Beiträge von tinybutmighty

    Rex und Jasmin sind nun keine ausgefallenen Namen, aber sie hießen beide vom Tierschutz aus schon so und ich habe die Namen dann beibehalten, weil ich Rex für einen selbstbewussten Chihuahua einfach super fand. Und Jasmin wollte ich eigentlich gerne Tilly oder Bliss nennen, aber als ich sie gesehen habe, wusste ich, dass sie eine Jasmin bleibt - das passte einfach.

    Pippa ist der erste Hund von mir, den ich selbst benannt habe. Ich wollte etwas Kurzes, Pfiffiges, aber es sollte auch kein totaler 08/15-Name wie z.B. Luna sein. Meine Mama hat mit mir zusammen Brainstorming gemacht und unsere Favoriten waren Pippa und Fritzi. Pippa hat sich dann durchgesetzt.

    tinybutmighty und Doti Vielen Dank! Mit geht es vor Allem darum, wie ihr die Hunde an der Leine wandern lasst, dürfen die rumdümpeln und ihr Ding machen, oder verlangt ihr Leinenführigkeit?

    Also ich will nicht dass meine in der Leine hängen und zerren wie blöd, sie müssen aber jetzt nicht im "Fuß" neben mir hertrotten oder so. Sie dürfen schon den Leinenradius nutzen, schnüffeln und gucken - dafür gehe ich ja eigentlich wandern, damit wir gemeinsam Qualityzeit verbringen können =)

    Beim Wandern lief Rex situationsabhängig frei, manchmal (viel Wild, viele Hundebegegnungen etc) kam aber auch die 2m-Leine oder häufig die Flexileine dran.

    Jasmin läuft fast immer frei. Da kommt die Leine beim Wandern echt nur in Ausnahmefällen dran.

    Bei Pippa weiß ich es noch nicht. Kommt drauf an, wie sie sich entwickelt. Ich bin momentan aber zuversichtlich, dass sie auch ein Hund wird, der relativ viel Freilauf bekommen kann.

    "Malus" - Simone Hirth

    Eva verlässt das Paradies und geht nach Wien-Meidling, um ihr Glück zu finden und Freiheit zu erlangen - von Gott und von der Sorglosigkeit des Paradieses, die aber damit einhergeht, dass man bloß keine Fragen stellen soll, vor allem aber will sie Adam verlassen.

    In Wien-Meidling begegnet sie der Büchereiangestellten (Maria) Magdalena, die ihr anbietet, sie bei sich zuhause aufzunehmen. Wie Eva ist auch Magdalena eine meist missverstandene Frau, die doch in Wahrheit nur eigenständig leben möchte, ohne all die männergemachten Vorschriften.

    Dann aber stellt Eva fest, dass sie schwanger ist. Adam, der ihr die Trennung ohnehin übel nimmt, tut nun alles, um Eva die Scheidung und den Weg in ein selbstständiges Leben so schwer wie möglich zu machen - und auch Gott steht allein auf Adams Seite...

    Dieses Buch ist gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, dann kann man es durchaus als literarisches Juwel bezeichnen! Allein die Idee, aus dem Paar im Trennungs-Clinch Adam und Eva zu machen und somit auch Fragen über Entstehung und Festigung des Patriarchats und die Rolle organisierter Religion dabei aufzuwerfen, ist ja schon echt clever, aber auch Simone Hirths Schreibstil trägt dazu bei dass dieses dünne Büchlein trotzdem ganz schön schwere Kost ist - und das soll es ja auch sein.

    In den von Hirth so lebendig gemachten Situationen, in die die Protagonistin Eva gerät, können sich sicherlich viele, wenn nicht sogar die meisten, Frauen wiederfinden. Dabei wirkt das Buch aber nie moralinsauer, sondern beschreibt stets einfach nur, ob es um behördliche Hürden geht, den heutigen Umgang mit Schwangerschaft und Geburt, oder um Dating und Frauenfreundschaft.

    Das Ende hat mich dann nochmal sehr aufgerüttelt und erschüttert, obwohl es uns eigentlich auch nicht überraschen sollte. Es ist schon eine große Leistung, wie gekonnt Hirth diese biblische Geschichte in die Gegenwart, ins Europa des 21. Jahrhunderts, geholt, und was sie aus diesem Stoff gemacht hat.

    Ein Vermieter hat hier aber das Recht, nach Verwarnung zu kündigen, wenn es Beschwerden gibt. Genauso, wie deine Freundin das Recht gehabt hätte, ihre Miete zu mindern.

    Ob das gemacht wird, ist ne ganz andere Frage.

    Ja, aber die Umstände sind da sehr unterschiedlich. Ich wohne in Österreich, da gibt es z.B. zum Teil unterschiedliche Mietrechtsgesetze, und ich nehme an, auch in DE kommt es sehr darauf an, wer vermietet - steht da eine Firma dahinter, eine Genossenschaft? Oder sind es mehrere private Vermieter, denen einzelne Wohnungen in dem Haus gehören, wie es z.B. im Gebäude der Freundin der Fall ist? Weiß man ja auch nicht, vielleicht gehört die Wohnung ihrem besten Freund, der sie ihr vermietet hat und keine Lust, sie zu kündigen, dann müssten die anderen Vermieter erstmal mit dem rumstreiten etc. :ka:

    Tut aber eigentlich auch nix zur Sache - ratsam ist es jedenfalls nicht, einen jaulenden Hund in der Wohnung alleine zu lassen, außer in absoluten Ausnahmefällen (akuter medizinischer Notfall etc.) - egal wie verständnisvoll die Nachbarn womöglich sind, beliebt macht man sich mit solchen Sachen ja nicht unbedingt.

    Pippa ist gestern mit mir in den Öffis quer durch die Stadt gefahren, um eine Freundin zu besuchen :smiling_face_with_hearts: War ihr alles komplett wurscht, obwohl gerade die Straßenbahn sehr voll war. Sie war sogar richtig furchtlos und neugierig.

    Bei der Freundin ist auch in den Straßen rund um ihre Wohnung echt viel Trubel und Verkehr, aber auch das hat Pippa einfach so mir nichts, dir nichts hingenommen und zeigte sich sehr unbeeindruckt :smiling_face_with_sunglasses:

    Kann man denn wirklich so schnell Hund oder Wohnung verlieren, wenn wir das Problem nicht gelöst bekommen?

    Naja, hier kennt niemand deine Nachbarn und es kommt immer SEHR darauf an, wo man wohnt, wie mit solchen Beschwerden umgegangen wird.

    Beispiel: Im Wohnhaus einer Freundin lebte eine junge Frau mit jungem Jagdhund, die ließ den Hund mitunter 10 bis 12 Stunden am Stück alleine und der Hund heulte und jaulte und bellte durchgehend in dieser Zeit.

    Zahlreiche Nachbarn versuchten, mit der Frau zu sprechen, als das nichts brachte, wurde auch der Amtstierarzt bzw. die Polizei gerufen. Der Amtstierarzt hat in dem Fall nicht viel unternommen, da er meinte, dem Hund gehe es gut, er sei soweit gut genährt, mache einen gepflegten Eindruck, etc. Die Polizei versuchte es erst freundlich, dann mit einem gewissen Druck, letztlich gab es aber auch immer nur kurzfristig Phasen, wo der Hund nicht alleingelassen wurde.

    Am Ende hat die Frau ihn dann selbst weitervermittelt - ich nehme an, sie war überfordert und wollte den Hund schließlich irgendwie loswerden.

    Aber wie gesagt, das ist EIN Beispiel, das kommt auf so viele Umstände an.

    Einen Hund mit massivem Trennungsstress mehrere Stunden alleine zu lassen, würde ich nie tun, es sei denn, es gibt wirklich absolut keine Alternative. Man macht sich damit langfristig das Leben ja nur noch schwerer, denn jedes Mal, wenn der Hund in diesen Zustand gebracht wird, macht er eine irre negative Erfahrung und man sabotiert sich jedes Training.