Wenn ein Verein es sich leisten kann, nur wirklich sportlich ambitionierte Teams aufzunehmen und zu trainieren, finde ich das völlig okay.
Dann kommuniziert man das eben nach außen hin und gut ist ![]()
Ist dies nicht möglich, ja, dann muss man das Training halt entsprechend gestalten. In meinem ersten Verein gibt es neben den Agility-Fortgeschrittenen auch eine eigene Turnier-Trainingsgruppe für ambitioniertere Sportler.
Nicht okay fände ich es nur, Leute aufzunehmen und dann dumm dastehen zu lassen, weil sie nicht so rasch Fortschritte machen, manchmal länger brauchen etc. Beim Hundetraining gibt es halt auch die Talentierteren und diejenigen, die länger brauchen, bis etwas gut klappt.
Zudem kann ja auch nicht jeder Hund dieselbe Leistung bringen. Der 12-jährige fast taube Tierschutzmix ist halt nicht vergleichbar mit dem jungen DSH aus top Aufzucht und sportlich erfolgreichen Vorfahren.
Ich glaube, wenn ein Verein von vornherein klar kommuniziert, was erwartet wird, und wen man ansprechen möchte, spart der sich viel Frust und Ärger.
Ich möchte als Mitglied oder extern Trainierender zudem auch gern von Anfang an ehrlich wissen, ob ich wirklich "erwünscht" bin mit nem Chihuahua und nem Angst-Yorkie - oder eher als "Störfaktor" betrachtet werde, weil meine Hunde nunmal keine Gebrauchshunde sind und ich nicht so turnierinteressiert bin. Wenn da gleich ein Nein kommt, ist das fuer mich auch ok. Aber mich zuerst zu akzeptireren und dann bloede Sprüche zu machen, zu lästern oder sonstiges, fände ich nicht so schön.