Beiträge von tinybutmighty

    Ich finde übertiebenen Ehrgeiz und Perfektionismus in keiner Hundespportart gut, weder bei IPO, noch bei Agility oder sonstigen Beschäftigungsmöglichkeiten. Ich denke, wenn man unbedingt der/die Beste sein will und es einem in erster Linie um den Erfolg geht, ist es vernünftiger, eine Sportart zu wählen, die man ohne Tier ausüben kann.

    In diesem Thread werden wohl v.a. die IPOler kritisiert, weil sich im Bezug auf Stachelwürger eben hauptsächlich IPOler "pro" geäußert haben. Hätten hier viele Agility-Hundesportler "pro"-Argumente eingebracht, hätte zumindest ich das genauso kritisiert. Wobei ich mich in meinen bisherigen Beoträgen bemüht habr, sachlich zu bleiben.

    Hast du da eine gute Quelle für den Bezug von fremdsprachigen Büchern?

    Ehrlich gesagt hab ich da keinen ultimativen Tipp :ops: Ich geh meist einfach zu Thalia und schau in der Abteilung mit den englischen Büchern nach oder bestelle bei Amazon - ja, in der Hinsicht bin ich leider bequem |) Ich glaube es gibt in Wien auch ein paar Läden mit hauptsächlich englischsprachigen Büchern, zB "Shakespeare & Company". Aber ich möchte ungern quer durch die Stadt fahren.

    Seit ein paar Jahren, ja =) Ich mag die Sprache einfach sehr und in der Schule wae ich die letzten Schuljahre voll der Emglisch-Freak und habe die Englischstunden richtig geliebt :herzen1: Also hab ich so mit 15,16 Jahren angefangen, englischsprachige Bücher zu lesen und mittlerweile lese ich Bücher einfach bevorzugt im Original =) Manche Bücher werden ja wirklich gut übersetzt, das beeindruckt mich dann immer, wenn ich das Buch in beiden Sprachen gelesen habe. Aber manche Übersetzungen lesen sich für mich so holprig - "Room" bzw "Raum" von Emma Donoghue wäre da ein gutes Beispiel.

    Neue Bücher kaufe ich also eigtl fast nur mehr im englischsprachigen Original =)

    Oh, "Stoner" habe ich auch gelesen. Ich mag's.

    @blackeyed Was "Purity" betrifft, bin ich zwiegespalten. Es liest sich insgesamt zwar recht flüssig, ein paar Durststrecken gab es für mein Empfinden aber schon auch. Die Charaktere sind irgendwie auch nicht so lebendig und glaubwürdig wie in "Freedom" oder "The Corrections", sondern wirken teils recht überzeichnet. Der Schreibstil ist gewohnt gut, die Handlung mir persönlich aber etwas zu dürftig und "beziehungslastig". Es ist nicht so, dass man unbedingt weiterlesen möchte und gar nicht mehr abwarten kann, wie es ausgeht...
    Eigentlich fand ich den Anfang bislang am besten.

    Retourkutsche..so so...naja wie du willst

    Was soll schlimm daran sein keinen Stachel zu benutzen? Nix...absolut gar nix. Wieso auch? Wie gesagt es wird niemand dazu gezwungen...wer keinen verwenden will nimmt halt keinen...in der PO steht doch nicht Hund muss mit Stachel traniert werden? Für manche Teams ist es eben ein gutes Hilfsmittel um ein Ziel zu erreichen...andere wollen es anders probieren oder suchen sich eine andere Beschäftigung..ist doch gut.
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    Wenn du mit "Team" den Menschen und seinen Hund meinst, muss ich widersprechen - nicht das Team entscheidet sich für Einsatz des Stachlers, sondern nur der Mensch!

    Und ich schreibe es noch mal dazu, weil es sonst sicher von jemanden kommt: Ja ein Hund entscheidet sich auch nicht für Leine oder Maulkorb. Aber beides kann ihm im Endeffekt sogar das Leben retten (Straßenverkehr, Giftköder), bringt also sehr große Vorteile bzw Nutzen für viele Hunde. Das sehe ich beim Stachler nach wie vor nicht.

    Ich habe diese Diskussion sehr interessiert verfolgt. Mir sind Hilfsmittel wie Stachler und Co. übrigens schon davor sehr suspekt gewesen, das schreibe ich ganz offen. Aber es war und ist interessant, unterschiedliche Argumente und Sichtweisen dazu zu lesen.

    Ich bin für mich zu dem Schluss gelangt, dass es beim Verwenden eines Stachlers im Hundesport im Endeffekt nur um eine Sache zu gehen scheint - den eigenen Ehrgeiz zu befriedigen. Und das stößt mir sauer auf. Ein Hund hat einfach keinen "Vorteil" davon, wenn man auf dem Platz mit Stachelwürger arbeitet, behaupte ich jetzt mal. Dem Hund ist es nämlich egal, ob er beim Fußlaufen ein bisschen weiter vorne läuft oder ein wenig schief sitzt. Dem macht das dich trotzdem Spaß! Und Spaß, darum soll es doch gehen im Hundesport. Ich verstehe schon, dass man es ordentlich machen und etwas erreichen will. Aber es bringt eben jeder Hund andere Voraussetzungen mit und ist ein Lebewesen, keim "Sportgerät" - da muss man meiner Meinung nach einfach akzeptieren, dass manche Hunde eben nie eine perfekte UO laufen werden oder sonstwas.
    Der Einsatz des Stachelwürgers mag sachkundig ausgeführt nicht immer Schmerzen zufügen - zumindest unangenehm wird er für etliche Hunde aber dennoch sein. Vor allem, da kein Hund, egal wie top ausgebildet, 100% vorhersehbar ist und wohl kaum ein Mensch so perfekt und bedacht, dass der "Impuls", das "Feintunig", wie auch immer, immer garantiert so ausfällt, dass dem Hund nicht doch mal ein unangenehmeres Gefühl als beabsichtigt zugefügt wird.

    Nutzen hat der Stachler doch im Grunde nur für den ehrgeizigen Hundeführer. Nicht für den Hund, der ohnehin mit Freude dabei ist. Und das finde ich unfair.

    Und ja: natürlich erkennt ein Hund auch keinen "Nutzen" darin, an der Leine geführt zu werden oder Maulkorb zu tragen. Aber letztlich hat beides ja einen großen Nutzen für ihn - die Leine verhindert, dass er zB überfahren wird, der Maulkorb, dass er was Giftiges frisst etc.

    Aber ein Stachelwürger? In dessen Verwendung sehe ich für den Hund keinerlei Vorteile, schon gar nicht auf dem Hundeplatz. Darum finde ich ein Verbot gut und richtig.