Ein Welpe im Büro ist meiner Meinung nach die einfachste Version, einen Hund an sowas zu gewöhnen. Was tut denn ein Welpe so? 22 Stunden schlafen, fressen, kurze Pinkelpausen, maximal am Kauknochen/Spielzeug nagen. Das war's.Aber da ein Welpe ja in diesem Fall nicht in Frage kommt, würde ich vorschlagen, sich mal zu informieren ob vielleicht ein Hund aus Privatabgabe über seinen Zuchtverein in Frage käme. Die Züchter kennen ihre Hunde und können dir genau sagen ob dieser Hund zu deinen Bedürfnissen passt oder nicht.
Du bist Lehrerin, nicht?
Dann kann ich dir versichern, in den meisten Büros wäre ein Welpe absolut nicht gerne gesehen. Das kannst du nicht mit Newton vergleichen, den du zum pädagogischen Begleithund ausbildest. Klar war es da wichtig, dass er von Anfang an dabei ist, um sich an die Situation und seinen späteren "Job" zu gewöhnen.
Aber wie willst du das im Büro mit einem Welpi machen? Da ist es in wohl 90 Prozent der Fälle nämlich nicht möglich, alle 2 Stunden mit dem Hund rauszulaufen. Mein Chef würde meiner Mutter was Schönes erzählen, wenn sie mit einem nicht stubenreinen Hund im Büro antanzen würde.
Außerdem bleibt der Welpe ja nicht ewig Welpe. Der entwickelt sich weiter zu einem ungestümen, lebhaften Junghund, der vielleicht versucht, in unbeobachteten Momenten was kaputtzumachen oder eben irgendwas anderes Blödes anstellt, weil er mit seinen 6 Monaten halt noch nicht perfekt erzogen ist.
Warum sollte das mit einem Welpen einfacher sein als mit einem souveränen, ruhigen erwachsenen Hund, der den Arbeitstag zum Großteil verschläft?
Klar, Welpen schlafen auch viel, aber wie gesagt, die müssen auch öfter Pipi. Und es bleibt die Frage, ob neben dem Tag im Büro dann in der Freizeit noch genügend Zeit ist, den Welpen zu sozialisieren, ihn an verschiedene Alltagssituationen zu gewöhnen, ihn zu erziehen...
Das ist mit dem Lehrerdasein (studiere selbst Lehramt) einfach nicht zu vergleichen.