Mein Rex kam als Junghund aus dem Tierschutz ohne negative Vorerfahrungen zu mir. Alleinebleiben habe ich relativ, aber nicht übertrieben, kleinschrittig aufgebaut und es war für ihn kein Problem. Der war damit einfach eine coole Socke und hatte dieses Urvertrauen, dass alles gut wird und ich immer wiederkomme.
Jasmins Junghundezeit war bei ihrem Einzug mit 3,5 Jahren bereits vorbei, sie hatte negative Vorerfahrungen gesammelt als Beschlagnahmung aus dem Auslandstierschutz - und Alleinebleiben war und ist für sie schwierig. Mit zweitem Hund geht es mittlerweile für eine kurze Zeitspanne, aber tiefenentspannt wird sie dabei nie sein. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass das für sie so problematisch sein könnte, aber gerade deshalb war ich anfangs eigentlich auch bei ihr entspannt - an mir und einem "komischen" Verhalten meinerseits liegt das bei ihr also nicht (schwingt ja oft irgendwie mit, dass man da als Mensch was falsch gemacht haben muss oder sich innerlich zu sehr stresst...)
Pippa ist auch aus dem Tierschutz aus so ner Hoarding/Vermehrerei-Geschichte, aber sie war wohl doch mindestens 3 Monate im Tierheim und hatte da ja nicht ständig einen Menschen verfügbar und die ersten Lebensmonate vermutlich auch nicht, jedenfalls scheint mir die beim Alleinebleiben auch eher Typ Rex zu sein als Typ Jasmin. Bis jetzt war das Maximum, was sie alleinegeblieben ist zusammen mit Jasmin, wahrscheinlich so etwa 2 Stunden.
Ich möchte ihr aber gerne noch beibringen, unabhängig von Jasmin etwas alleine zu bleiben. Ist im Moment bisschen schwierig in den Alltag einzubauen, aber ich denke, das kriegen wir noch hin.