Beim Chihuahua hat man eine große Bandbreite vom begeisterten "Für alles zu haben und will alles recht machen"-Typ bis hin zu den "Och Nö, keine Lust, msch doch selbst"-is. Die meisten würde ich aber im Mittelfeld einordnen - man kann sie durchaus motivieren und wenn ihnen etwas Freude macht, sind sie oft mit ganz viel Eifer dabei. Aber sie sind nunmal keine "Workaholics" und können mitunter recht eigensinnig sein.
Mein Chi kann sehr gut und mitiviert mitmachen - aber wenn's regnet, oder er müde ist oder es irgendwo gaanz verlockend duftet, dann setzt er seine Prioritäten demnach und stellt die Ohren auf Durchzug
Er hinterfragt auch im Alltag gern mal und kann ein echter Sturschädel sein. Ich kenne aber auch Chihuahuas, die einfach nur kooperativ sind und nie hinterfragen. Wirklich ganz unterschiedliche Charaktere gibt es da.
Mein Yorkie ist total terrier-untypisch, wobei Yorkies natürlich schon lange prinär als Begleithunde gezüchtet werden und nicht mehr ganz so kernig drauf sind. Aber Jasmin ist wirklich fast immer ein Lamm und will immer alles richtig machen, "fragt" auch viel nach, ob das jetzt okay ist. Ab und zu blitzt dann doch der Terrier durch und sie schaltet kurz mal auf Durchzug wenn irgendwas einfach ZU verlockend ist. Aber generell ist sie urbrav, ich nehme das eigentlich auch viel zu oft als Selbstverständlichkeit, fürchte ich.
Von "Workaholic" ist das Yorkietier natürlich auch Welten entfernt. In ihr steckt viel Potenzial, sie lernt gern und schnell - aber sie "braucht" jetzt kein Training oder so, um glücklich zu sein.