Beiträge von tinybutmighty

    Pippa ist seit So[tt]nntag/Montag in den Stehtagen und ich hätte nicht gedacht, dass das Kleinteil sich schon so dermaßen schamlos anbietet :rolling_on_the_floor_laughing: Die arme Jasmin muss auf ihre alten Tage, wenn's nach Pippa geht, noch zum richtigen Hengst werden :grinning_squinting_face:

    Gestern hatte ich einen kastrierten Sitterrüden da, der Größenunterschied zwischen dem und Pippa ist echt ordentlich, und der Arme musste sich in Zurückhaltung üben, während sie vor ihm rumkugelte und flirtete wie wild :hear_no_evil_monkey: Am Ende hab ich ihr eine Auszeit auf der Loggia verpasst, damit alle mal schlafen konnten :upside_down_face:

    Ich würde den Aussiewelpen, wenn du das Verhalten zurzeit noch nicht abgebrochen kriegst, auf jeden Fall nur angeleint in den Dunstkreis des Chihuahuas kommen lassen. Da darf einfach kein direkter Kontakt zwischen den Hunden stattfinden einstweilen.

    Gerade bei einem Aussie wäre es mir als Halter sehr wichtig zu lernen, wie ich unerwünschtes Verhalten abbrechen und nachhaltig unterbinden kann - die Rasse braucht da einfach Konsequenz und eine klare, souveräne Führung. Die rassetypischen Eigenschaften sind dir bewusst?

    Innerhalb kürzester Zeit ist Pippa zum tiefenentspannten Bürohund geworden.

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    Es ist deine Aufgabe als Besitzerin, den Chihuahua zu schützen. Für den ist das nämlich nicht nur nervig, sondern wirklich, wirklich massiv beängstigend. Stell dir mal vor, du wohnst plötzlich mit einem dir völlig unbekannten Riesen zusammen, der immer wieder einfach so zu dir hingeschossen kommt, dich kneift, dir hinterherläuft, dich anschreit etc. Dein Sicherheitsgefühl wäre wahrscheinlich sehr bald schon futsch und du hättest dauerhaft schlimmen Stress.

    So geht es deiner Althündin gerade. Der Welpe war nicht ihre Entscheidung und es ist nicht ihre Verantwortung, den zu erziehen bzw. zurechtzuweisen. Das musst du als Mensch machen. Und zwar sehr klar, deutlich und nachdrücklich, wenn erforderlich.

    Interessanter Artikel zu den temperaturmäßigen Auswirkungen der Klimakrise auf Österreich:

    https://orf.at/stories/3367922/

    "An vielen Stationen wurden so viele Tropennächte, also Nächte mit einem Tiefstwert über 20 Grad, gemessen wie nie zuvor, etwa in Wien, Eisenstadt, St. Pölten, Linz und Graz. Die Wiener Innenstadt wird mit Ende August mit 46 Tropennächten im Sommer einen neuen Höchstwert erreichen. Nach der beispiellosen Serie an überdurchschnittlich oder sogar rekordwarmen Monaten ist es übrigens nahezu sicher, dass auch das gesamte Jahr 2024 das wärmste seit Messbeginn werden wird."

    Ich freu mich so darauf, im Herbst mal wieder mit Jasmin trailen zu können. Wir haben hier ja einfach nur Hitze, Hitze, Hitze, selbst am Abend ist es oft mit um bzw über 30 Grad noch zu heiß für Trainings... Die Trainerin sagt immer wieder Termine ab, weil es einfach nicht zumutbare wäre sowohl für die Menschen als auch für die Hunde.

    Ich hätte es diesen Sommer so und so nicht regelmäßig zum Trailen geschafft, aber ich hoffe, ab Herbst kann ich dann doch wieder halbwegs regelmäßig dabei sein.

    Mein Rex kam als Junghund aus dem Tierschutz ohne negative Vorerfahrungen zu mir. Alleinebleiben habe ich relativ, aber nicht übertrieben, kleinschrittig aufgebaut und es war für ihn kein Problem. Der war damit einfach eine coole Socke und hatte dieses Urvertrauen, dass alles gut wird und ich immer wiederkomme.

    Jasmins Junghundezeit war bei ihrem Einzug mit 3,5 Jahren bereits vorbei, sie hatte negative Vorerfahrungen gesammelt als Beschlagnahmung aus dem Auslandstierschutz - und Alleinebleiben war und ist für sie schwierig. Mit zweitem Hund geht es mittlerweile für eine kurze Zeitspanne, aber tiefenentspannt wird sie dabei nie sein. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass das für sie so problematisch sein könnte, aber gerade deshalb war ich anfangs eigentlich auch bei ihr entspannt - an mir und einem "komischen" Verhalten meinerseits liegt das bei ihr also nicht (schwingt ja oft irgendwie mit, dass man da als Mensch was falsch gemacht haben muss oder sich innerlich zu sehr stresst...)

    Pippa ist auch aus dem Tierschutz aus so ner Hoarding/Vermehrerei-Geschichte, aber sie war wohl doch mindestens 3 Monate im Tierheim und hatte da ja nicht ständig einen Menschen verfügbar und die ersten Lebensmonate vermutlich auch nicht, jedenfalls scheint mir die beim Alleinebleiben auch eher Typ Rex zu sein als Typ Jasmin. Bis jetzt war das Maximum, was sie alleinegeblieben ist zusammen mit Jasmin, wahrscheinlich so etwa 2 Stunden.

    Ich möchte ihr aber gerne noch beibringen, unabhängig von Jasmin etwas alleine zu bleiben. Ist im Moment bisschen schwierig in den Alltag einzubauen, aber ich denke, das kriegen wir noch hin.