Beiträge von LeoniLisa

    da OT im Spoiler, die lieben Familien :ugly:

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    @Cookie0305 du hast so recht. Es geht sogar so weit dass solche Diskussionen bei uns in der Familie schon oft fast zum Eklat geführt haben. Wir waren vor den Hunden eine sehr harmonische Familie, alles konnte besprochen werden und Streit gab es eigentlich nie...seit wir Hunde haben ist das ähhmmm anders Niemand sonst hatte bisher Hunde aber alle wissen auf einmal besser über ihr Verhalten und Körpersprache Bescheid alles klar.

    Selbst meine Mutter meinte mal halb im Scherz "oh gott, wie wird das erst wenn Enkelkinder da sind?" tja das hätte so keiner gedacht.

    Ich finde es echt toll wie viele hier jetzt die ganze Streichelei überdenken bzw versuchen es für ihren Hund am besten zu gestalten =)

    Ich habe zwar schon ganz viel am Umgang geändert und finde wir fahren ganz gut so damit aber man fällt doch wieder in altes Verhalten zurück, einfach weil es so "menschlich" ist sich über einen wedelnd ankommenden Hund zu freuen oder ihm die Schnute zu knutschen (das liebe ich zB :ops: ) und man sich manchmal echt zusammenreißen muss es nicht zu tun.

    Da muss ich mir auch regelmäßig wieder an die Nase fassen. Und verbessern kann man immer, das was flying-paws angeregt hat lässt sich ja auf ganz viele Alltagssituationen übertragen. Vor allem in den Familien und Freundeskreisen wird es oft schwierig finde ich was streicheln, Kontakt und Aufmerksamkeit geben anbelangt...oft ein Kampf gegen Windmühlen :ugly:

    ich freu mich für euch, den gleichen "Weg zur Erkenntnis" haben wir auch durch und es hilft wirklich den Hund besser zu beobachten und zu verstehen!

    Bei uns ist es auch so, dass manchmal wirklich lange streicheln genossen werden kann und manchmal nicht. Wobei ich da sogar auf noch mehr Beschwichtigungs Signale eingehe mittlerweile.. Wenn ich zb länger streichle und Hund fängt dann an wiederholt zu gähnen dann lasse ich es auch und denke es ist eine weitere Art zu sagen, danke aber jetzt reicht es dann langsam wieder.

    Mir ist es wichtig den feinen Signalen Gehör zu schenken damit er nicht mal "deutlicher" werden muss. Und ja, ich würde ihn gerne mehr streicheln weil ICH das gerne mag..Aber gut, ich richte mich nach ihm und so wurde es auch mit de Jahren immer mehr und intensiver von ihm aus

    mein Rüde prescht auch wedelnd auf mich zu, aber grabbelnde Hände nutzt er dann eben auch nur als Ventil um die Aufregung loszuwerden :D deswegen gehe ich einfach auf seine Höhe, lasse ihn wuseln und sage ihm ruhig wie fein er allein war etc aber meine Hände machen eifnach nix dabei und er fühlt sich deutlich wohler...

    Auch meine Eltern haben gelernt dass er zwar gerne bei ihnen liegt aber nicht unbedingt gestreichelt werden mag. Meistens geht er dann einfach (finden sie schade) oder bei hoher Aufregung kaut er die Hände eben an. Also sage ich allen geniesst es dass er bei euch liegt und wenn das so bleiben soll dann ignoriert ihn da einfach und streichelt kurz oder gar nicht =) funktioniert ganz gut bei uns

    Bei uns ist das genauso und ich habe das seit Welpentagen als ein sehr nettes "bitte lass mich" interpretiert. Mein Rüde wird generell nur gerne von mir gestreichelt und auch nur in absolut entspannten Situationen (abends auf dem Sofa zB). Sobald Dynamik, Aufregung, Stress dabei ist erträgt er keine Hände an sich und reagiert mit auf ihnen rumkauen darauf, je nach Level auch mal nicht mehr so sanft.

    Die Situation wenn ich nach Hause komme habe ich ganz anders gelöst, für meine Begriffe viel besser für uns. Ich knie mich einfach ruhig hin und verschränke die Arme oder halte sie ruhig auf meinen Beinen. Ich spreche gar nicht oder ganz leise mit ihm, lasse ihn herkommen wenn er will und meistens streicht er mir kurz um die Beine (wie eine Katze). Meine Hände bleiben von ihm weg und bewegen sich nicht. Das alles dauert eine Minute und ich mache das auch nicht immer. Manchmal komme ich auch rein und beachte ihn gar nicht aber wenn ich "Hallo" sage dann so wie oben beschrieben eine Minute lang und dann geht jeder seines Weges. Der Stress ist da schonmal bei uns komplett raus und es ist ein kurzer inniger Moment den ich persönlich schön finde.

    Für Besuch daheim würde ich entweder die Anweisung "komplett ignorieren" geben oder eben vielleicht mal testen wie es ist wenn die Leute kurz ruhig zum Hund runterknien, damit deine Maus nicht hochhüpft und sich ruhig beschnüffeln lassen. Defintitiv keine Streichelversuche, die Hände bleiben unbewegt und ohne Interaktion. Du kannst testen ob das so angenehmer für alle abläuft oder ob komplett ignorieren besser ist für sie.

    Sie kann ja weiterhin kuscheln und bekuschelt werden aber sobald sie anfängt zu knibbeln würde ich persönlich die Hände sofort so wegnehmen dass sie nicht mehr hinkommt und einerseits eben auch die Interaktion mit den Händen einstellen. Ich denke es ist eine Unsicherheit beim Kontakt dabei die sie so kompensiert, vielleicht entspannt es sie wenn sie merkt dass sie auch "einfach so" dabeiliegen kann ohne begrabbelt zu werden. So ist das bei meinem Rüden, er liebt kontaktliegen und nah am Körper sein aber grabbelnde Hände findet er gruselig

    Ich persönlich suche einfach die Stöcke für meinen Hund aus die er dann tragen oder apportieren darf...Sehr dick und groß für sein kleines Mäulchen, abgerundete Enden, keine poröse/spreißelige Oberfläche und da finde ich immer welche die für meine Kriterien passen. Er ist aber auch kein wilder Welpe/Junghund mehr und ich kenne ihn und sein Spielverhalten.

    Ich kann mir ehrlich gesgat beim besten Willen nicht vorstellen wie er sich mit solchen dicken "Knüppeln" was spießen oder sonstwie verletzen können soll.Zum spießen oder reinrammen gehören ja schonmal irgendwie spitze Enden und dass man das vermeiden sollte ist ja klar. Das wäre ungefähr so wie sich als Mensch Sorgen zu machen sich einen dicken stumpfen Holzblock in den Hals zu spießen. Ich persönlich will mir da keine unnötige Panik machen und lasse ihm gerne die Freude an passenden Stöcken für ein paar Minuten.

    @Tatuzita nein bisher noch nicht, wir haben aber diese extrem verzweifelte Verfressenheit plus Zunahme erst seit ein paar Monaten.

    Ich stelle mir unter Zellulose immer eine durchsichtige wabbelnde geschmacklose Masse vor die ich dann unter das Futter panschen muss wie Gelatine oder so, da vergehts mir irgendwie....aber ja, es wird ja oft empfohlen und ich habe mich noch nicht richtig damit auseinander gesetzt!

    Hast du oder sonst hier jemand das daheim und in Gebrauch?

    @FenyasLove xD ja irgendwie typisch scheint diese viele Haut um den Hals rum schon zu sein bei den JRTs aber bei Leo wird das dann wirklich eine dicke große Rolle wenn er zu viel drauf hat.

    Sei froh! Ich hätte gerne mal einen Hund der einfach normal fressen darf ohne dass das Gewicht gleich wieder nach oben schnellt.

    Und vor allem bei den kleinen Hunden, meine Güte sie fressen doch eh schon gefühlt "nichts" und dann ist das auch noch zu viel :hilfe: wenn es mal einen Leckerliregen gab der fürs Training notwendig war dann ist die Tagesration sofort aufgebraucht und man hat einen beleidigten Hund daheim sitzen....ich denke auch wer kann weil Hund es auch mag könnte bei den Leckerli auf Karotte und co umsteigen.

    @Lauretti hihi ja der Speckhals :herzen1: :ugly:

    Achja Nachtrag:

    Leo hat immer seinen typischen muskulösen JRT Hintern und ist gut bemuskelt mit sichtbarer Taille, man merkt auch immer seine Rippen beim drüberstreichen. Aber er bekommt einen Speckhals und Nacken wenn er zunimmt :ugly: da sehe ich dann eine kleine Rolle hinterm Halsband.

    Wenn ich ihm mehr zu fressen gebe ist draußen alles uninteressant und auch die Bettelei hört dann auf. Er ist dann also definitiv zufrieden und nicht so verzweifelt auf Suche wie jetzt auf Diät :dead: er tut mir wirklich leid.

    Er ist genauso aktiv und viel unterwegs am Tag wie vor der Kastra da kann ich auch in meinem normalen Alltag kaum mehr aufstocken zeitlich. Das Gewicht hält sich so hartnäckig, früher ging alles schneller wieder runter aber jetzt sitzt es einfach :xface:

    Wir müssen uns auch einreihen...Leos Idealgewicht ist um die 8 Kilo, seit der Kastration wiegt er aber um die 9 Kilo (eher 9,5) und er hat ein wirklich extremes Fressverlangen entwickelt.

    Irgendwie verfressen war er immer schon, das hat jetzt aber leider nochmal völlig neue Ausmaße angenommen. Er reißt mir verzweifelt jedes Leckerli aus der Hand und kann sich überhaupt nicht mehr beherrschen wenn es irgendwo was fressbares gibt. Er bettelt mittlerweile sogar schon bei Fremden, das hätte er früher nie gemacht :omg:
    Er tut mir einfach Leid, er scheint wirklich konstant großen Hunger zu haben....Schilddrüse wird nochmal im Dezember gecheckt aber ich befürchte, dass das ab jetzt einfach so ist.

    Ich will mich nicht bei den Leuten mit den dicken kastrierten Hunden einreihen wo man jetzt einfach "nichts mehr dagegen machen kann" |) wobei ich ehrlich gesagt langsam verstehen kann, dass es für manche wirklich ein großes Problem ist das Gewicht wieder runterzubekommen.

    Ich füttere sowieso mit wenig Fettgehalt und habe die Mengen reduziert. Ich belohne weniger mit Leckerli und spare mir das für besonders super gemachtes Verhalten auf...der Rest wird nur noch verbal belohnt.
    Nachmittags gibt es all you can eat Karotten und Salatgurken um uns über den Tag zu bringen bis es Abendessen gibt.

    Es ist wirklich schwierig wenn der Hund den ganzen Tag verzweifelt hungrig wirkt..ich habe auch schon über Futterzellulose nachgedacht.