Beiträge von tinybutmighty

    Noch mach ich mit der Terrierhündin gar nix außer Allragskram und ganz leichte Schnüffelspiele damit sie mal Erfolgserlebnisse hat und mehr Selbstbewusstsein aufbaut. Und dann werde ich halt mal gucken, was sie mag...Dummy, Tricksen, Longieren, ZOS...ich bin offem für alles.

    Allerdings wird hier bislang alles nur Just for Fun gemacht, da ich noch nicht die Möglichkeit hatte bislang, in einem Verein zu trainieren.

    Ich hatte als Zwischenlektüre jetzt "Frühstück mit Barney" von Dick Wolfsie nach Ewigkeiten wieder gelesen. Aber Hundebücher sind schwierig, seitdem ich selbst Hundehalterin bin. Vieles, was mir früher gar nicht so auffiel, springt mir jetzt gleich negativ ins Auge.

    In dem Buch erzählt Dick Wolfsie, der jahrelang kurze Beiträge fürs Morgenfernsehen machte, von den Jahren, in denen ihn sein Beagle Barney vor die Kameras begleitete und das Morgenprogramm von Wish-TV (Lokalsender) bereicherte. An und für sich eine sehr liebe Geschichte - aber ich bin dann eben so Typ Überkritisch - "Toll, dass er den Hund scheinbar übergewichtig werden ließ" ), "Zigmal ist der Hund einfach abgehauen? Da hätte weiß Gott was passieren können!"

    Am schlimmsten ist meiner Ansicht nach "Marley und ich", John Grogan hat es ja sehr geschickt gemacht, seinen unterbeschäftigten und missverstandenen Hund als "mental instabil" abzustempeln und Kohle mit der Story zu scheffeln. Das Buch kann ich gar nicht mehr lesen, da steigt mein Blutdruck echt an... |)


    So, genug gemeckert :ugly: Jetzt lese ich T.C.Boyles "Terranauten". Beginnt scgon mal sehr vielversprechend :bindafür:

    Ich find so Wuschelhündchen ja auch herzallerliebst.

    Leider reagiere ich aber im realen Leben mittlerweile eher verhalten, wenn sich jemand mit weißem Wuschelhund nähert. Ich weiß nicht warum aber hier sind ca. 95% aller Halter solcher Hunde total rücksichtslos. Der Hund wird einfach mitgezerrt, nsch Lust und Laune unsanft mit der Flecileine gestoppt etc. Genauso weniv Rücksicht wird auf die Bedürfnisse anderer Hunde genommen - ich bin hier regelmäßig auf der Flucht vor solchen Duos, und Rex mag die weißen Wuschelchen inzwischen auch meist nicht mehr, weil er schon zu oft von denen an ausgefahrener Flexi belästigt wurde.

    Total schade. Fast alle hier in der Umgebung sind auch typische Flexikleinenkläffer, die nur dreimal am Tag für je 10 Minuten um den Block geführt werden. Richtig schade :/

    Warum man einen Welpen nachts in die Box sperrt, damit der ja nicht Pipi ins Haus macht, erschließt sich mir ehrlich gesagt tatsächlich nicht. Wenn es so schlimm ist, ab und zu Pfützen wegzuwischen, sollte man sich eben für einen Hund entscheiden, der schon stubenrein ist :ka: Unfälle passieren, trotzdem sind alle mir bekannten Welpen auch völlig ohne Box stubenrein geworden.

    Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, einen Welpen nachts in die Box zu sperren - keiner der mir bekannten Welpen wäre darüber froh gewesen, die suchten nämlich gerade nachts den Körperkontakt bzw wollten auch mal Liegeplatz wechseln.

    Meine Tierschutzhündin ist auch noch nicht zu 100% stubenrein - vielleicht wird sie es auch nie. Nachts möchte sie bei mir pennen und darf das auch, aber im Endeffekt müsste ich sie eh permanent in der Box haben, damit ja kein Missgeschick passiert - da leb ich aber lieber mit gelegentlichen Pfützen ab und an, als sie dauerhaft so einzuschränken.


    Nach OPs, wenn der Hund wirklich Ruhe halten muss, finde ich Boxen hingegen gut! So kann man vermeiden, dass der Hund aufgrund irgendeiner unbedachten Bewegung Langzeitschäden davonträgt bzw der Erfolg der OP beeinträchtigt wird. Eine andere Mòglichkeit als Boxenruhe gib es da ja in vielen Fällen auch nicht.

    Magst du dir was leihen? Oder mal im Bücherwanderthread vorbeigucken? =)

    Danke, leihen lieber nichts, dann muss ich so vorsichtig sein und kann das Buch nicht unterwegs als Lektüre dabeihaben.


    Meine Mum hat mich überrascht mit Liane Mortiary "Truly Madly Guilty" und "Die Terranauten" von TC Boyle. Beides nichts, was ich selbst mir gekauft hätte, aber mit TC Boyle ist ihr ne gute Überraschung gelungeb - "America" mochte ich sehr und das neue Buch klingt spannend, mal was Anderes.

    Das andere Buch wirkt von der Aufmachung her etwas chick-lit-mäßig, aber vielleicht täusche ich mich da auch. Hab noch nie was von der Autorin gelesen. Lass es mal auf mich zukommen ;)

    Hey, ich habe auch eine kleine Ungarin hier sitzen. Sie zog direkt aus dem ungarischen Tierheim zu mir. Was wisst ihr denn über die Vergangenheit eures Hundes? Wie wird er beschrieben?

    Vom Verhalten des Tieres hängt nämlich ja auch ab, wie ihr einiges dann am besten handhabt. Zeigt sich der Hund eher aufgeschlossen und offen, ist das was anderes, als wenn er anfangs nur verschreckt in einer Ecke hockt.

    Meine Maus hat sich in den ersten Tagen hauptsächlich unterm Bett verkrochen. Gassigehen war nicht möglich, ich habe sie einfach nur immer wieder auf die Wiese vors Haus getragen (gut gesichert, damit sie nicht abhauen kann!) und dann sind wir einige Minuten so dagesessen, ich habe ihr ab und zu ein Leckerli angeboten, gelobt, falls sie draußen gemacht hat, und dann ging's wieder rein. Für die Maus war das alles einfach ein riesiger Kulturschock.

    Jetzt, nach gut 2 Monaten, sieht die Sache in vielen Dingen schon wieder anders aus, sie geht mit spazieren und wandern und erkundet dabei durchaus neugierig die Umwelt, ist ableinbar, Stubenreinheit klappt auch immer besser...

    Trotzdem merkt man ihr ihre Verangenheit an, sie gruselt sich vor fremden Menschen, zeigt sich sehr schnell eingeschüchtert und unterwürfig, kann ohne Ersthund nicht alleine bleiben. Mit solchen und anderen "Problemen" solltet ihr anfangs lieber rechnen.

    Zu euren Fragen ganz konkret:

    1. Ich war am ersten Tag mit meiner Hündin nicht mehr draußen. Sie war an dem Tag von Ungarn aus in ein heimisches Tierheim gefahren worden, dort wurde sie mir direkt übergeben, und wir brachten sie dann direkt heim. Raus ging es erst am nächsten Tag zeitig in der Früh, weil sie völlig verstört war. Da wäre es kontraproduktiv gewesen, sie nochmal nach draußen zu schleppen, sie hätte sich eh nicht gelöst und auch nicht geschnüffelt.
    Ich würde das vom Verhalten des Hundes abhängig machen. Wenn ihr mit ihm rausgeht, aber wirklich nur ganz kurz zu einer Wiese, schnuppern und pieseln lassen, fertig!

    2. Eine Box für die Arbeit halte ich für eine gute Idee, ich würde sie dem Hund auch zuhause als Rückzugsort anbieten, vielleicht mag er das Höhlenartige ja auch und geht von selbst raus.
    Ich finde es prinzipiell gut, Hunde schon möglichst bald auf den späterne normalen Alltag vorzubereiten. Wartet aber erst mal ab, wie sich der Hund bei euch angekommen verhält, bevor ihn ihm irgendwelche Büro-Ausflüge zumutet. Ich weiß nicht, ob so was bei meiner Hündin in den ersten 2 Wochen schon gegangen wäre. Kann je nach Hund wirklich schon zu viel Input sein, vielleicht macht es eurem aber auch gar nichts aus.

    3. Ich würde ihn ins Schlafzimmer lassen, für den Hund ist bei euch ja alles neu und unvertraut, ich vermute, dass er froh drüber sein wird, sich nachts im selben Raum aufhalten zu können.

    Ich hab hier nen Mix aus dem TS sitzen und der war schlimmer als alle Malis zusammen, was das hochfahren/nicht runterfahren koennen/keinen Frust aushalten/mit Reizen nicht umgehen koennen/.. angeht. Der kam allerdings nicht in die Box, sondern wurde anders zur Ruhe gezwungen.
    Und nu? Der ist ebenfalls in einem Privathaushalt gelandet, wieso auch nicht?

    Ich hab ja schon geschrieben, daass ich für meine kleine Ungarin auch eine Box habe. Die Arme ist halt eib extremer Klammeraffe und würde mir am liebsten auch aufs Klo folgen und kommt noch nicht so gut zur Ruhe, wenn ich in der Wohnung rumlaufe, da sie mir am liebsten überallhin nachlaufen möchte.

    Und darum tun mir halt Hunde schon auch leid, die rassebedingt scheinbar häufiger solche Probleme haben, abzuschalten. Ich sehe ja bei meiner Maus, dass sie da Steess hat (wenngleich eben aus anderen Gründen).

    Nicht provokant gemeint, aber ich finde das schon heftig, wenn es bei einigen Rassen scheinbar durchaus häufiger vorkommt, dass die schon als Welpen so hochdrehen, dass sie von selbst gar nicht mehr zur Ruhe kommen :/ Mir ist schon klar, dass das eben ein ganz anderer Typ Hund ist, aber dass solche Hunde dann immer häufiger in Privathaushalten landen, puh... Irgendwie finde ich das schon besorgniserregend, wenn Welpen ohne Box gar nicht zur Ruhe kommen, das ist doch biologisch auch absolut nicht sinnvoll, wenn ein Lebewesen es nicht von selbst schafft, mal "runterzufahren"...

    Wir waren heute früh ein wenig mit meiner Sitterin spazieren, da ich schon gern hätte, dass Jasmin sich an sie gewöhnt. Größtes Problem wird wohl das An- und Ableinen sein, da Jasmin sich von anderen Menschen ungern berühren lässt. Leckerlis nimmt sie von anderen Leuten aber schon, auch von meiner Sitterin.

    Rex war schon eine ganze Weile nicht mehr mit ihr unterwegs und hat sich soooo gefreut, sie zu sehen :herzen1: Der arme Kerl war ganz fassungslos, als wir uns nach einee Stunde 20 Minuten getrennt haben und sie ihn nicht mit zu sich genommen hat. Untröstlich war er da kurz. Ich finde es sooo niedlich, wie sehr er sie mag :herzen1: