Beiträge von tinybutmighty

    Bin auch sehr introvertiert und schüchtern und würde ungern lästig fallen. Das würde ja vielleicht auch wieder falsch interpretiert werden :ka:

    Ich war ja am Mittwoch zum ersten Mal bei einem SV. Hab zuerst mit einer Frau per EMail netten Kontakt gehabt und bekam dann von ihr die Nummer vom RO-Trainer, an dessen Kurs ich Interesse hatte. Hab dann angerufen und gefragt ob ich eben zum nächsten Termin kommen dürfte. Am Mi war dann die erste Einheit, da hat mich der Trainer gleich begrüßt und den normalen Trainingsablauf erklärt und sich ganz kurz nochmal erkundigt ob mein Hund Sitz/Platz/Fuß kann und eine Prüfung hat. Dann durften wir kostenlos mitüben zum Schnuppern. Als ich nach der Stunde sagte dass ich gern dabei sein würde wurde mir noch erklärt wie die Zahlung etc funktioniert.
    Bin dort aber kein Mitglied, sondern "extern".

    Hmm - mir persönlich (Wien) schlägt im Alltag jetzt nicht wirklich Feindlichkeit aufgrund der Hunde entgegen. Allerdings habe ich auch zwei sehr kleine, niedlich wirkende Hunde. Da vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwer die Hunde bewundwet, ich werde auch in den Öffis sehr oft auf die zwei angesprochen oer einfach angelächelt...

    Ich glaube aber schon, dass sich viele Leute auch hier über Hunde ärgern. Weniger über freilaufende Hunde, die nicht gehorchen als über Hundegebell, liegengelassenen Hundekot uÄ. Ich bin auch schon in fremde Hundehaufen gestiegen, das ist wirklich nervig und trägt sicher nichts zu einem entspannten Verhältnis zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern bei.

    Hier in Wien gilt ja seit kurzem ein strengeres Hundegesetz, welches nicht nur Listis betrifft. Anlass war eine Beißattacke eines Rottweilers, der ein kleines Kind tötete. Die Halterin, die ihn ausführte, war zu dem Zeitpunkt alkoholisiert... Ich kann mir schon vorstellen, dass die Hundehaltung weiter erschwert wird, sollte es wieder zu ähnlich schlimmen Vorfällen kommen.

    Was ich wichtig finde: Kontrolliertes Freispiel, wobei die Trainer hier eingreifen sollten, falls es einem Welpen zu viel wird oder einer zu grob wird. In den Spielphasen sollten die Welpen passend aufgeteilt werden - nach Größe, Gewicht und auch die Charaktereigenschaften sollten berücksichtigt werden. Gut finde ich auch die Möglichkeit zum Kontakt mit souveränen erwachsenen Hunden.

    Die Gruppe sollte klein sein und ausreichend Trainer vorhanden, die eine fundierte Ausbildung haben und belohnungsorientiert arbeiten.

    Ganz wichtig finde ich, dass den Welpenhaltern Wissen über Hunde vermittelt wird - wie sie kommunizieren, wie sie lernen, was man gerade bei jungen Hunden beachten muss.

    Erste spielerische Übungen gehören dazu, da fände ich Alltagsrelevantes aber wichtiger als stures Sitz-Platz-Fuß. Zum Beispiel zu üben, dass andere Hunde eben nicht gleich Halligalli bedeuten und Aufmerksamkeitsübungen.

    Ganz gut finde ich auch Übungen, die das Selbstvertrauen des Welpen stärken - zB über verschiedene Untergründe laufen oder durch einen kleinen Tunnel.

    Mein Chi ist ja ein souveräner und selbstbewusster Kleinhund.

    Kommt ihm ein Hund blöd, also zB zu grob, zu aufdringlich etc., wird erstmal ganz subtil gewarnt. Er macht sich also steifbeinig, legt die Ohren etwas an, kräuswlt die Lefze.
    Reichen diese Signale nicht, wird geknurrt. Erst wenn der andere Hund auch dies nicht kapiert, wird er deutlicher indem er eine Ansage macht - kurzes Blaffen, Schnapper in die Luft, weniger subtil halt.

    Die meisten Hunde checken dies dann schon. Darum halten sich auch negative Erfahrungen in Grenzen. Rex war schon so, als ich ihn gekriegt habe, da musste ich gar nichts tun.

    Das Einzige, was mich bei ihm stört, ist, dass er selber bei Fremdhunden auch manchmal aufdringlich ist bzw sein will :roll: Da muss man ei ihm ein Auge drauf haben, denn er checkt nicht so ganz, dass er das umgekehrt ja auch nicht so cool findet :ugly:


    Meine ängstliche Zwergin wollte anfangs vor größeren Hunden flüchten. Einmal ist sie mir von einem jungen Schäfi vom Park bis auf die Straße gejagt worden :/ Ansonsten konnte ich zum Glück immer den anderen Hund blocken oder vertreiben und mittlerweile ist sie auch etwas sicherer geworden und kann jetzt sogar schon Bescheid geben, wenn ihr ein anderer zu aufdringlich daherkommt. Aber grundsätzlich ist sie eher der Typ Hund, der eben gleich Schwanz einzieht und hysterisch wird - und wäre darum für mobbende Hunde wohl ein leichtes Opfer...

    Zu den nichthaarenden größeren Hunden fielen mir noch die Wasserhunde ein, zB Spanische Wasserhunde. Allerdings bin ich da hinsichtlich des Jagdtriebs nicht ganz sicher - erzieherisch dürfte dieser gut händelbar sein. Soweit ich weiß, sind es feinfühlige, aktive Hunde, die Beschäftigung brauchen, da aber recht vielseitig sind, ob nun Dummyarbeit, Agility oder Mantrailing.

    Lina, was genau meinst du mit "erstmal"? Das wäre wichtig - weil wir momentan noch den Umzugstermin bestimmen könnten, vielleicht könnte ich auch ein paar Tage Home-Office drum herum rausschlagen.

    Nun ja - ich würde es einmal für einen kurzen Zeitraum testen. Klappt es gut, würde ich recht zügig wieder auf die 4 Stunden erhöhen. Klappt es nicht so gut, würde ich es kleinschrittig trainieren.

    Hund im Großraumbüro stelle ich mir eher stressig vor. Da brauchts schon tolerante Kollegen, einen großzügigen Chef und den passenden Hund.

    Ich fände da einen entspannnten erwachsenen Hund geeigneter als einen Welpen. Wird der zB nicht rasch stubenrein, könnte das schon schwierig werden, wenn man alle 2 Stunden für eine Pipipause die Arbeit unterbrechen müsste...

    Ich denke, gerade im Großraumbüro ist auch das Risiko hoch, dass irgendein Kollege das nicht so gut findet oder mal jemand mit Hundeallergie im Team ist...

    Ohne Plan B würde ich das Risiko Großraumbürohund nicht eingehen wollen. Aber wenn Home-Office machbar ist, wäre das ja vielleicht eine Option :)

    Danke!

    Schade dass ihr bei Regen nicht üben könnt. Der Trainer hat auch gemeint, man soll sich vor dem Training nochmal melden und nachfragen ob es zustande kommt weil man halt ein bisschen aufs Wetter achten muss...

    So, waren heute endlich zum ersten Mal im Rally-Obedience-Kurs :gott:

    War soweit echt nett, aufgebaut waren 2 Parcours, einmal Beginner/Klasse 1 und einmal für die Leute, die auch schom wtwas länger trainieren, auch noch einer auf Klasse 2 - Niveau.

    Hat viel Spaß gemacht, da gehen wir ab jetzt regelmäßig hin, werde nächste Woche gleich eine 10er-Karte kaufen :smile: