Beiträge von tinybutmighty

    Also Giftköder hier gab's sowohl schon auf Hundewiesen bzw in Hundewäldern als auch einfach auf der Straße, in Parkanlagen, im Wald... Glaube, wirklich sicher ist man da eh nirgends.

    Ich hab nix gegen große Freilaufwiesen und Hundewälder. Wenn ich beim Wandern da vorbeikomme, gehen wir da durchaus mal rein /durch. Am liebsten sind mir nicht eingezäunte Flächen. Aber nur Hundewiese und zurück wäre Rex definitiv zu wenig und zu öde und mir auch.

    Für manche Hunde sind eingezäunte Hundewiesen aber auch die einzige Möglichkeit, mal von der Leine zu kommen, das sollte man nicht vergessen - sei es aufgrund von starkem Jagdtrieb, Ängstlichkeit oder sonstwas.

    Wenn du vor Fellpflege nicht zurückschreckst schlage ich mal einen Havaneser vor. Ich kenne etwa ein Dutzend hier in der Gegend. Unterschiedlich im Charakter aber sehr anpassungsfähig in den verschiedenen Lebenssituationen.

    Wenn es ein Rassehund werden soll, halte ich den Havaneser auch für sehr passend. Hab die Rasse bis jetzt immer nur als anpassungsfähig, unmompliziert und ausgeglichen kennengelernt.

    Hier in Wien besteht Maulkorb- oder Leinenpflicht. Das heißt, Hunde dürfen zwar ohne Leine laufen, müssten dann aber Mauli tragen. Daran hält sich aber echt fast niemand - ich übrigens auch nicht. Kontrolliert wird so gut wie nie.

    Im Wald lasse ich ihn auch frei laufen. Eine Ausnahme sind für mich Naturschutzgebiete wie der Nationalpark Donau-Auen. Da lasse ich ihn an der 5m-Schleppleine.

    Rex wird wohl erst im Seniorenalter nicht einfach zu nett wirkenden Fremdhunden sausen :roll: Aber ich kann damit leben, dass das nicht perfekt klappt. Meist kann ich ihn eh rechtzeitig zu mir rufen wenn er einen spannenden Hund sieht. Gerade viel größere Hunde kontakter er auch nicht unbedingt.

    Aber in den meisten Gegenden hier lassen die Leute die Hunde wenn sie offline sind auch einfach Kontakt aufnehmen und das verläuft fast immer sehr entspannt - kurzes Schnüffeln, dann geht es weiter.

    Auch im Tierschutz findet man nette und anfängergeeignete Hunde. Mein Hund ist auch aus dem Tierheim und ist mein erster Hund. Einfach mal in den umliegenden Tierheimen gucken gehen =)

    3 Mal 30 Minuten sind halt für einen gesunden, fitten Hund wirklich "Minimalprogramm" meiner Ansicht nach. Da würde ich gucken, wie oft der Hund sich damit zufriedengeben müsste. Einmal die Woche? Mehrmals die Woche?

    Ich würde mir an deiner Stelle noch mal gut überlegen, wie viel Zeit für den Hund tatsächlich vorhanden ist, wenn du auch noch die Pferde zu versorgen hast und trotz nachmittags frei eigentlich recht beschäftigt bist...

    Ich würde mir da an deiner Stelle eher einen schon etwas älteren, ruhigen Tierschutzhund nehmen, Welpe/Junghund erfordert halt doch recht viel Erziehungsarbeit.

    Obwohl ich da tatsächlich sagen muss, dass meine Erfahrung, mit zugegeben nicht vielen Hunden, in eine andere Richtung geht. Ich habe noch keinen einzigen röchelnden Frenchi kennen geleert. Im Fernsehen gesehen ok. Aber auf der Strasse nicht. Im Verein haben wir eine die Agility und Rally Obedience macht und die hört man nicht.

    Hier in Wien trifft man Frenchies an jeder Straßenecke und hört die meist schon, bevor man sie sieht :verzweifelt: Hinzu kommen dann noch Allergien, Gelenks-, Hüft-oder Knieprobleme, irgendwas scheint es da immer zu geben.
    Charakterlich sicher sehr liebe Hunde, aber ich kann mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass die Rasse noch zu retten ist...

    Selbes beim Mops, wobei die meisten Möpse hier in der Gegend zusätzlich auch noch massiv übergewichtig sind...