Beiträge von tinybutmighty

    Wenn ein Verein es sich leisten kann, nur wirklich sportlich ambitionierte Teams aufzunehmen und zu trainieren, finde ich das völlig okay.
    Dann kommuniziert man das eben nach außen hin und gut ist :ka:

    Ist dies nicht möglich, ja, dann muss man das Training halt entsprechend gestalten. In meinem ersten Verein gibt es neben den Agility-Fortgeschrittenen auch eine eigene Turnier-Trainingsgruppe für ambitioniertere Sportler.

    Nicht okay fände ich es nur, Leute aufzunehmen und dann dumm dastehen zu lassen, weil sie nicht so rasch Fortschritte machen, manchmal länger brauchen etc. Beim Hundetraining gibt es halt auch die Talentierteren und diejenigen, die länger brauchen, bis etwas gut klappt.
    Zudem kann ja auch nicht jeder Hund dieselbe Leistung bringen. Der 12-jährige fast taube Tierschutzmix ist halt nicht vergleichbar mit dem jungen DSH aus top Aufzucht und sportlich erfolgreichen Vorfahren.

    Ich glaube, wenn ein Verein von vornherein klar kommuniziert, was erwartet wird, und wen man ansprechen möchte, spart der sich viel Frust und Ärger.

    Ich möchte als Mitglied oder extern Trainierender zudem auch gern von Anfang an ehrlich wissen, ob ich wirklich "erwünscht" bin mit nem Chihuahua und nem Angst-Yorkie - oder eher als "Störfaktor" betrachtet werde, weil meine Hunde nunmal keine Gebrauchshunde sind und ich nicht so turnierinteressiert bin. Wenn da gleich ein Nein kommt, ist das fuer mich auch ok. Aber mich zuerst zu akzeptireren und dann bloede Sprüche zu machen, zu lästern oder sonstiges, fände ich nicht so schön.

    Ich finde es hier auch sehr schwierig, noch Empfehlungen zu geben. Hatte ja auch schon den Tierschutz als Anlaufstelle eingeworfen und finde, das wäre hier wohl wirklich die beste Lösung. Da kann sie verschiedene Hunde kennenlernen und sich beraten lassen, welcher Hund charakterlich zu ihr passt. Bei erwachsenen Hunden lassen sich Gemüt und Artgenossenverträglichkeit leicht feststellen, bei einem Welpen kann es ja sein dass er sich ganz anders als gewünscht entwickelt und auf andere Hunde dann zB gar keinen Bock mehr hat...

    Ich verstehe diese Geschichte auch nicht so ganz.

    Kann es sein, dass du mit dem beiden jungen Hunden einer eher anspruchsvollen Rasse überfordert bist?

    Vielleicht wäre es wirklich fairer den Hunden gegenüber, ein neues sachkundiges Zuhause für sie zu finden. Wenn mehrere Nachbarn sich beschweren, sogar bei offiziellen Stellen, kann ich mir nicht vorstellen, dass bei euch alles 100%ig in Ordnung ist.
    Und es ist ja nun auch nicht gerade unbedenklich, vom eigenen Hund ernsthaft gebissen zu werden.

    Freizeit und Spiel für die Teams, die dafür halt die Freizeit der Trainer konsumieren.Wenn ich was von Person X will, in diesem Fall ihre Freizeit und Arbeit als Trainerin, dann muss ich dafür aber doch auch was liefern. Also, außer ab und zu nen lecker Kuchen.

    Naja man xahlt aber im Normalfall auch Mitgliedabeitrag und evtl Kursgebühr...

    Ungewisse Lebensumstände haben aber heutzutage viele Leute. Ist ja nicht mehr so wie früher, als es üblich war, seinen Job 40 Jahre lang zu machen bis zur Rente. Ginge es demnach, könnte sich fast kein junger Mensch heute mehr einen Hund nehmen. Diese Jobsicherheit und Stabilität gibt es heutzutage nunmal in vielen Bereichen nicht mehr...

    Hm, geht man nicht mit einem gewissen Leistungsgedanken in so einen Verein? Ein Verein ist doch explizit (im Gegensatz zu diversen Spaß-Seminaren in zB. Hundeschulen) dafür da, Leute zu vereinen, die etwas erreichen wollen. Was auch immer "etwas erreichen wollen" bedeutet.

    Man spielt doch auch nicht total unmotiviert Fußball ohne dass der Trainer irgendwann mal nen Kommentar bringt. Also so GANZ ohne Leistungsdruck funktioniert das System nicht.

    Naja, das hängt etwas vom jeweiligen Verein ab aber prinzipiell geht nicht jeder in einen Verein weil er unbedingt mal Turniere laufen möchte.

    Ich hab mit meinem Chi zwar zum Spaß die BH gemach, das Rally Obedience im Verein mache ich jetzt aber nur for fun. Gern möchte ich auch mal Agility im Verein trainieren, aber auch das ohne Turniersmbitionen.

    Was dazulernen und Fortschritte machen möchten sicher schon die meisten, aber das definiert ja auch jeder anders. Ob ein Hund jtz zB schlampig Fuß läuft oder nicht beim Training, beeinflusst doch sonst keinen negativ :???:

    Dumm anreden lassen möchte ich mich auch nicht, wenn ich mit meinem Hund zum Training gehe. Ich weiß jezt natûrlich nicht, was genau gesagt wurde. Hat ja jeder auch eine andere Schmerzgrenze. Eine von mir sehr geschätzte Trainerin ist zB auch sehr direkt. Aber beleidigend wūrde sie dennoch nicht werden.

    Ich finde, wenn ein Verein nur ehrgeizige Turniersportler haben möcyte, weil den Trainern fuer alles andere ihre Freizeit zu schade ist, sollte der Verein das auch klar nach außen kommunizieren.

    Ich bevorzuge Vereine, wo jeder willkommen ist, der bereit ist, fair mit seinem Hund umzugehen und Rücksicht auf die anderen Teilnehmer zu nehmen. Ich hab auch keine Turnierambitionen, lebe nicht fuer irgendeinen Hundesport und bin im Verein wo wir RO machen und auch Leute mit Turnierambitionen hingehen trotzdem willkommen.

    Einen guten Trainer macht es fuer mich schon auch aus dass er auf unterschiedliche Hund-Mensch-Teams eingehen kann. Und dann zB auch mal fünfe gerade sein lassen kann bei jemand wie der nur zum Spaß mit dem Hund trainiert, während bei demjenigen mit Prüfungsehrgeiz halt genauer hingeschaut wird.

    Ich habe auf Facebook mehrere Tierfotografie-Seiten abonniert und dort noch nie einen negativen Kommentar unter einem der geposteten Fotos gesehen. Eigentlich bekommen die geposteten Fotos immer nur Likes und Herzchen (auch von mir manchmal wenn ich das Foto mag oder mich spontan in den Hund drauf vergucke^^).

    Einzige Ausnahme war mal in einer Hundegruppe eine Halterin die von nem Shooting mit ihren Hunden mehrere hundert Fotos gepostet hat. Da haben ein paar Leute dann angemerkt, dass die Masse halt eher abschreckt als zum Angucken einlädt.

    Ich lese jetzt "Das achte Leben". Anhand einer Familie aus Georgien wird quasi die Geschichte der UdSSR im 20. Jahrhundert erzählt. Über Generationen hinweg begleitet man die Protagonisten.

    Sprachlich finde ich das Buch bislang recht gelungen, auch der historische Hintergrund ist interessant. Aufgrund der Zeitsprūnge und Anzahl der handelnden Personen ist es bis jetzt aber nicht ganz leicht, einen richtigen Zugang zu den einzelnen Protagonisten zu finden.
    Dennoch sehr lesenswert bis jetzt, hab aber auch erst ein Viertel geschafft.