Die Frage ist zudem auch, wie es dem Sheltie damit geht, ständig in der Nähe eines Hundes zu sein, der ihn schreddern möchte. Selbst im Gitterkennel wird der den Mali ja riechen und wahrnehmen, ich stelle mir das sehr belastend für den Sheltie vor. Meine Hunde würden es jedenfalls schrecklich finden, wenn ein ihnen so derart nicht wohlgesonnener Artgenosse immer wieder um sie rum wäre.
Beiträge von tinybutmighty
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Ich würde auch abraten. Eine Bekannte hatte früher Irische Wolfshunde. Hat sich dann aber für andere Hund entschieden (Tierschutzmixe plus jetzt ein Schapendoes) - eben wegen der sehr geringen Lebenserwartung und der Krankheitsanfälligkeit der Iren.
Es gibt so viele tolle Rassen und im Tierschutz auch mehr als genug große, struppige Mixe. Ich denke, ihr solltet eure Rassewahl wirklich nochmal überdenken.
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Die sollten und mussten gute Melder sein. Ist jetzt die Frage, ob man einen Spitz dazu bekommt nur maximal 30 Minuten am Tag zu bellen?! (ein Hund in einer Mietwohnung hat nach neuerer Rechtsprechung, das Recht, 30 Minuten am Tag zu bellen, bellt er länger, können sich die Nachbarn beschweren.)
Also im Normalfall wird kaum ein Hund, egal welche Rasse, 30 Minuten am Stück bellen, warum auch?
Einzige Ausnahme sind wohl Hunde, bei denen massiv was schiefgelaufen ist (ob Erziehung oder sonstwas) oder die z.B. alleine zuhause bleiben müssen, obwohl sie dabei Stress haben und dies dann über Bellen äußern.
Wenn man als Mensch zuhause ist, wird man ja versuchen, so langes Bellen in den Griff zu kriegen/abzustellen, also niemand lässt doch in der Regel seinen Hund einfach dauerkläffen? Mich nervt es ja hier schon, dass meine beiden Hundemädels gerne mal kurz anschlagen, wenn sie irgendein Geräusch von draußen hören.
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Ich kenne mich mit Autismus nicht näher aus und weiß nur, dass das Spektrum sehr groß und die Ausprägungen in punkto Empathiefähigkeit für den potenziellen Hund und Frustrationstoleranz gegenüber Mitmenschen sehr unterschiedlich sein können.
Hi, ich bin Autistin. Und ich denke, wir sollten bei dem Thema Betroffenen und Menschen, die sich auskennen, eher das Wort überlassen.
Die Mär von den nicht empathiefähigen AutistInnen hält sich hartnäckig. Wie du bereits geschrieben hast, ist das Spektrum ein sehr breites - es wäre also schön, Autismus würde nicht direkt immer dazu führen, dass mit Schlagworten wie "Empathiefähigkeit" etc um sich geworfen wird. Zumal es btw auch bei nichtautistischen Menschen nicht wenige gibt, denen ich eine sehr geringe Fähigkeit zu Empathie attestiere - gerade im Umgang mit anderen Lebewesen. Da spielen SO viele Faktoren mit rein.
Ich lese hier von einer Person, die sich der Verantwortung und ihrer eigenen Grenzen sehr bewusst zu sein scheint und auch die Lebenssituation klingt geeignet, einem Hund gerecht zu werden.
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Danke euch allen für euren Input! Scheinbar werden die Kosten fürs Entrümpeln nicht so hoch sein wie ich dachte, vielleicht um die 2k. Das heißt, ggf kann ich das auch selber zahlen bzw würde mir eine liebe Freundin netterweise das Geld leihen, sollte ich finanziell doch nen Engpass haben.
Alao ich bin damals als mein Vater gestorben ist mit der Erburkunde (? hieß das so? Man bekommt beim Notar einen Wisch ausgehändigt, auf dem steht, dass man Alleinerbe ist und eine inbedingte Erbschaft antritt- das ging auch recht zügig, so ich mich erinnere) und mit diesem Wisch und der Sterbeurkunde konnte ich bereits auf die Konten zugreifen und Versicherungen kündigen, übernehmen etc.
Das war etwa 1-2 Monate nachdem mein Vater gestorben ist, länger hat das bestimmt nicht gedauert.
Komme auch aus Ö und habe auch eine unbedingte Erbschaft als Alleinerbin angetreten.
Ist aber auch schon wieder 10 Jahre her.
Vielen Dank fürs Teilen deiner Erfahrungen!
Alleinerbin bin ich nicht, erbe gemeinsam mit meiner Schwester. Aber sie unterschreibt dann die Vollmacht, die mir zB Zugriff zu allen Konten gewährt, das Recht zur Wohnungskündigung etc. Sie lebt nämlich in DE, kann sich also nicht wie ich vor Ort um alles kümmern.
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Pippa pubertiert auch bissl. Aber sie ist noch so Baby gleichzeitig, ich glaub, die weiß selber gar nicht, was für ein Rotzlöffel sie eigentlich grad ist

Leider leidet die Erziehung etwas darunter, dass ich sie so unfassbar entzückend finde und sie mich total um ihre minikleine Pfötchen gewickelt hat

Im Frühjahr möchte ich gerne einen Kurs mit ihr beginnen, am allerliebsten Agi (oder von mir aus auch Hoopers), mal schauen. Unterordnung/BH will ich eigentlich erst später angehen, Rex hat das auch erst so mit 3einhalb oder 4 Jahren kennengelenrt und ich fands sehr angenehm, dasa er da schon abgeklärter war und sich besser konzentrieren konnte (Basics übe ich zwar schon jetzt, aber Pippa findet das bislang noch nicht soo interessant)
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"Held" - Anne Michaels
"We know life is finite. Why should we believe death lasts forever?"
Ich habe "Held" bestellt, weil es für den Booker Prize 2024 nominiert wurde und mich das neugierig auf das Werk machte. "Fugitive Pieces", Michaels' Debutroman, bekam sehr gute Kritiken, wurde von mir aber ebenso wie der Zweitlang nicht vorab gelesen - "Held" war somit das erste, was ich von Michaels, die eigentlich Dichterin ist, gelesen habe.
"Held" ist kein typischer Roman mit einer klar umrissenen Handlung. Es handelt sich im Grunde um einen eher lyrischen Text, mit mehreren teils nur lose zusammenhängenden Erzählsträngen von Beginn des 20. Jahrhunderts bis 2025. So beginnt der Roman 1917 auf einem Schlachtfeld in Frankreich, wo der junge Soldat John um sein Leben ringt, während er sich an verschiedenste Begebenheiten seines Lebens erinnert. Weiter geht es 1920 in England, John hat überlebt und ist nun wieder mit seiner Frau vereint. Sein Geld verdient er sich als Fotograf, er besitzt ein eigenes Studio - und plötzlich tauchen auf den Photographien, die er für Kunden macht, Geister der Vergangenheit auf...
Weiter geht es dann aber mit anderen Protagonisten und Protagonistinnen, in deren Leben Michaels einen kurzen, aber nichtsdestotrotz eindringlichen Einblick gewährt, ob es sich um Mara, die als Krankenschwester in Kriegsgebieten arbeitet, handelt oder um den Musiker Paavo, der seine Heimat aus politischen Gründen verlassen muss.
Der Roman greift zentrale Themen und Fragen der menschlichen Existenz auf - Liebe, Verlust, Trauer, Krieg, Erinnerungen, Spiritualität - und bedient sich dabei einer sehr losen, eher lyrischen Erzählstruktur, nicht des klassischen Narrativs. Dadurch entsteht ein literarisch recht anspruchsvoller Text, der sich auch der Sprache selbst als erzählerisches Mittel bedient. Das ist zweifelsohne schön und beizeiten berührend - ich empfand "Held" aber als recht anstrengend zu lesen und fand es auch schade, ständig "hinausgerissen" zu werden und mich in einem anderen Jahrzehnt, an einem anderen Ort, mit anderen handelnden Personen wiederzufinden. Man muss sich also wirklich einlassen können und wollen auf etwas ganz anderes als den klassischen Roman, dann ist "Held" auch ein kleiner, poetischer Schatz - bei mir bleiben trotzdem gemischte Gefühle, ich hatte letzten Endes doch etwas anderes erwartet und nichtsdestotrotz hat mich das Werk auch neugierig gemacht zumindest auf Michaels' Erstling, "Fugitive Pieces".
Erinnert hat mich Held in Bezug auf die Erzählstruktur übrigens unter anderem an "On Earth We Are Briefly Georgeous" von Ocean Vuong und "Bluets" von Maggie Nelson.
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Oh es tut mir sehr sehr leid um deine Mama, mein tiefes Mitgefühl!
Bei uns war es nach dem Begräbnis so, dass ein Gutachter die Wohnung angeschaut hat und eingeschätzt hat, was das alles wert ist und dann wurde das frei gegeben. Bis das Konto allerdings frei gegeben wurde, hat es Monate gedauert (ich glaube 4-5), also nichts mit zügig...Aber du könntest bei einem Notar anrufen, der gibt dir gerne Auskunft, vielleicht geht es in Wien/NÖ schneller als hier in Tirol. Ich halte dir die Daumen!
Danke.
Was du beschreibst, ist der Vorgang des bedingten Erbantritts - da kommt erstmal der Gutachter und schätzt den Wert der Möbel.
Beim unbedingten Erbantritt würde dies wegfallen, ich weiß aber nicht, inwiefern sich das dann auf die Geschwindigkeit der Kontenfreigabe auswirkt.
Da muss ich auf jeden Fall beim Notar nachfragen. Denn 4 bis 5 Monate sind wirklich lange.
Ausschlagen möchte ich das Erbe eigentlich nur ungern aus diversen Gründen, aber puh, wenn sich das so zieht...
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Frage zum Thema Erbrecht/Verlassenschaft.
Weiß jemand, wie lange es zirka dauert, wenn man ein Erbe unbedingt annimmt, dass man dann Zugriff hat auf Konto und Sparbuch der verstorbenen Person?
Es geht darum, dass ich die Wohnung meiner verstorbenen Mama natürlich so schnell wie möglich zurückgeben möchte, dafür muss ich diese aber entrümpeln lassen (Einbauküche raus etc.) und ein paar Renovierungsarbeiten würden auch dazukommen - und ich kann das selber nicht alles bezahlen, ich brauche dafür einen Teil des geerbten Geldes...
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Zunächst mal gibt es schon ziemliche Unterschiede zwischen Australian Shepherd und Border Collie. Hütehund ist nicht gleich Hütehund! Ich denke, erstmal solltest du dir klar werden, was du eigentlich möchtest, was genau dich an einem Hüti potenziell so anspricht - und was du eigentlich eher nicht möchtest.
Zum Thema Hundesport: da profitieren gerade BCs, aber auch Aussies, nicht unbedingt von einem "Wir probieren mal X aus, mal Y und eigentlich weiß ich noch gar nicht so recht, ob ich überhaupt Hundesport machen will bzw. wie ernsthaft und qualitativ" - das sind Hunde, die in der Regel schon gerne sinnvoll (!) beschäftigt werden möchten, eine Aufgabe brauchen. Aber eben nicht "irgendeine". Man tut diesen Hunden meist keinen Gefallen mit irgendwelchen lustigen Bespaßungsgeschichten, vor allem wenn man selber eigentlich nicht weiß, wo die Reise hingehen soll. Da gibt es andere Rassen die mit mal X, mal Y und mal mehr, mal weniger ernsthaft deutlich besser klarkommen, daran auch Spaß haben...
Mit meinem verstorbenen Chihuahuarüden habe ich das so gehandhabt. Im Laufe der Jahre haben wir die unterschiedlichsten Sachen ausprobiert und betrieben, mal Hoopers, mal Trailen, mal Rally Obedience. Der war so ein "Alles kann, nix muss"-Hund, einfach ein aufgeweckter Begleiter, der das alles gut und gern mitmachte, aber eben in erster Linie aus Spaß.
Für "ein bisschen Fun-Hundesport" braucht man keinen Border Collie, keinen Aussie.
Wichtig ist bei diesen Hunden halt auch, dass Qualität eindeutig vor Quantität steht. Ich finde, es kann nicht schaden, da schon vorab 'nen ungefähren Plan zu haben, auch was z.B. die Wohnumgebung überhaupt hergibt an Trainingsmöglichkeiten (welche Vereine? Wie wird dort gearbeitet? etc).
Gerade BCs und Aussies brauchen nicht dieses ständige Bespaßtwerden. Sonst zieht man sich einen Beschäftigungsjunkie ja regelrecht heran. Kein Hund muss praktisch 24/7 bespaßt werden, aber gerade hundeunerfahrenen Menschen fehlt da oft der Blick, das Feingefühl für die Balance zwischen Ruhezeiten, sowie Arbeit und Vergnügen bei diesen Hundetypen.
Für mich lesen sich deine Überlegungen auch sehr theoretisch und wenig nuanciert.