Beiträge von tinybutmighty

    Ich mach an Rex' Fell ja so ziemlich gar nichts :lol: Nur baden muss er ab und zu, da er sich ja liebend gern in Stinkezeugs wälzt.


    Rex ist heute Früh im Park von einem Terrier attackiert worden... war das erste Mal für mich, dass ich einen fremden Hund mit der Leine schlagen musste, aber immerhin hat er dann wirklich abgelassen. Der Besitzer war auch "toll", hat sich nicht mal entschuldigt oder nach Rexos Wohlergehen erkundigt... ich hab ihm dann auch gesagt, dass man normalerweise schon nachfragt, ob der andere Hund verletzt ist.
    Irgendwie haben wir momentan kein Glück auf unseren Gassirunden, erst letzten Donnerstag hat sich ja ein irrer Jagdhund auf Rex gestürzt.

    Zum Glück hat Rex irgendwie immer das Glück, dass er mit dem Schrecken davonkommt. Schüttelt sich einmal kurz ab und will wenige Minuten später schon zum nächsten Hund hin, als wäre nix gewesen :tropf:

    Zum letzten Punkt deines letzten Beitrags: Doch, Hunde schlafen schon relativ viel :) Sie haben ein Ruhebedürfnis von etwa 18 Stunden am Tag.
    Natürlich sind sie nicht täglich 18 Stunden im Tiefschlaf, aber sie ruhen und dösen über den Tag verteilt schon einige Stunden, wenn man sie lässt. Aber natürlich müsste dein Mann auch bereit sein, mit dem Hund rauszugehen, wenn du mal verhindert bist.

    D

    Wie oft kann man denn einen Hund vor der Adoption besuchen? Oder wie oft sollte man es machen? Das Kerlchen sollte ja schon etwas Vertrauen gefasst haben.
    Damit ich weiß, wie viele Wochen im voraus die aktive Suche los geht.
    Bin aktuell nur im Internet mal am schauen gewesen. Ich glaube nämlich das es mir das Herz brechen würde, wenn ich jetzt DEN Hund sehen würde und kann ihn dann nicht ein Zuhause schenken. Aber solange ich noch Vollzeit arbeite geht das definitiv nicht.

    Das kommt immer sehr aufs TH an, was da möglich und gewünscht ist. Ich würde daher bei jedem einzelnen Tierheim nachfragen, das für euch in Betracht kommt.
    Bei uns war es z.B. so, dass der Hund erst in 2 Wochen einziehen sollte, wir aber schon ins TH fuhren, um uns umzusehen. Und dann ging es uns eben so, dass wir DEN Hund sahen und wussten, den wollen wir unbedingt! Im TH hieß es dann aber, so ein unkomplizierter junger Hund sei schnell vermittelt und sie würden ihn nicht für uns "reservieren" - auch nicht für wenige Tage. Also mussten wir ihn dann gleich mitnehmen, was uns zum Glück möglich war.

    Zu früh würde ich darum, wenn ihr eh einen unkomplizierten Hund wollt, nicht unbedingt gucken. Es gibt aber auch TH, die sich generell freuen, wenn Interessenten mehrmals zum jeweiligen Hund kommen.


    Ich hätte echt nicht gedacht, dass man davon genervt sein kann, dass jemand seinen Hund daran hindert, ungehorsam zu sein oder andere Menschen/Hunde zu belästigen. Aber anscheinend lernt man nie aus :ka:

    Ich denke, das Problem liegt hier darin, dass die User unterschiedliche Vorstellungen von dem Gebiet haben werden, in dem sich die TE mit ihrem Hund aufhält. Im Titel schrieb sie noch "Freilauffläche", was zumindest für mich eine explizit als solche ausgewiesene Hundewiese bedeutet. Und ich persönlich finde das zwar nicht schlimm, wenn da auch mal ein Hund mit Schleppleine läuft, sofern es eine größere Fläche ist, aber ganz wegleugnen kann man halt auch nicht, dass eine gewisse Verletzungsgefahr besteht. Und dass ein Hund sich auf einer Hundewiese, auf der es nun mal üblich ist, dass Hunde einfach aufeinander zugehen, mal auf den Schleppleinen-Hund zubewegen kann und es dann evtl. aufgrund der Schlepp zu einer doofen Situation kommt, ist halt durchaus möglich.

    Aber scheinbar geht es ihr ja gar nicht um eine richtige Freilauffläche, sondern um einen Park. Und in einem Park kann das meiner Ansicht nach wirklich jeder so halten, wie er möchte. Wir sind im größeren Park hier auch öfters mit der Schleppleine unterwegs und fürs Spielen leine ich Rex ggf. eben ab. Warum andere Hundebesitzer mit dem Verhalten der TE in einem scheinbar ganz normalen Park Probleme haben, verstehe ich auch nicht.

    Ich finde, eure Situation klingt doch eigentlich sehr "hunde-tauglich".

    Von einem Welpen würde ich aber auch eher abraten. Kann zwar auch mit zwei kleinen Kindern gutgehen, aber Welpen sind schon sehr anstrengend und nehmen viel Zeit in Anspruch und müssen anfangs ja auch alle 2 bis 3 Stunden nach draußen - wenn man dann alleine zuhause ist mit Welpi und den kleinen Kids, kann das schon sehr stressig werden. Auch für das Alleinebleiben bräuchtet ihr dann vermutlich einen Plan B, sollte der Welpe nach 3 Monaten noch nicht die paar Stunden zuhause bleiben können. Bei einem erwachsenen Hund könnte dies zwar auch passieren, aber meist ist es einfacher, eine Betreuung für einen erwachsenen Hund zu finden als für einen Welpen. Und die Chance, dass er nach 3 Monaten die Zeit allein bleiben kann, ist besser beim Erwachsenen.

    Meine erste Anlaufstelle an eurer Stelle wäre ja das Tierheim. Ihr müsst halt einplanen, evtl. öfters hinzugehen oder nachzufragen (vllt. könnt ihr euch auch auf eine Art Interessentenliste setzen lassen), denn unkomplizierte Abgabehunde sind meist sehr schnell wieder vermittelt und scheinen somit teils gar nicht auf den Tierheim-Homepages auf. Tatsächlich aber landen immer wieder Hunde im Tierheim, die wirklich nett und alltagstauglich sind und nur Pech hatten - weil ihre Vorbesitzer sich getrennt haben und keiner von ihnen allein den Hund versorgen kann, weil Umzug in eine Wohnung, wo Hundehaltung nicht erlaubt etc.
    Meinen Hund hab ich mit knapp 6 Monaten aus dem Tierheim bekommen, ein ganz unkompliziertes Kerlchen =)
    Aushänge und Inserate sind eine weitere Möglichkeit. Gerade bei Online-Inseraten wäre ich zwar sehr vorsichtig, aber grundsätzlich, wenn man den Eindruck hat, es geht alles mit "rechten Dingen" zu, würde ich mir auch einen Hund aus den Kleinanzeigen nehmen. Es kommt bei erwachsenen Hunden ohnehin seltener vor als bei Welpen, dass was "Krummes" dahintersteckt.

    Oder ihr überlegt, welche Rasse zu euch passen könnte, und guckt dann auf Notseiten für Hunde dieser Rasse nach aktuellen Vermittlungshunden, z.B. auf diesen "Rasse XY (müsst eben die Rasse eingeben, die ihr gerne hättet) in Not".

    Ich würde mich an eurer Stelle aber weniger auf die Rasse festlegen als darauf, dass der Hund die gewünschten Eigenschaften mitbringt. Ich glaube, ihr wollt einfach einen unkomplizierten Mitlauf-Hund, von einem "Arbeitsjunkie" würde ich da abraten.

    Wir haben ja auch eine Biotonne ohne Schlaufe, und bisher hat sich noch nie ein Hund verheddert :???: Eher bei denen die noch eine Handschlaufe dran haben.

    Hier bei uns auf den Wiesen, regt sich niemand darüber auf.

    Die Wiesen sind aber vermutlich keine explizit ausgewiesene Freilaufflächen für Hunde, oder?


    Wenn es sich, wie die TE schildert, tatsächlich bloß um einen Park handelt, in dem keine Leinenpflicht herrscht, sehe ich kein Problem darin, die Schleppleine dran zu lassen.
    Was anderes wäre eine wirklich als solche explizit ausgewiesene Hundewiese. Ich persönlich fände es nicht unbedingt schlimm, wenn dort ein Hund mit Schlepp läuft - solange man nicht erwartet, dass alle anderen Hundebesitzer dann ihre Hunde zurückrufen oder bei sich behalten und wütend reagiert, wenn ein Hund doch mal zum angeleinten Artgenossen hinläuft. Aber das scheint die TE ja nicht zu tun.

    Ich vermute auch, die anderen Hundebesitzer fürchten eine Verletzungsgefahr? Und so ganz von der Hand zu weisen ist dieses Argument natürlich nicht - allerdings würde es meiner Meinung nach eben nur auf einer richtigen Freilauffläche/Hundewiese gerechtfertigt sein, sich darüber aufzuregen.

    In einem Park, in dem ich einfach mit meinem Hund rumspaziere, geht es die anderen doch nichts an, ob mein Hund an der Schleppleine ist oder nicht. Wer keinen Kontakt zum Schleppi-Hund will, muss ihn dann ja nicht zulassen.

    Als ich mal mit Rex draußen war, war er sehr erregt da wohl in der Nähe eine läufige Hündin ausgeführt worden war. Sah man ihm dann halt aich körperlich an^^

    Da fragte ein kleines Kind seine Mutter: "Schau mal Mama, hat der Hund da eine Verletzung?"
    Die arme Mama in Erklärungsnöten^^

    Mein Hund macht das auch manchmal. Der setzt sich dann einfach hin und guckt. Gründe dafür sind unterschiedlich, ein paar Mal hat er das z.B. schon gemacht, wenn er sich gesundheitlich wohl gerade nicht so gut fühlte. Er macht es aber auch mal, wenn er eine bestimmte Strecke einfach nicht gehen möchte. Bei ihm hilft dann meist freundliches Auffordern und ja, ab und zu locke ich ihn auch weiter :pfeif: Wobei ich da immer aufpassen muss, dass er es dann nicht absichtlich macht um was abzustauben :p

    Dein Hund ist ja noch sehr jung, ist er vllt. müde oder könnte er überfordert sein mit all den Eindrücken? Mein Hund zog hier ein, als er fast 6 Monate alt war, und hatte noch die "von-zuhause-weggeh-sperre". Vielleicht lag es aber auch daran, dass er davor woanders gelebt hatte. Jedenfalls wollte er zunächst nur die Straße rauf und runter oder in den Park gehen, sich weiter von zuhause zu entfernen, fand er damals doof. Das legte sich innerhalb einiger Wochen dnan.

    Ich rate dir auch noch mal von einem Welpen ab.
    Zu einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim kann man doch eine genauso enge Bindung aufbauen.
    Außerdem ist es wirklich nicht so einfach, mit Vollzeitjob einem Welpen gerecht zu werden. Deine Oma wird ihn, wenn er mal in die Pubertät kommt und einer größeren, kräftigeren, anspruchsvolleren RAsse angehört, höchstwahrscheinlich auch nicht mehr so gut händeln können und es ist nicht gesagt, dass der Hund dann bereits zuverlässig stubenrein ist und das Alleinebleiben so weit beherrscht, dass du ihn in deiner Wohnung lassen kannst.
    Und die Frage ist ja auch, ob deine Oma mit Hunden Erfahrung hat und fit genug ist für einen jungen Hund, der anfangs alle 2 Stunden nach draußen muss und der nur Unfug im Kopf hat.


    Ich gehöre übrigens nicht zu denen, die der Meinung sind, ein psychisch erkrankter Mensch könne einem Hund keinesfalls gerecht werden. Ich bin aber der Meinung, gerade dann, wenn man weiß, dass man psychisch belastet ist, sollte man sich die Hundehaltung nicht zu romantisch vorstellen, sondern ganz, ganz ehrlich zu sich selbst sein. Und: Es braucht ein gutes Betreuungsnetzwerk, sollte es dir mal wieder schlechter gehen.

    Ich würde dir wirklich eher zu einem unkomplizierten Begleithund raten, nicht zu einem "Arbeitstier" mit Wach- und Schutztrieb und weiß Gott was. So findet sich nämlich auf jeden Fall leichter eine zuverlässige Betreuung und es ist dann auch einfacher, den hündischen Bedürfnissen gerecht zu werden.

    Hier in Wien sehe ich derzeit nach wie vor viele Labrador Retriever, Vizslas in Hülle und Fülle, Französische Bulldoggen, Weimaraner auch des öfteren mal.

    Bichons sieht man auch sehr häufig und bei den kleineren Pudelvarianten hab ich auch ein wenig den Eindruck, die werden wieder moderner.

    Chihuahuas sieht man auch sehr häufig.

    Ansonsten auch viele Auslandshunde.