Beiträge von tinybutmighty

    Rex ist heute mit mir zusammen über ne Wiese gefetzt und hat dann aber nen riiiiesigen Langhaar-Weimi erspäht und ist aus irgendeinem Grund in dessen Nähe gerannt^^ Der Weimi stellte sich als 11 Monate altes Riesenbaby heraus und hat Rex kurz hinterhergejagt. Bisserl blöde Situation, aber im Grunde war der ja völlig harmlos und einfach nur übermutig. Rex ist dann auch stehengeblieben und ließ sich missmutig beschnuppern. Er war nicht soo begeistert davon dass der Weimi ein junger Rüde war und noch dazu genauso tut-nixig distanzlos wie Rex selbst manchmal sein kann :p

    Meist weicht Rex sehr großen Hunden eher aus (nicht wegen schlechter Erfahrungen aber die interessieren ihn einfach nicht so) - irgendwas muss der Weimaraner wohl an sich gehabt haben^^

    Bitte :)

    Ich muss sagen, ich bin da halt auch eher locker, was aber auch daran liegt, dass Rex gut sozialisiert ist und wir hier ja einfach im Alltag dauernd Hunde in den unterschiedlichsten Größen treffen. Auch bei Rexos Hundesitterin gibt es Hunde in allen Größen und er kommt damit einfach gut klar.
    Wilde Rennspiele und so weiter macht er mit großen Hunden eigentlich von sich aus nicht. Da merkt er selbst, dass das körperlich einfach nicht passt.

    Natürlich muss man Acht geben auf die Kleinen, andererseits denke ich mir, dass ja auch ein größerer Hund von einem anderen großen Hund attackiert und verletzt werden kann. Wie gesagt, für mich ist das auch abhängig vom Auftreten des individuellen Hundes - manche Hunde haben ja leider "Mobbingopfer" auf der Stirn geschrieben, selbst wenn sie Ridgeback-Größe haben, und manche Chihuahuas strahlen so viel Selbstbewusstsein aus, dass ihnen keiner blöd kommt :D

    Ich hab hier einen 3-Kilo-Hund und obwohl ich auch große Hunde sehr gerne mag, bin ich mittlerweile vernarrt in Minis.
    Für mich sind die Vorteile geringere Futterkosten bzw. sehr hochwertiges Futter ist auch einfacher leistbar (eine Deutsche Dogge mit TC oder Wolfsblut zu ernähren, macht schon nen Unterschied im Vergleich zu der Menge, die mein Chi oder ein anderer Kleinhund davon braucht), die bereits angesprochen geringeren Tierarzt/Medi-Kosten, die "Handlichkeit" (z.B. dass man ihn in den Öffis in eine Tasche packen kann, anstatt dass man ständig Angst haben muss, jemand tritt auf Pfote oder Schwanz - ach ja, und auf diese Weise spart man sich oft ja auch ein Ticket für den Hund), dass er z.B. im Auto weniger Platz wegnimmt, und dass kleinere Hunde auch eher mal toleriert werden an Orten, wo Hunde allgemein vielleicht gar nicht soo erwünscht sind. Ich hatte Rex z.B. schon mal mit in Apotheke oder Bäckerei, und hab schon das Gefühl, weil er klein ist, kommen wir damit öfters durch :pfeif:

    Außerdem finde ich z.B. diese "Solitärspiele", die gerade Kleinhunde öfters mal machen, total witzig und süß :D Und insbesondere am Chihuahua schätze ich diese spontanen Renn-Flashs, die ich in der Form bei großen Hunden tatsächlich noch nicht gesehen habe.

    Klar, ein "Nachteil" an kleinen Hunden kann sein, dass eine negative Hundebegegnung auf den kleinen Hund u.U. schneller bedrohlich wirkt oder schneller körperlich gefährlich wird. Ich muss sagen, selbst hier in meiner Großstadt mit sehr hoher Hundedichte ist es bislang bei mir aber nur wenige Male zu echten "Horror-Begegnungen" gekommen und vieles hängt auch vom individuellen Hund ab - Rex steckt auch weniger tolle Begegnungen meistens gut weg.

    Kleine Hunde sind definitiv handlicher, aber deutlich weniger robust. Ich brauche einen Hund, der mit mir bei Wind und Wetter Gassi geht, ohne, dass ich Mäntelchen, etc. drüberziehen muss. Gibt wenige Kleinhunde, die dieses Kriterium erfüllen.

    Ach, da gibt es doch einige Kleinhunderassen, die das mitmachen. Okay, mein Chi ist eine Frostbeule, darum gibt es im Winter auch 'nen Mantel für ihn. Aber er liebt es, stundenlang unterwegs zu sein, bei Wind und Wetter und hat auch nach Stunden noch ne Wahnsinnsenergie und will mit mir Wettrennen machen :D
    Aber so allgemein, kleine, robuste Hunde, die auch im Winter ohne Mantel unterwegs sind - da bieten sich doch Terrier an, kleine Spitze und Schnauzer, die kleineren Pudel-Varianten, aber auch u.U. die Bichons...

    Ich kannte die Story vom Einzug deiner Ersthündin tatsächlich noch nicht.
    Ich habe auch nix gegen deine Meinung, ich fand es eben nur jetzt, da ich von deinen damaligen Lebensumständen las, ein wenig bemerkenswert, wie du dich damals geäußert hast, als ich berichtete, wie es hier bei uns mit der Hundehaltung aussieht.

    Im Übrigen habe ich nie gefragt, weder hier noch im anderen Thread, ob jemand das "gut" findet, wie wir das handhaben mit dem Hund. Du hattest dich damals zu meiner Situation geäußert, obwohl es meiner Erinnerung zufolge, so wie hier, eigentlich ein Thread war, in dem man halt von seinen eigenen Erfahrungen und Lebenssituation berichtete. Vielleicht fand ich es auch darum einfach etwas unpassend von dir, meine Lebenssituation damals zu kritisieren - ich hatte ja nicht darum gebeten, dass jemand mir sagt, ob das gut so für ihn persönlich ist oder nicht ;)

    (Was ich eigentlich noch vergessen hab zu erwähnen: Ein finanzieller Polster für Notfälle war bei mir von Anfang an vorhanden, den Polster gibt es auch immer noch. Davon könnte ich so Sachen wie CT, Röntgen, Not-OP, was auch immer bezahlen. War zum Glück aber bislang nicht notwendig :gott: )

    Für mich ist das Thema aber damit auch gegessen. Ich finde, letztlich kann und soll jeder für sich entscheiden, ob hunde-bereit oder nicht.

    Dieses Urteil bekommt man aber, wenn man in einem Forum fragt "Hund ja oder nein".
    Erziehungs- und Gesundheitsfragen im Forum finde ich toll.

    Aber ob eine Familienerweiterung ansteht, sollte jeder für sich beantworten können.

    Ich habe damals ja nicht nachgefragt ;) Wir haben ohne Forum entschieden, dass hier ein Hund einziehen wird.

    Weißt du, es gibt aber auch viele Leute (und dazu gehören meiner Erfahrung nach insbesondere Eltern) die einfach sehr gutmütig sind und sich scheuen, mal "Nein!" zu sagen, oder abzulehnen. Aus welchen Gründen auch immer.
    Meine Schwester parkt zum Beispiel sehr oft ihre Hündin bei meinen Eltern. Sie lieben die Kleine. Ich weiß aber, dass es ihnen nicht immer recht ist, dass sie schon wieder drei Wochen aufpassen sollen... Meiner Schwester das mal sagen, oder ablehnen, würden sie nie.

    Weiteres Beispiel: Ich fahre demnächst auf Studienfahrt nach Rom. Meine Betreuung für Newton ist kurzfristig ausgefallen. Es gibt nur eine weitere Person, die als Ersatz in Frage käme. Ich weiß von dieser Person, dass sie sehr ungern ablehnt. Ich habe echt Hemmungen, da nachzufragen, weil ich nicht möchte, dass sich diese Person irgendwie gezwungen fühlt, "Ja" zu sagen und es eigentlich nicht recht ist.

    Klar kann man sagen, dass es im Endeffekt deren "Problem" ist, wenn sie es nicht schaffen, auch mal "Nein!" zu sagen... Ich zumindest habe aber trotzdem Hemmungen so jemanden zu fragen, wenn ich weiß, dass derjenige Probleme damit hat.

    Muss nicht auf deine Eltern zutreffen, aber kann eben vorkommen und daher finde ich es einfach ungünstig, wenn man sich einen Hund anschafft, wenn man selbst noch finanziell abhängig ist.

    Mag bei dir so sein, hier ist der Familienhund aber eingezogen, weil alle das so wollten. Nicht, weil irgendwer irgendwen überredet hat. Meine Mama ist eine gestandene 40-jährige Frau, die hat keine Angst davor, mal "Nein" zu sagen ;)

    Rex war für unsere Familie das Beste, was uns passieren konnte. Meine Großeltern und ich haben dadurch so viele schöne Stunden in der Natur miteinander verbracht, auch meine Mutter sagt, ihr tut es total gut, mehr draußen im Grünen unterwegs zu sein seit Rexos Einzug. Rex gehört also quasi der ganzenFamilie und hier klappt das wunderbar. Da wird auch nicht aufgerechnet, wer jetzt wann wie viel für den Hund ausgegeben hat. Jeder hier verwöhnt ihn gerne ;)

    Ich muss sagen, ich finde das eher abschreckend, wenn in Familien so quasi gar kein Zusammenhalt zu herrschen scheint. Ich finde da das Modell gegenseitiger Unterstützung und Hund als allseits geliebter Familienhund viel schöner. Da fallen dann auch Probleme weg wie dein Beispiel mit dem Sitter, weil man notfalls einfach auf die Familie zurückgreifen kann. Dsfür ist es für mich halt umgekehrt selbstverständlich, zu helfen, wenn ich gebraucht werde. In meiner Familie idt dss einfach ein gegrnseitiges Nehmen und Geben :ka:

    Ich selbst wollte nicht abhängig sein- ich möchte selbst entscheiden was er fressen soll oder darf. Ich möchte auch selbst entscheiden ob wir in die Hundeschule gehen und ich möchte auch selbst entscheiden können wenn etwas ist oder eben Plan B und C greifen müssen ob nicht doch ein Gassi Service kommen muss. Das sollte laut meiner Meinung nicht am Geld scheitern.

    Wenn es natürlich Eltern oder Verwandte gibt die hier helfen können ist das natürlich super. Aber auch hier finde ich steht es in keiner Macht zu urteilen ob diese das dann wirklich tun muss man abwägen. Man kennt die Leute ja selbst persönlich am besten und das kann jeder selbst einschätzen. :smile:

    Genau, man kennt seine Familie doch am besten. Ich weiß zu 100%, dass ich mich in Notfällen auf sie verlassen kann. Und Entscheidungen wie Hundeschule/welches Futter/welche tierärztlichen Behandlungen haben hier noch nie zu Streit geführt, egal, wer dafür gezahlt hat. Die Angst, dass meine Mutter zu mir sagen könnte: "Nee, also diese Untersuchung lassen wir nicht machen/Nein, Rex darf kein TC bekommen, da zu teuer" hatte ich persönlich nie. Dass das üfr andere scheinbar wirklich ein Thema ist, zeigt ja schon, wie unterschiedlich Familien sind. Darum finde ich es auch nicht ganz fair, sich dann ein Urteil anzumaßen, wenn man die genaue Familie und sonstigen Umstände nicht kennt.

    Ich denke, man sollte halt seine eigene familiäre Situation nicht zum Maß der Dinge machen^^ In meiner Familie herrscht großer Zusammenhalt, da wird niemand im Stich gelassen, Hund eingeschlossen. Zumal Rex ja, wie ich damals schon schrieb, als Familienhund einzog und somit klar war, dass er gemeinsam finanziert wird, was ich auch nicht weiter schlimm finde. Ich würde mich zB immer viel mehr auf meine Familie verlassen als auf einen Partner, von dem man sich ja eher trennt als von seiner Herkunftsfamilie.

    Zumal finanzielle Unabhängigkeit ja oft auch nicht in Stein gemeißelt ist. Gerade, wenn man beispielsweise erst am Anfang eines Studiums steht. Kann dann ja gut sein, dass man wieder abbricht oder es nicht schafft und etwas Zeit braucht, was Neues zu finden und dann zumindest vorübergehend wieder auf Unterstützung der Eltern angewiesen ist.