Beiträge von tinybutmighty

    Kurzer OT:Hab neulich ein Vesperbrettchen geschenkt bekommen:
    "Ich arbeite hart, damit mein Hund sein Luxusleben geniessen kann." xD Stimmt.

    Wie groß ist denn das TroFu, wenn man es in Mini/XS/...kauft? Ich mag kleine Leckerlis (für meinen Hund, sonst landet es wieder in den Stilblüten :D ) für das Training sehr gerne.
    Wobei ich muss gestehen, dass ich immer das Gefühl habe, ich müsste, wenn ich TroFu als Leckerli füttere, das normale Futter reduzieren, weil das dann zuviel wird. (TroFu = "gehaltvoller" als Leckerlis)

    Wie handhabt ihr das?

    Mein TroFu hat Chihuahua-geeignete Größe :D


    Ich reduzier selten das Futter, wenn ich zwischendurch noch Leckerlis (darunter oft auch ein paar TroFu Brocken als Belohnung) gebe. Zumindest beim Chi weiß ich schon, dass der nicht dazu neigt, moppelig zu werden, außerdem haben die Hunde hier auch recht viel Bewegung. Da geht das schon so.

    Nur an Tagen wo sie wirklich außerordentlich viel bekommen haben wegen z.B. HuSchu geb ich dann abends manchmal ein oder zwei Löffel NaFu weniger.

    Hi,

    ich kann dich ein wenig verstehen, ich habe auch seit 3 Monaten eine Hündin (Zweithund, hier wohnt schon ein Rüde) aus dem Auslandstierschutz - sie lebte früher bei einem Vermehrer in Ungarn. Sie ist ein entzückender Hund und ich habe sie mittlerweile sehr ins Herz geschlossen, aber ja, trotztdem gab/gibt es Momente, da war/ist es für mich gefühlsmäßig auch anstrengend mit ihr. Ganz alleinebleiben z.B. fällt ihr sehr, sehr schwer, mit meinem Rüden zusammen hingegegen klappt es immerhin gut. Sie ist nicht zu 100% stubenrein und ich bin auch nicht sicher, ob sie das jemals sein wird.
    Sie mal von jemand anderem außer meiner Mutter betreuen zu lassen ist auch (noch) nicht möglich. Keine Ahnung, ob wir das noch hinbekommen, ich tippe eher nicht darauf.

    Gerade anfangs ist es normal, sich auch mal überfordert zu fühlen, traurig zu sein und die Entscheidung für den Hund zu hinterfragen. Das geht sogar vielen Menschen so, die sich sehr lange auf den Hunde-Einzug vorbereitet und einen Züchterwelpen haben, keinen Hund aus dem (Auslands)Tierschutz. Wir Menschen sind halt auch Gewohnheitstiere, denen es oft nicht ganz so leicht fällt, sich auf etwas Neues "einzustellen".

    Eure Bindung kommt mit der Zeit. Bei mir dauert das auch immer ein bisschen, bis ich wirklich eine ganz tiefe Bindung zu eine Hund verspüre, auch wenn ich ihn von Anfang an lieb habe. Das finde ich normal. Menschlichte Freundschaften/Beziehungen wachsen doch auch oft mit der Zeit.

    Nach einer Woche jedenfalls kann man von einem Hund, der völlig neu bei dir ist, in einer ihm fremden Umgebung, einfach noch nichts erwarten. Gib ihr Zeit und mach dir selbst nicht so einen Druck. Ich weiß, leichter gesagt als getan, aber manchmal hilft ja auch ein Denkanstoß von außen ein kleines bisschen ;)

    Das Alleinebleiben wird deine Hündin ganz kleinschrittig erlernen müssen, denn sie kennt es ja gar nicht. Zum Aufbau gibt es hier im Forum auch schon einige gute Threads, in denen du nachlesen kannst. WIchtig ist, dass dir bewusst ist, dass manche Hunde sehr lange brauchen, bis sie entspannt allein bleiben können.

    An Blue muss deine Hündin sich wohl auch erst noch gewöhnen. Auch hierzu gibt es Möglichkeiten, es beiden Hunden einfacher zu machen. Ich würde die Hündin jetzt aber erst mal ganz in Ruhe ankommen lassen, bevor ihr weiter an diesem Punkt arbeitet.

    Ich hab ja neulich einen Kilo Select Gold Adult XS Complete Huhn gekauft. Den hab ich inzwischen geöffnet und die Hunde mögen das Futter sehr gerne. Die Pellets sind sogar noch kleiner als die vom SElect Gold Mini Adult. Superpraktisch, wenn man z.B. einen Teil der Tagesration draußen beim Üben als Leckerli verfüttern möchte. 'Und schmecken tut's den Wauzis auch. Soweit bin ich also zufrieden.

    Ich beobachte diese Entwicklung unter Hundehaltern langsam etwas mit Sorge, für jegliches (vermeintliche) Fehlverhalten eines Hundes eine gesundheitliche Ursache zu suchen.

    Es mag durchaus Hunde geben, die auf Grund physischer Dysfunktionen an einem ADHS ähnlichen Krankheitsbild leiden. Aber seien wir doch mal ehrlich, die extreme Mehrheit zeigt diese Auffälligkeiten auf Grund von Haltungs-, Aufzucht- und Auslastungsfehlern, aber da offensichtlich immer wenigeren Hundehaltern die Selbstreflexion und das Einsehen von gemachten Fehlern liegt, sucht/erfindet man eine Diagnose, die erklärt, warum der Hund neben der Spur läuft, ohne dass einen selbst Schuld trifft und interessanterweise auch stets ohne dass man wirklich etwas dagegen unternehmen muss.

    Sehe ich ähnlich. Paradebeispiel dafür ist Marley der Labrador desswn Besitzer ja den auch verfilmten Bestseller "Marley und ich" geschrieben hat. Der behauptete ja auch, Marley sei "mental instabil". In Wirklichkeit war einfach die Haltung des Hundes - und vermutlich auch die Aufzucht - wirklich nicht optimal.
    Ich glaube da auch weniger an einen Einzelfall.

    Heißt natürlich nicht dass es beim Hund nicht tatsächlich Krankheitsbilder gibt die das Verhalten massiv beeinflussen.

    Interessant, wie verschieden das ist. Kleine Wuschelhunde sieht man hier zuhauf, eben insbesondere Havaneser und Malteser, aber auch Bolonkas sieht man immer wieder mal.

    Coton de Tulear, Löwchen und Co. trifft man kaum, stimmt, aber ich glaube, die sind auch allgemein ziemlich selten.

    Wir hatten vor Rexos Einzug auch mit einer Malteserhündin geliebäugelt. Hätten wir ihn nicht im Tierschutzhaus gefunden, wären wir als Nächstes in das andere TH gefahren um uns die Hündin mal anzugucken. Aber dann kam eben unser Schlimmi Jimmy Chi aus dem Indoorteil seines Zwingers geflitzt und wir MUSSTEN ihn einfach mitnehmen :herzen1: Wir wussten eigentlich ja auch gar nichts über ihn aber das war uns dann egal - er hat schon richtig diese Lebensfreude ausgestrahlt. Hach ja, das waren noch Zeiten als er noch so ein Babydog war :cuinlove:


    Uuund heute vor 3 Monaten ist Jassi hier eingezogen :hurra:

    Ich lese gerade "100 schwarze Nähmaschinen" von Elias Hirschl...der Autor ist nur ein Jahr älter als ich :shocked: (geb. 1994). Und er wohnt auch in Wien und ist scheinbar sehr erfolgreich in der Poetry Slam Szene, die aber leider nicht ganz mein Fall ist meist.

    Der Roman liest sich soweit aber recht gut, mir persönlich ist die Sprache teilweise zu vulgär, aber es passt andererseits zu dem Buch. Trotzdem, abschließendes Urteil kann ich noch keines fällen. Ab und an wirkt es auf mich etwas "überambitioniert-aufgesetzt", gleichzeitig waren aber auch schon ein paar sehr gute Passafen dabei und es wirkt im Großen und Ganzen sehr authentisch. Mal sehen wie es endet, lang ist das Buch ja nicht.