Beiträge von tinybutmighty

    Leinenkontakt ist generell für viele Hunde ein schwieriges Thema, da sie nicht uneingeschränkt kommunizieren können. Würde ich darum generell eher vermeiden, wenn möglich.

    Zum Rüdenthema: Rex mochte früher auch ALLE Hunde. Dann wurde er erwachsen und da ist es völlig nornal, dass Hunde nicht mehr alle Artgenossen super finden. Gerade bei (intakten) Rüden ist das absolut nicht außergewöhnlich. Rex findet manche anderen Rüden inzwischen auch eher überflüssig und blöd. Trotzdem ist er in meinen Augen sozialverträglich. Leinenlos weicht er eben aus. Hin und wieder gibt's mal ein wenig Rüdengeprolle (Scharren, Herumstaksen etc.), aber das sehe ich jetzt auch nicht als dramatisch. Und auch Knurren ist normale Kommunikation.

    Bei meinem Rüden war ein Hoden auch noch nicht abgestiegen, als ich ihn übernahm. Da war er 6 Monate alt, der Hoden wanderte dann aber von allein an die richtige Stelle. Ich kenne es auch so, dass bei jungen Hunden erstmal noch abgewartet wird, eben um eine Frühkastra zu vermeiden, bin aber kein Tierarzt. Blöd, dass ihr nicht zumindest eine Zeeitmeinubg eingeholt habt, aber jetzt zu spät...

    Ich rate wie gesagt zu einem positiv arbeitenden Hundetrainer, der euch zeigt, wie ihr dem Kleinen Sicherheit vermitteln könnt.

    Man kann zu Kastration stehen wie man will, aber einen Hund so extrem früh zu kastrieren ist wirklich problematisch. Hunde sollten möglichst körperlich und geistig ausgereift sein, bevor so ein Eingriff durchgeführt wird. Es ist nun zu spät, das noch zu ändern - aber bitte bedenkt einfach, dass Euer Hund sich nun nicht so entwickeln kann wie unkastrierte Hunde in dem Alter.


    Zum Umgang mit dem Hund: Da müsst ihr einiges ändern!! Was bringt es einen Hund zu ermahnen der Angst hat? Wenn ein Mensch sich fürchtet, schimpft man doch auch nicht. Das Gefühl dass der Hund hat, diese Angst, geht nicht durch eine Ermahnung weg! Der Hund muss lernen, dass er sich auf euch verlassen kann und ihr seine Ängste ernst nehmt und ihm helft, indemihr ihn souverän anleitet.

    Bitte schleppt ihn auch nicjt überallhin mit. Wenn er so viele Ängste hat bedeutet jede Aktivutät für ihn auch Stress. Er braucht nach jedem Erlebnis Zeit und Ruhe, damit der Stess abgebaur werden und er Erlebtes verarbeiten kann.

    Ich würde in eurem Fall dringendst zu einem belohnungsorientiertem Hundetrainer raten, findet ihr zB auf http://www.trainieren-statt-dominieren.de . Bitte holt euch sachkundige Hilfe.

    Ich sehe es auch so, dass der Hund zB durch wildes Spiel überdreht und das Verhalten als Übersprung zeigt. Ist an und für sich nicht ungewöhnlich. Wichtig wãre es, so eine Überforderung schon vorab zu vermeiden, zB durch weniger wildes Spiel bzw rechtzeitiges Aufhören. Da liegt es an dir die Signale des Hundes rechtzeitig zu erkennen.

    Von Euren im Eingangspost erwähnten Rassen finde ich auch nur den Sheltie wirklich passend. Das sibd halt sehr sensible, weiche Hunde, was man auch mögen muss, aber euren Ansprüchen dürften sie entgegenkommen - keine Jagdschweinchen, haben schon Spaß an Aktivität und sollten irgendwie geistig gefordert werden, sind da aber recht vielseitig, handliche Größe etc.


    Schade halt, dass kleine Begleithunde - mal wieder - raus sind, so ein Papillon oder eine Bichonrasse würde wohl auch gut passen, aber gut.

    Einem erwachsenen Tierheimhund eine Chance zu geben, kann ich auch nur empfehlen.

    Es gibt durchaus ableinbare Beagles, auch einen hier im Forum (ich weiß leider den Usernamen gerade nicht - der Hund heißt Lupo). Allerdings muss man beim Beagle natürlich immer damit rechnen, dass es auf den einzelnen Hund ankommt, ob Freilauf klappt oder nicht...