Beiträge von tinybutmighty

    Bin halt mittlerweile auch der Ansicht, Planen ist zwar gut und schön, funktioniert oft dann aber eh nicht so wie man es sich gedacht hat :ka: Hab auch schon Job gewechselt als Hundehalterin, und meine Zweithündin ist derzeit für Fremdbetreuung noch nicht bereit, was natuerlich manchmal den Alltag erschwert. Ist aber halt zurzeit so, kann's eh nicht ändern.

    Zeitweise mussten meine auch schon länger allein bleiben (im Frühjahr, eimige Wochen lang), das war dann halt so. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bemühe ich mich meinen Hunden das bestmögliche Leben zu bieten, aber "perfekte" Hundehaltung geht halt nicht.

    700Euro im Monat für Betreuung übrig zu haben hat aber meiner Meinung nach rein gar nix damit zu tun, ob man sich nun nen Hund halten darf oder nicht. Kein Hundehalter den ich kenne könnte sich das leisten.

    Im Normalfall reicht ein Durchschnittsgehalt in meinen Augen völlig aus um guten Gewissens einen Hund halten zu könnem.

    Wie kommst du auf die Idee dass das chronologische Kläffer sein sollen?

    Wie gesagt, ich hab nen Chi und einen Yorkie, Rassen, die auch etwas als Kläffer verschrieen sind, und das kann ich so null bestätigen.

    Einen Hund, der gar nicht bellt/Geräusche macht, gibt es halt nicht :ka:

    Es hängt zudem auch etwas von Haltung und Erziehung ab.

    Ich kenne Kromfohrländer nicht gut, meine aber, mal gelesen zu haben, dass die nicht immer ganz einfach sein sollen.


    Papillons nicht als Wohnungshunde geeignet? Wie kommst du darauf? :???: Klar können die auch mal melden, aber eine Freundin von mir hält eine Papillonhündin ganz normal in der Wohnung und ich kenne hier in der Stadt noch ein paar weitere Papillons.

    Meine Rassen - Chihuahua und Yorkie - gelten ja auch als eher bellfreudig, aber das heißt ja nicht, dass in der Wohnung ständig gekläfft wird. Meine bellen nur, wenn im Treppenhaus wirklich seeehr viel Trubel herrscht, also vielleicht alle paar Wochen mal.


    Zum Papillon: Unterschätzen sollte man sie nicht, das sind schon sehr pfiffige und gelehrige Hündchen, die gern und schnell lernen. Im Umgang sind sie aber normalerweise sehr angenehm und umgänglich. Vielleicht hättest du dann ja sogar Lust,ab und an in eine gute Hundeschule zu gehen zwecks Beschäftigung? =)

    Ich könnte so viel Geld für eine Betreuung auch nicht aufbringen. Ich glaube, Durchschnittsgehälter liegen so um 1500 Euro netto, da sind 700 Euro/Monaz für den Großteil der Bevölkerung ja wirklich nicht gut leistbar.
    Aber wie gesagt, ich kenme das von HuTas so, dass sie Stammkunden, die den Service mehrmals pro Woche nutzen, normalerweise bessere Preise machen.

    Mehrere Anmerkungen, auch wenn andere es auch schon geschrieben haben:

    - eine Morgenrunde von nur 10 Minuten finde ich extrem kurz. Der Hund soll sich ja in Ruhe und vollständig entleeren können nach dem Nachtschlaf. Außerdem ist er ja gerade morgens wahrscheinlich doch munter und möchte sich etwas die Beine vertreten und schnüffeln ;) Ich würde da mindestens 20, vielleicht 30 Minuten einplanen, je nach Hund.

    - Das ist mir jetzt auch nochmal ganz wichtig zu betonen: Du kannst nicht mit deinem Hund auf die Hundewiese gehen und dort dann nicht auf ihn aufpassen!! Einen Hund schafft man sich ja an, um aktiv Zeit mit ihm zu verbringen, nicht damit der Hund sich dann selbst beschäftigt. Die Zeit für das Tier musst du dir schon nehmen, wenn du dir einen Hund wünschst, ansonsten solltest du dir lieber keinen Hund anschaffen - das ist nicht böse gemeint, aber man muss als Hundehalter eben den Alltag so organisieren, dass die Zeit, die man mit dem Hund verbringt, auch wirklich dem Hund gehört.

    Du hast ja eine Pflicht, auf deinen Vierbeiner aufzupassen, auch auf Hundewiesen und -Spielplätzen. Wie hier schon erwähnt, sind gerade Orte, an denen viele fremde Hunde zusammenkommen, immer mit einem gewissen Risiko verbunden: Du weißt nicht, wie die anderen Hunde drauf sind, ob dein Hund sich mit allen Artgenossen, die gerade vor Ort sind, versteht, und du musst permanent gut aufpassen auf deinen Vierbeiner, um zu erkennen, wann er sich unwohl fühlt/gemobbt wird/selber mobbt/großen Stress hat... Wenn die Besitzer ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen, kann es sehr schnell zu unschönen Situationen kommen! Im schlimmsten Fall wird dein Hund von einem anderen Artgenossen schwerst verletzt.

    Viele Hunde fühlen sich auf solchen Hundewiesen übrigens generell unwohl und da dort so viele unterschiedliche Vierbeiner zusammenkommen, ist es doch für die meisten Hunde immer auch mit Stress und Erregung verbunden. Darum solltest du keinesfalls täglich mit deinem Hund nachmittags auf die Hundewiese gehen. Nimm dir lieber Zeit für schöne Spaziergänge, Training, oder verabrede dich mit Freundinnen, die auch Hunde haben, für gemeinsame Unternehmungen (sofern eure Hunde sich dann auch miteinander verstehen).

    - Von Wurfspielen wurde dir hier ja nun schon mehrfach abgeraten und ich möchte auch nochmal betonen, warum: Auch wenn man sehr häufig Leute sieht, die draußen für den Hund die Ballwurfmaschine mimen, gesund ist das nicht! Das Nachhetzen des beweglichen Gegenstands wird für viele Hunde zur Sucht, was die Besitzer leider sehr oft missverstehen, und munter weiter den Ball schleudern. Diese Hunde sind im wahrsten Sinne des Wortes "Ball-Junkies", also suchtkrank.
    Hinzu kommt die körperliche Belastung durch die monotonen Bewegungsabläufe und abrupten Stops. Das ist nicht gesund und im schlimmsten Fall musst du irgendwann sehr viel Geld beim Tierarzt lassen, wenn du das mit den Wurfspielen regelmäßig veranstaltest. Ich sehe hier leider auch sehr viele Leute, die ihren Hund so "beschäftigen", aber es gibt so viele bessere Möglichkeiten, einen Hund körperlich und geistig auszulasten, z.B. Dummyarbeit (das ist sinnvolle Apportierarbeit für den Hund), Nasenarbeit wie Mantrailing und die Zielobjektsuche, Longieren mit Hund, Tricktraining... oder du versteckst einfach Leckerlis z.B. in Baumrinde, schickst deinen Hund draußen mal um Baumstämme, machst Gehorsamsübungen... all das ist besser geeignet, einen Hund zufriedenzustellen und ihm keinen Schaden zuzufügen.


    Ich würde sagen: Infomieren, informieren, informieren :bindafür: Es ist schon mal sehr gut, dass du hier nachfragst und ich hoffe, die Beiträge helfen dir ein wenig.

    Hier in Wien zahle ich bei meiner Sitterin für einen Spaziergang (mind. 1 Stunde, eher 2 Stunden plus) inklusive Abhol- und Bringservice 14 Euro und für einen ganzen Tag 22 Euro. Da habe ich es bisher meist so gemacht, dass sie ihn morgens abholte von daheim, ich ihn aber dafür nach Feierabend abholte (da kann ich nämlich nett zu Fuß mit ihm so 40 Minuten nach Hause spazieren).

    Das sind aber Stammkundenpreise, normalerweise kosten beide Leistungen ein paar Euros mehr.
    Sie betreut üblicherweise max. 4 Fremdhunde pro Tag, es gibt Familienanschluss, Kuschelzeit, schöne Waldtouren... Ein Traum, aber sie ist da auch ziemlich einzigartig meiner Ansicht nach.

    In den professionellen HuTas zahlt man eher mehr, glaube ich, so 30-40 Euro pro Tag. Nutzt man so einen Service aber regelmäßig mehrmals pro Woche, gibt es dann wohl meist auch Rabatte oder man zahlt einen günstigeren, fixen Preis pro Monat.

    Vielleicht solltest du dich vorab auch nochmal genauer mit Hunden und ihren Bedürfnissen beschäftigen =) Das ist nicht böse gemeint. Aber du scheinst noch recht stark nach dem Aussehen des Hundes zu gehen und zu wenig auf zB rassespezifische Besonderheiten zu achten.

    Border Collies sind nun mal hochspezialisierte Arbeitshunde, die schon eine Aufgabe brauchen, aber unbedingt vernünftig beschäftigt gehören, nicht mit Bällchenholen "ausgepowert". Unkontrollierte Wurfspiele sind aber im Grunde schlecht für jeden Hund - sowohl psychisch als auch körperlich (ganz mies für den Bewegungsapparat).

    Ein Sheltie könnte besser passen, allerdings sind auch diese kleinen Hütehunde sehr intelligent und arbeitsfreudig. Und sie gelten als relativ bellfreudig und sensibel.

    Vielleicht wäre es eine gute Idee, für euch passende Rassen mal live kennenzulernen? Ich denke übrigens auch, dass ein kleiner Begleithund für euch passend wäre.