Beiträge von tinybutmighty

    Echt? Ich sehe genau einen und das ist immer der gleiche! :lol:Wie unterschiedlich bei uns die Hunde sind- so weit wohnen wir ja auch wieder nicht auseinander :lol:

    Ja, also Frenchies sind hier die Rasse, die ich mit Abstand am häufigsten sehe^^ Aber ich bin ja zumindest am WE auch meist sehr viel unterwegs, von daher sehe ich halt mal hier einen, mal da einen - und das summiert sich dann schnell.

    Ich hab dieses Frühjahr und Sommer auch extrem viele Frenchie-Welpen gesehen.

    Aber genau da besteht doch das Problem. Auch bei Enkelkindern muss man die Eltern bzw. Schwiegereltern manches Mal in die Schranken weißen.
    Gerade wenn sie auch mal auf den Hund aufpassen sollen, muss ich sicher sein, dass der Umgang so ist, wie ich das für richtig halte.

    Vielleicht sehe ich das zu engstirnig, aber ich finde Respekt und Einsicht ist da keine Einbahnstraße von Jung zu Alt, auch wenn es manchmal schwer fällt.

    In Extremfällen muss man natürlich sagen, dass es so nicht geht, klar.

    Aber ganz ehrlich: Wenn deine SchwieMu auf den Hund aufpasst, dann tut SIE DIR damit einen Gefallen, nicht umgekehrt. Bedeutet nicht, dass du nicht sagen kannst, dass es ein paar Regeln gibt, die dir ganz wichtig sind - weil ansonsten z.B. die Sicherheit des Hundes gefährdet wird -, aber man kann nicht von anderen Menschen erwarten, alles 100% so zu machen wie man selbst.

    Meine Großeltern sitten meinen Hund auch ca. 1-2 Mal pro Woche. Ich hab mih schon vor längerem damit angefreundet, dass sie manches eben ein wenig anders handhaben als ich und Rex in vernünftigem Rahmen auch gern mal etwas verwöhnen. Sie tun mir mit der Betreuung schließlich einen Gefallen.

    @wiejetztich Ich bin dann sehr gespannt auf deine Meinung zu "Wohin die Krähen fliegen". Mit Abstand mein allerliebstes Lieblingsbuch!

    Ich habe mich mal so ein wenig durch meine Lovelybooks-Rezensionen gewühlt und muss hier unbedingt noch eine Buchempfehlung aussprechen: Bryan Stevenson - "Ohne Gnade. Polizeigewalt und Justizwillkür in den USA".

    Ich pack mal meine Rezension in den Spoiler, falls jemanden das Thema interessiert und er gern Näheres zum Inhalt wüsste:

    Spoiler anzeigen


    Fassungslosigkeit. Wut. Schock. Ekel. Verständnislosigkeit. Bestürzung.
    Dies waren nur einge der Dinge, die ich empfand, als ich Bryan
    Stevensons beeindruckendes Werk "Ohne Gnade" las. Stevenson lehrt Recht
    an der NY University of Law und leitet die Non-Profit-Organisation Equal
    Justice Initiative mit Sitz in Alabama. Er hat Dutzenden von Menschen,
    die sich in eigentlich hoffnungslosen Situationen befanden, neue
    Hoffnung gegeben: Stevenson ist ein Kämpfer gegen die Todesstrafe sowie
    zu harte Gefängnisstrafen im Allgemeinen, zahlreiche Menschen, viele von
    ihnen zu Unrecht verurteilt, gewannen durch ihn seine Freiheit wieder.
    "Ohne
    Gnade" ist sein brutal ehrliches Werk über die Mühlen des
    US-amerikanischen Justizsystems. Schonungslos offen zeigt Stevenson die
    darin verborgenen Missstände auf, die nach wie vor herrschen und unter
    denen Millionen von Menschen leiden müssen: Er beschreibt anhand
    schockierender wahrer Fälle Polizeigewalt, Justizwillkür,
    Machtmissbrauch, Rassismus, Gleichgültigkeit und Ungerechtigkeit.
    Einer
    der Fälle, die er schildert, ist bestürzender als der andere: Da werden
    13- und 14-jährige Kinder, die oftmals Opfer sexuellen Missbrauchs und
    sadistischer Gewalt wurden, für Verbrechen (selbst wenn diese sich gegen
    ihre Peiniger richten) zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt und in
    Erwachsenengefängnisse gesteckt, in welchen sie erst recht zu den Opfern
    sexuellen Missbrauchs und grausamer Gewalttaten werden; da werden
    Frauen aus den bildungsfernen Schichten vorschnell und ohne irgendwelche
    handfesten Beweise der Ermordung ihrer totgeborenen Kinder angeklagt;
    da werden Schwarze wie Walter McMillian jahrelang in der Todeszelle
    festgehalten, verurteilt für ein Verbrechen, das sie nie begangen haben -
    in Walters Fall gab es Dutzende Zeugen, die ihn zum Tatzeitpunkt auf
    einem Grillfest auf seinem Grundstück begegnet waren, was seine Unschuld
    eigentlich zweifelsfrei bewies. Bryan Stevenson zeigt vor allem auf,
    dass das US-amerikanische Rechtssystem zutiefst rassistisch und von
    zahlreichen Vorurteilen überschattet ist. Arme, Farbige und Angehöriger
    anderer Minderheiten haben schlechte Karten; ihnen widerfährt nur in
    Ausnahmefällen tatsächlich Gerechtigkeit oder gar Gnade. Es macht
    wütend, darüber zu lesen, dass (möglicherweise bis heute) schwarze
    Bürger in vielen Prozessen systematisch von ihrer Tätigkeit als
    Geschworene ausgeschlossen wurden, dass Polizisten falsche Geständnisse
    erzwingen und Gefängnisaufseher ungestraft junge, schutzlose Häftlinge
    vergewaltigen und sogar schwängern können.
    Bryan Stevenson hat mit
    seiner Organisation bereits wahnsinnig viel bewirkt. Er befreite nicht
    nur zahlreiche Menschen aus Gefängnissen - nicht selten sogar aus der
    Todeszelle - ,nein, er klärt auch die Weltbevölkerung kontinuierlich
    über solche Ungerechtigkeiten auf und übt scharfte Kritik an der
    Todesstrafe, an Rassismus und Diskriminierung vor dem Gericht. Einige
    Gesetze haben sich bereits geändert, doch immer noch gibt es viel zu
    viele Missstände in diesem System, das von wahrer Gerechtigkeit noch
    meilenweit entfernt zu sein scheint.
    Bryan Stevenson zeigt die
    Bedeutung der Gnade auf: Er plädiert dafür, Menschen nicht einfach
    abzuschreiben, sondern ihnen, wann immer möglich, eine zweite Chance zu
    geben.
    Der Rassismus ist tief verzwurzelt in den USA. Er zeigt sich
    in Alltagssituationen, doch auch in jenen Gerichtssälen, deren Akteure
    viel zu oft voreingenommen sind, auf die Armen herabblicken und sich
    selbst nur zu gerne für unfehlbar halten.
    GNADE - ein Wort, das nach der Lektüre dieses Buches für mich immer eine ganz besondere Bedeutung haben wird.
    Unbedingt lesen, uneingeschränkt empfehlenswert.

    Französische Bulldoggen sind in meiner Gegend gerade auch extrem. Ich habe allein im letzten Monat mindestens 25 französische Bulldoggen gesehen, was gemessen daran, dass ich eigentlich selten mehr als drei Hunde am Tag sehe (inklusive denen, die ich aus dem Auto raus sehe!), schon sehr viel ist.

    Der andere Trend sind hier Boxer aktuell. Mindestens 5 Welpen, die ich regelmäßig sehe, wobei bei dem einen könnte auch ein Gummiball mit drinstecken, aber das fanden die schon als er Baby war sehr süß |)

    In wien seh ich derzeit locker 25-30 Frenchies pro Woche. Die Beliebtheit de Rasse nimmt hier scheinbar kein Ende.

    Ich persönlich würde der Schwiegermutter Leckerli geben, die meinem Qualitätsstandard entsprechen bzw. Einfach was vom normalen Trockenfutter und dann soll sie halt den Hund verwöhnen.
    Hunde können das gut unterscheiden.

    So würd ich das auch machen. Man kann ja die Menge an Leckerlis/TroFu von der Abendration abziehen.

    Ich würd da jetzt eher versuchen dass es keinen Riesenkrach wegen dem Welpen i der Familie gibt. Mir wär das zumindest zu stressig.

    Und gerade fals die SchwieMu auc mal in die Betreuung des Hundes mit einbezogen werden soll, würde ich mir gut überlegen, ob das Thema wirklich nen Krach wert ist.

    Omas verwöhen halt nicht nur gern Enkekinder sondern auch Enkelhunde ;)