man bekommt. Du kannst auch über die Fütterung versuchen der Haut zu helfen, Nachtkerzenöl zB. Aber das sind nur "extras", es muss erstmal eine Diagnose her.

    Bei uns wurde für die Demodex Diagnose ein kleines Stück Haut gestanzt und untersucht. Ich bezweifle bis heute eigentlich dass es Demodex war, der Dermatologe hat das auch bezweifelt und dachte auch dass der Kollege da bei dem Hautstanz wohl was falsch interpretiert hat...

    Also keine Ahnung was es dann war, es war dann irgendwann nachdem wir alle komischen Badegeschichten und Medikamente abgesetzt hatten weg.

    Hat hier jemand Erfahrung mit dem Material Samt in Kombination mit Hund?

    Ich habe mich in ein Sofa aus Samt verliebt :cuinlove: und lese gerade, dass es nicht so empfindlich ist wie man denkt mit Tieren. Sie schreiben leicht zu reinigen und gut zu enthaaren....es gibt ja sogar auch Hundebetten aus Samt. Das würde dann ja auch gar keinen Sinn machen wenn das so schnell katastrophal aussehen würde oder?

    Mein JRT haart normal/wenig und ist ein ziemlich "sauberer" Wuff, er liegt brav mit mir am Sofa also es muss keinen Extrembelastungen standhalten außer eben rauf und runter hüpfen und liegen. Ich will das Soooofaaaaaaaaaa

    Ich verstehe was du meinst, manche Hunde haben einfach gar kein Bedürfnis in der Nähe zu bleiben - so scheint es zumindest. Sie wirken so selbstständig und neugierig als bräuchten sie einen bzw unsere direkte Nähe nicht. Sie sind gerne vorne dabei und neigen dann natürlich eher dazu zu ziehen und zu zerren wenn es nicht schnell genug geht.

    Andere wiederum brauchen vielleicht mehr Anleitung und fühlen sich sicherer bei einem, warum sollten sie also an der Leine wegzerren das wäre ja auch konträr zu dem was sie möchten. Ich gehe da konform mit dir, dass es da Neigungen gibt je nach Charakter das glaube ich auch. Trainieren kann man natürlich alles, in diesem Thread geht es jetzt ja aber um die Tendenz der Leinenführigkeit je nach Charakter.

    Ich glaube, dass viele dieser "nach vorne" Hunde total überfordert sind und aus Unsicherheit meinen alles vorne abchecken zu müssen und deswegen ziehen.

    Leo ist zB so, je unsicherer er ist desto starrer rennt er vorneweg und hat alles im Blick - er ist dabei aber angespannt, er denkt dann offensichtlich, dass er vorne abklären muss wer oder was da so kommt. Sobald ich ihn neben mich beordere ist er viel entspannter, zieht nicht mehr und läuft gemütlich neben mir her. Die Ohren gehen zurück und der ganze Körper entspannt sich.

    Ich muss das aktiv einfordern, von alleine kommt er manchmal nicht drauf und er würde vorne gestresst in der Leine hängen, Ohren auf "Alarm" und er neigt dann auch mehr zum pöbeln etc. Er ist also eigentlich schon leinenführig aber vergisst das gerne mal in seiner Unsicherheit bzw in seinem Umgang damit alles nach vorne zu lösen.