Beiträge von tinybutmighty

    Wir sind jetzt wieder im Hoopers-Kurs, diesmal in der Fortgeschrittenen-Gruppe :mrgreen-dance: Wieder ganz lässig in einer Kleingruppe, Rex und ich und dann noch eine zweite Teilnehmerin mit ihren beiden Wasserhunden, mit denen sie auch im Anfängerkurs mit mir war.

    Rex hatte wieder sehr viel Spaß. Laut Trainerin achtet er auch sehr auf meine verbalen Kommandos :) Aaaber Mann, wie schnell so ein Chihuahua flitzen kann :lol: Ich bin manchmal echt zu langsam für ihn.

    Also ich hab gewusst, dass mein Rüde mit einer netten kleinen Hündin keine Probleme haben wird und mich im Endeffekt ja auch für eine Hündin aus Ausland ohne vorheriges Kennenlernen entschieden...kommt mMn sehr auf den Ersthund an.

    Meine Hündin zog hier im Mai 2018 ein, den Ersthund hatte ich zu dem Zeitpunkt schon seit 3 Jahren.

    Ich bin froh, gewartet zu haben, bis Rex erwachsen und körperlich sowie geistig wirklich völlig ausgereift war. Er ist sicher nicht der 100% perfekt erzogene Hund (ist ja auch mein allererster Hund), aber wir kommen im Alltag sehr gut miteinander klar, er ist ein unkompliziertes, souveränes Kerlchen geworden und zum Zeitpunkt, als ich beschloss, dass es Zeit für den Zweithund wird, konnte ich ihn durch die drei Jahre mit ihm auch gut einschätzen.

    Ich habe mich für eine Hündin entschieden, weil mir klar war, dass mein intakter Rüde, der nicht jeden anderen intakten Rüden super findet, damit besser zurechtkommen würde. Zwar hätte es mit einem passenden Rüden auch klappen können, aber das "Risiko", dass es doch Knatsch gibt, wäre größer gewesen, und darauf hatte ich weniger Lust.

    Ich habe mich bewusst für eine bereits kastrierte Tierschutzhündin entschieden, da ich kein intaktes gegengeschlechtliches Duo halten könnte und wollte.

    Rex war bei der Abholung mit dabei. Die ersten Tage war die Anwesenheit von Jasmin für ihn etwas ungewohnt, und er hat sie ein paar Mal weggeknurrt und gemaßregelt, da habe ich dann einfach je nach Situation reagiert. Aber eigentlich haben sie sich sehr schnell aneinander gewöhnt, beste Freunde sind sie jetzt zwar nicht, aber sie kommen gut miteinander aus, streiten nicht, spielen manchmal... für mich ist es perfekt so, wie es ist.

    "Managen" muss ich hier nicht viel. Kaukram kriegen sie meist gleichzeitig und jeder hat sein Teil - wird einer früher fertig und geht beim anderen gucken, knurrt der ihn einfach weg, da greife ich auch nicht wirklich ein. Generell streiten sie auch nicht um Futter, Spielzeug oder Liegeplätze.

    Draußen hat sich auch nicht so viel geändert, weil meine Hündin so unkompliziert mitläuft. Trotzdem ist es natürlich was anderes, auf zwei Hunde achten zu müssen (muss ja auch meine Hündin rechtzeitig wegrufen z.B. bei Fahrrädern), und auf unseren gemeinsamen Touren bleibt der Rüde öfter mal an der Leine, weil er mehr Aufmerksamkeit im Freilauf benötigt (großer Radius, viel Interesse an der Außenwelt).

    Letztlich kann Mehrhundehaltung extrem schön und bereichernd sein, oder eine große Belastung. Das kommt mMn wirklich ganz auf die jeweils beteiligten Hundecharaktere an.

    Wir waren heute zum ersten Mal mit Leiia und ihrem Zwergpudel Pauli unterwegs :herzen1: Alle Fotos gibt es in meinem Thread, hier aber die von den drei Minis zusammen:

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    Ich wohne in Wien. Hier gibt es die sogenannten eingezäunten "Hundezonen", und zwar nicht wenige davon. Ich bin davon kein großer Fan, da die meisten etwas zu klein sind und sowieso oft große Hunde darin toben, aber ich gehe durchaus mal da durch, wenn niemand oder nur passende Hunde drin sind. Man kann ja vorher schauen, wie die Menschen und Hunde darin so drauf sind...mein Hund hat in der Hundezone als verspielter Jungspund sogar seine bis heute allerbeste Hundefreundin dort kennengelernt.

    Dann gibt es noch große, nicht umzäunte Freilaufflächen, zB eine in "meiner" nahegelegensten Wienerwald-Ecke. Auch da laufe ich gelegentlich mal drüber, da nicht eingezäunt, sind die meisten Halter darum auch mit der Aufmerksamkeit bei ihren Hunden und die Hunde haben dort auch genug Platz, einander auszuweichen...

    Ich bräuchte die Hundewiesen nicht, aber so schlimm finde ich sie jetzt auch wieder nicht, da ich dort auch schon nette Begegnungen hatte und gerade eingezäunte Freilaufflächen sind sicher u.U. nucht schlecht, zB für junge Hunde, die noch nicht freilauftauglich sind, oder Hunde mit starkem Jagdtrieb...